Unter Fedora 18 lassen sich die Sicherheitsprüfungen von Secure Boot gänzlich deaktivieren. Damit können auch unsignierte Treiber genutzt werden, etwa die proprietären der Grafikkartenhersteller Nvidia oder AMD.
Das Sabayon-Team hat Version 11 der Gentoo-basierten Linux-Distributionen freigegeben. Steam für Linux lässt sich dort installieren. Sabayon 11 bringt einen eigenen Schlüssel für die Installation auf UEFI-Systemen mit.
Die Stromsparfunktionen in Nokias Windows-Phone-Smartphones Lumia 710, 800 und 900 sind Gegenstand einer Klage von HTC wegen Patentverletzungen. Als Beweismittel sollen Android-Treiber dienen.
Das britische Unternehmen Veber will den Namen "Python" in Europa schützen lassen. Die Python Software Foundation wehrt sich dagegen. Sie muss aber beweisen, dass die Skriptsprache unter diesem Namen EU-weit als Software genutzt wird.
Ein neu entdeckter Bot arbeitet im Arbeitsspeicher und ist damit weitaus schwerer aufzuspüren. Die Infizierung erfolgt aber auf herkömmliche Weise. Noch handelt es sich um einen Prototyp.
Der Videolan Client VLC soll ein Bittorrent-Modul erhalten. Damit sollen etwa Video-Torrents ohne Verzögerung im VLC-Player laufen. Der Entwickler, der den Code beisteuert, erhält 10.000 US-Dollar.
Der Streit um Java und Googles Dalvik-Engine ist für Oracle noch nicht beendet. Oracle hat beim Bundesgericht Berufung eingelegt. Oracle wirft Google nach wie vor Copyrightverletzungen vor. Patente spielen keine Rolle mehr.
Ein Onlineredakteur des Bewertungsportals Klinikbewertungen.de soll für fünf Tage in Beugehaft. Damit will das Amtsgericht Duisburg die Herausgabe der Daten eines Forennutzers erzwingen.
Das Digikam-Team hat in der Version 3.0 seiner freien Bildbearbeitung die im Rahmen des Google Summer of Code 2012 entstandenen Projekte integriert, darunter ein DLNA-Plugin und ein Diaschau-Generator. Außerdem wurden zahlreiche Bugs behoben.
Mojang hat seine Pocket Edition für das Raspberry Pi angepasst und eine finale Version unter dem Namen Minecraft: Pi Edition veröffentlicht. Über das API lässt sich Minecraft auch von der Kommandozeile steuern.
Mit Updates für einige Versionen von Ruby on Rails haben Entwickler zwei kritische Sicherheitslücken geschlossen. Gleichzeitig gibt es ein Update für das Json-Gem, das ebenfalls einen gravierenden Fehler korrigiert.
Die kommende Version 10.0 der Unix-basierten Distribution FreeBSD erhält einen eigene Hypervisor namens Bhyve. Auf ihm sollen zunächst nur weitere FreeBSD-Instanzen laufen.
Ein als "Intel Packet of Death" bezeichnetes Paket führt zum Absturz einiger Server mit einem Netzwerkchip von Intel. Daran soll ein fehlerhaftes EEPROM schuld sein. Der Netzwerkchip sei in Ordnung, schreibt Intel.
Der Linux-Kernel soll ein Kommunikationssystem erhalten, das eine vereinheitlichte Schnittstelle für D-Bus und andere IPC-Systeme bieten soll. Damit soll die Kommunikation zwischen Anwendungen und Systemkomponenten beschleunigt werden.
Spiele nativ auf Linux zu portieren, sei wirtschaftlich sinnlos, sagt John Carmack, Mitbegründer des Spieleherstellers id Software. Stattdessen sei es sinnvoller, auf Wine zu setzen.
Googles Eric Schmidt will im Laufe dieses Jahres 42 Prozent seiner Anteile an dem Konzern verkaufen. Nach dem aktuellen Börsenwert erhält er dafür etwa 2,5 Milliarden US-Dollar.
Update Es ragt aus dem Marsgestein und reflektiert das Sonnenlicht wie Metall. Eine italienische Bloggerin hat ein merkwürdiges Objekt auf einem der Fotos entdeckt, die der Rover Curiosity auf dem Mars aufgenommen hat.
Ein Fehler, der die Firmware einiger Samsung-Laptops zerstört, kann nicht nur unter Linux herbeigeführt werden. Auch unter Windows lässt sich der UEFI-Bug auslösen.
Gerüchten zufolge soll Microsoft Überlegungen anstellen, sein Office-Paket auf Linux zu portieren. Die Webseite Phoronix spricht bereits von einem Erscheinungsdatum im Jahr 2014.
In Steam für Linux steht jetzt auch Counter-Strike: Source zum Download bereit. Counter-Strike: Source setzt auf der verbesserten Grafik-Engine in Left for Dead 2 auf. Weder Half-Life 2 noch Left for Dead 2 sind aber bislang für Linux erhältlich.
Das Libreoffice-Team hat Version 4.0 der freien Büroanwendung veröffentlicht. Etliche kleine Änderungen erleichtern die Arbeit in Writer, Calc und Co. Viel Arbeit haben die Entwickler auch in diverse Im- und Exportfilter gesteckt.
Zwar würden die APIs in Libreoffice ausgemistet und umgebaut, für Entwickler von Erweiterungen und Makros ändere sich aber kaum etwas. Das sagte Libreoffice-Entwickler Michael Meeks in einem Interview mit Golem.de.
Javascript soll die Standardsprache für Apps unter Gnome werden. Darauf haben sich Entwickler auf dem Hackfest am Rande der Fosdem 2013 geeinigt. Bibliotheken sollen aber weiterhin in C geschrieben werden.
In Fedora 19 wird eine komplette Werkzeugsammlung für den 3D-Druck enthalten sein. Die Open-Source-Software besteht aus CAD-Software bis hin zum Slicer. Anwender sollen in Fedora 19 sämtliche Anwendungen mühelos installieren können.
Probleme mit Linux auf Laptops mit UEFI betreffen nicht nur Geräte von Samsung. Es gibt jedoch keine Berichte darüber, dass die Laptops anderer Hersteller nach der Installation von Linux nicht mehr funktionieren. Die Hersteller seien meist schuld, schreibt Matthew Garret.
Erpressungsschadsoftware oder Ransomware verschlüsselt alle persönlichen Daten auf einem befallenen Rechner und gibt sie erst gegen eine Zahlung wieder frei. Dabei verwendet aktuelle Ransomware professionelle Verschlüsselungsalgorithmen und asymmetrische Schlüssel.
Wenn der Linux-Kernel UEFI auf einem Laptop von Samsung gestartet wurde, wird der Samsung-Laptop-Treiber deaktiviert. Der Workaround ist nötig, weil im Zusammenspiel des Treibers mit UEFI einige Geräte nicht mehr booteten.
In Version 4.0 der freien Bürosoftware Libreoffice wurde das API weitgehend aufgeräumt. Künftig soll die Schnittstelle erweitert und der Zugang zu Funktionen einfacher werden. Das bedeutet aber auch, dass die Inkompatibilität zu Apache Openoffice.org größer werden wird.
Über einen Fehler im ASF-Demuxer des Videolan Clients (VLC) lässt sich möglicherweise Schadcode auf den Rechner eines Opfers einschleusen. Ein Patch ist bereits in Arbeit. Bis dahin sollten Anwender das VLC-Plugin im Browser deaktivieren.
Ein offenbar fehlerhafter Treiber im Linux-Kernel macht im Zusammenspiel mit UEFI Notebooks von Samsung unbrauchbar. Das berichten zahlreiche Anwender in einem Bugreport auf Launchpad.
Samsung muss keine höhere Strafe zahlen, als die von den Geschworenen im Prozess zwischen Apple und Samsung festgelegten 1,049 Milliarden US-Dollar. Richterin Lucy Koh konnte keine mutwillige Verletzung in den Patentverletzungen erkennen.
Der Kernel-Hacker Alan Cox zieht sich aus familiären Gründen zurück. Er gibt seinen Job bei Intel und damit auch die Kernel-Entwicklung auf. "Ich komme vielleicht wieder", schreibt er.
Der KDE-Entwickler Sebastian Kügler hat einen umfangreichen Statusbericht zur aktuellen Entwicklung und den künftigen Plänen für den freien Desktop veröffentlicht. Unter anderem soll Qt 5 als Basis dienen und der Desktop soll nicht mehr von X11 abhängig sein. Das neue Framework erhält die Nummer 5.
Wir haben uns das Padfone 2 von Asus nach unserem Hands on noch mal angesehen. Vor allem interessierten uns die Benchmarks. Sie sollten bestätigen, was Asus bei seiner Vorstellung versprochen hat: Das Padfone 2 sei leistungsfähiger als seine Quadcore-Konkurrenten.
Die von Microsoft in Auftrag gegebene Studie zur Umstellung der Stadt München von Microsoft auf Linux will der Redmonder Konzern voraussichtlich nicht veröffentlichen. Die Stadtverwaltung München weist Microsofts Kritik entschieden zurück.
Nach dem Start von Kim Dotcoms Sharehosting-Angebot Mega wird die verwendete Verschlüsselung von mehreren Seiten kritisiert. Dotcom gelobt Besserung und lädt Hacker ein, das System zu knacken.
Das Fedora-Team diskutiert darüber, statt der Datenbank MySQL künftig MariaDB einzusetzen. In der kommenden Version sollen zunächst beide Varianten beiliegen, um Nutzern den Übergang zu erleichtern.
Eine freie Version des Exfat-Treibers für Linux und Mac OS X ist in Version 1.0 veröffentlicht worden. Der Treiber funktioniert mit Fuse. Da das Exfat-Dateisystem von Softwarepatenten belastet ist, wird der Treiber vermutlich nicht mit Linux-Distributionen ausgeliefert.
Die aktuelle Version 1.5.22 des Windows-API-Nachbaus Wine für Linux und Mac OS X soll künftig auch ARM-CPUs in 64-Bit-Versionen unterstützen. Außerdem wird an einem Grafiktreiber für Mac OS X gearbeitet.
Mit dem Ascend G615 bietet Huawei ein Smartphone mit eigenem Quadcore-SoC zu einem niedrigen Preis an. Dafür müssen Käufer überraschend wenig Abstriche machen.
Die Stadt München hat 60,7 Millionen Euro für dem Umzug von Windows auf Linux ausgegeben, rechnet HP in einer Studie vor. Wäre die Stadt bei Windows geblieben, hätte sie nur 17 Millionen Euro ausgeben müssen.
Vier Entwickler sollen bei ihrem Wechsel von AMD zu Nvidia mehr als 100.000 geheime Dokumente mitgenommen haben. Ob Nvidia den Auftrag erteilt hat, ist allerdings fraglich.
Damit die Linux-Bootloader nicht auf Microsofts schwarzer Liste landen, müssen spezielle Funktionen des Linux-Kernels besonders abgesichert werden, darunter Kexec. Das wollen Entwickler mit signierten ELF-Dateien umsetzen.
Oracle hat am regulären Patchday zahlreiche Reparaturen zu Fehlern in seinen Anwendungen veröffentlicht, die meisten in MySQL. Für noch offene Sicherheitslücken in Java soll es erst im Februar Patches geben.
Die DTP-Anwendung Scribus ist in Version 1.4.2 freigegeben worden. Künftig gibt es eine 64-Bit-Variante, die unter Windows läuft. Damit kann Scribus mehr als 4 GByte RAM für Dokumente nutzen.
Die freie Groupware Kolab 3.0 ist erschienen. Der Webmailer Horde ist durch Roundcube ersetzt worden. Kolab 3.0 setzt inzwischen weitgehend auf XML 3.0.
Die zunehmende Fragmentierung des APIs der Qt-Skriptsprache QML bereitet Entwicklern verschiedener Projekte und Unternehmen Sorgen. Sie wollen ein gemeinsames, firmen- und projektunabhängiges API schaffen.
IBM hat in den USA die meisten Patente im Jahr 2012 erteilt bekommen. An zweiter Stelle liegt Samsung. Microsoft rangiert auf Platz 6, Apple auf Platz 22. IBMs Patente behandeln unter anderem Big Data, Datenanalyse oder Sicherheit.