Inkognito: Etwas mehr Datenschutz bei Google

Google-Nutzer sollen schneller in den Inkognito-Modus wechseln können und ihr Verlauf im Google-Konto automatisch gelöscht werden.

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Ein Google-Cookie
Ein Google-Cookie (Bild: Lauren Edvalson/Unsplash)

Google-Chef Sundar Pichai hat am 23. Juni 2020 neue Datenschutzfunktionen angekündigt. Demnach soll der Inkognito-Modus in den Google-Apps einheitlich und einfacher aktivierbar sein. Zudem soll der Standortverlauf sowie die Web- & App-Aktivitäten automatisch nach 18 Monaten gelöscht werden, sofern die Nutzer nichts anderes festlegen.

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Durch langes Drücken auf das Profilbild in einer Google-App soll sich zukünftig der Inkognito-Modus aktivieren lassen. Die Funktion stehe bereits in der Google-App unter iOS zur Verfügung und solle bald in Maps, Youtube und der Google-Suche unter Android folgen, kündigte Pichai an.

Mit aktiviertem Inkognito-Modus wird die App nicht mehr als angemeldeter Nutzer verwendet, die Daten, also beispielsweise die aufgerufenen Orte in Maps, landen entsprechend nicht mehr im Google-Konto des Nutzers oder der Nutzerin. Die anfallenden Daten würden im Inkognito-Modus der Apps auch nicht für Werbezwecke genutzt, erklärte Stephan Micklitz, der Chef des Google Safety Engineering Center in München, das die neuen Datenschutzfunktionen maßgeblich entwickelt hat.

"Ab sofort wird das automatische Löschen von Daten im Google-Konto nach 18 Monaten zum Standard für Nutzer, die erstmalig die Speicherung ihres Standortverlaufs oder ihrer Web- & App-Aktivitäten aktivieren", erklärt Google. Auch der Youtube-Verlauf soll automatisch gelöscht werden, hier allerdings erst nach 36 Monaten. Wenn Nutzer den Standortverlauf und die Web- & App-Aktivitäten bereits zuvor aktiviert hätten, würden diese Einstellungen nicht automatisch geändert, betont Google. Hier müssten diese selbst aktiv werden, würden jedoch eine Benachrichtigung erhalten.

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Der Google-Dienst Passwortcheck überprüft ähnlich wie Firefox Monitor, ob Passwörter gehackt wurden. Der Dienst soll in den kommenden Wochen direkt in den Sicherheitscheck des Google-Kontos integriert werden. Dort soll er die im Google-Konto hinterlegten Passwörter überprüfen und warnen, falls diese gehackt werden. Die bisher für diesen Zweck eingesetzte Chrome-Erweiterung Password Checkup soll zugunsten der direkten Integration in das Google-Konto eingestellt werden.

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