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Datenschutz, Apple, Blackberry: Sonst noch was?

Was am 04.08.2020 neben den großen Meldungen sonst noch passiert ist, in aller Kürze.
/ Golem.de
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Bild: Pixy.org

Datenschutzbeauftragter prüft Polizeiabfragen: Der hessische Datenschutzbeauftragte Michael Ronellenfitsch prüft die missbräuchlichen Datenabfragen bei der Polizei(öffnet im neuen Fenster) im Zusammenhang mit rechtsextremen Drohschreiben. In mindestens drei Fällen wurden auf hessischen Polizeicomputern die Daten von Personen abgefragt, die kurz danach eine mit NSU 2.0 unterzeichnete Morddrohung erhielten.

Pangu soll Apples Sicherheitschip gehackt haben: Laut einem Bericht des Onlinemagazins 9to5mac(öffnet im neuen Fenster) soll es der chinesischen Jailbreak-Gruppe Pangu gelungen sein, die Secure Enclave(öffnet im neuen Fenster) der iPhones und iPads zu knacken. Dies könne ähnlich wie Checkm8 nicht mit einem Softwareupdate behoben werden. In der Secure Enclave werden beispielsweise die Schlüssel zu Geräteverschlüsselung und die biometrischen Authentifizierungsdaten abgelegt. Weitere Informationen zu der angeblich entdeckten Lücke liegen nicht vor.

Blackberry gegen Malware: Auf der virtuellen Blackhat-Konferenz hat Blackberry das Werkzeug PE Tree(öffnet im neuen Fenster) vorgestellt und als Open Source veröffentlicht. Das soll beim Reverse Engineering von Windows-Malware helfen.

Mastodon 3.2: Die aktuelle Version 3.2 von Mastodon(öffnet im neuen Fenster) , der freien Microblogging-Alternative zu Twitter, hat einen besseren Audioplayer und unterstützt nun mehr Medienformate. Das Team verbesserte außerdem die Sicherheit.

Update löst Windows-Bluetooth-Probleme : Das optionale Windows-10-Update KB4568831(öffnet im neuen Fenster) löst einige Probleme mit Bluetooth-Geräten. Zuvor konnten einige Bluetooth-Module von Realtek in Verbindung mit Windows 10 2004 nicht mehr als ein Gerät verbinden(öffnet im neuen Fenster) .

Xbox Store wird überarbeitet: Microsoft erneuert nochmals den Store auf Xbox Live(öffnet im neuen Fenster) , über den unter anderem Spiele als Download verkauft werden. Es soll neue Filter geben, mehr Übersicht und allgemein schnellere Reaktionszeiten. Ab dem 5. August 2020 können die Mitglieder des Insider-Programms probeshoppen.

Spielestreaming auf Uplay: Ubisoft arbeitet mit dem Spielestreaming-Anbieter Parsec(öffnet im neuen Fenster) zusammen. Im Rahmen der Kooperation könnte es beispielsweise beim PC-Spiele-Abo Uplay+ künftig die Option geben, Games zu streamen, statt sie herunterzuladen. Details über ihre Pläne haben die Unternehmen noch nicht bekannt gegeben.

Gegner des Welthandels: Peter Navarro, Handelsberater der US-Regierung und Vertrauter des Präsidenten Donald Trump, hat vorgeschlagen, dass Microsoft im Falle eines Kaufs von Tiktok seine gesamten Niederlassungen in China verkaufen solle. "Die Frage ist, ob Microsoft kompromittiert wird" , sagte Navarro in einem Interview mit CNN(öffnet im neuen Fenster) . "Vielleicht könnte Microsoft seine chinesischen Beteiligungen veräußern?" Microsoft beschäftigt über 6.000 Mitarbeiter in China und hat Niederlassungen in Peking, Shanghai und Suzhou.

Google kauft sich Markt für Nest-Produkte: Google hat am Montag angekündigt(öffnet im neuen Fenster) , 450 Millionen US-Dollar in ADT zu investieren und mit den 20.000 Technikern des in Florida ansässigen Unternehmens zusammenzuarbeiten. Es geht um den Verkauf und die Installation von Smart-Home-Produkten aus der Nest-Produktlinie.

Die chinesische Firma Xiao-i verklagt Apple wegen Patentverletzung durch Siri, sein Programm für Spracherkennung und Spracheingabe in seinen iPhones, Wearables und Smart-TVs. Das Unternehmen fordert 1,2 Milliarden Euro und die Einstellung der Herstellung, Verwendung, des Verkaufs und Imports von allen Produkten, die das Patent verletzen.

Elon zahlt : Die Besatzung der ISS und des Space Dragon haben mit dem Satellitentelefon aus dem SpaceX-Raumschiff Spaßanrufe aus dem All getätigt. Das hat Astronaut Doug Hurley nach der Rückkehr des Crew Dragon zur Erde erzählt. Sie hätten angerufen, wen immer sie erreicht hätten: Das sei lustig gewesen. Die Rechnung werde wohl SpaceX-Chef Elon Musk zahlen, fügt er hinzu.


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