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IT-Sicherheit: Führungskräfte nutzen KI trotz Sicherheitsrisiken

Eine Umfrage zeigt erhebliche Unterschiede bei der KI-Nutzung und dem Umgang mit vertraulichen Daten im Büro.
/ Nils Matthiesen
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Chefs nutzen KI mit Firmendaten. (Symbolbild) (Bild: Andrea Piacquadio / Pexels)
Chefs nutzen KI mit Firmendaten. (Symbolbild) Bild: Andrea Piacquadio / Pexels

Eine Untersuchung behandelt die Differenz zwischen der Nutzung von künstlicher Intelligenz und dem Umgang mit vertraulichen Daten. Der Bericht The Rise of AI Documents in the Workplace(öffnet im neuen Fenster) von Adobe Acrobat fußt auf einer Befragung von 2.000 Erwachsenen in Großbritannien. Laut einem Bericht von Techradar(öffnet im neuen Fenster) teilen fast 75 Prozent der C-Suite-Führungskräfte ihre Arbeitsdokumente für Aufgaben wie Marketing, Übersetzungen und Datenanalysen mit KI-Werkzeugen. Diese Dokumente enthalten höchstwahrscheinlich auch vertrauliche Informationen.

Demgegenüber fühlen sich Techradar zufolge nur 20 Prozent der Angestellten ohne Führungsverantwortung mit dieser Art der KI-Nutzung wohl. Ein großer Teil dieser Gruppe, knapp zwei Drittel, meidet den Einsatz von KI-Tools vollständig.

Unterschiede bei der Nutzung

Die Erhebung verdeutlicht eine breite Anwendung von KI auf der Managementebene. Laut Techradar nutzen 37 Prozent der Führungskräfte die Software, um pro Woche zwischen drei und fünf Arbeitsstunden einzusparen. Zudem setzen 35 Prozent aus dieser Gruppe die Werkzeuge für analytische Aufgaben ein.

Bei den Mitarbeitern ohne Führungsaufgaben fällt die Nutzung deutlich geringer aus und liegt laut dem Techradar-Bericht häufig mehr als 50 Prozent unter den Werten der Führungsebene. Techradar stellt die Frage, ob diese Differenz auf allgemeine Vorbehalte zurückzuführen ist oder auf die Befürchtung, KI-Einsatz könnte Schwächen im Team offenlegen.

Fehlende Richtlinien und Sicherheitsfragen

Die Ergebnisse weisen auf bestehende Lücken bei Schulung und Datenschutz hin. 19 Prozent der Befragten berichten von fehlenden Schulungen oder klaren Anweisungen. Techradar sieht darin eine Herausforderung für IT-Abteilungen und Datenschutzverantwortliche. Demnach geben Führungskräfte vertrauliche Daten in Chatbots ein, um Zeit zu sparen, und nehmen dabei auch Sicherheitsrisiken in Kauf.

Laut der Erhebung von Adobe Acrobat bezeichneten 22 Prozent der Unternehmen mit KI-Einsatz Datensicherheit und Datenschutz als ihre größten Herausforderungen. Zudem äußerten 20 Prozent der Befragten Bedenken hinsichtlich der Genauigkeit und möglicher Fehler in den von KI-Systemen generierten Ergebnissen.


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