Abo
  • Services:
Anzeige
Limux über 10 Millonen Euro günstiger als Microsoft-Produkte
Limux über 10 Millonen Euro günstiger als Microsoft-Produkte (Bild: Stadt München)

München: HP-Studie widerspricht Einsparungen bei Linux-Umzug

Limux über 10 Millonen Euro günstiger als Microsoft-Produkte
Limux über 10 Millonen Euro günstiger als Microsoft-Produkte (Bild: Stadt München)

Die Stadt München hat 60,7 Millionen Euro für dem Umzug von Windows auf Linux ausgegeben, rechnet HP in einer Studie vor. Wäre die Stadt bei Windows geblieben, hätte sie nur 17 Millionen Euro ausgeben müssen.

Eine Studie von HP kommt zu dem Schluss, dass München weit mehr Geld beim Umstieg auf Linux ausgegeben hat als angegeben. Die Studie ermittelt Ausgaben von 60,7 Millionen Euro, berichtet Focus Online. In einer Antwort auf eine Kleine Anfrage im November 2012 hatte der Münchner Oberbürgermeister Christian Ude die Einsparungen mit Linux auf 10 Millionen Euro beziffert. Die HP-Studie hat Microsoft in Auftrag gegeben.

Anzeige

Billiger mit Windows

HP rechnet in der Studie vor, dass die Stadtverwaltung in zehn Jahren Betriebskosten von 17 Millionen Euro veranschlagen hätte müssen, wäre sie bei Windows geblieben. Die Studie vergleicht dabei Windows XP samt Office 2003 mit Ubuntu 10.04 und Openoffice.org, klammert dabei aber Lizenzkosten für Microsoft-Produkte aus.

Tatsächlich fiel die Entscheidung der Stadtverwaltung 2003 vor einem Umstieg auf Windows XP und eine aktuellere Office-Version. Damals lief auf den meisten Rechnern noch Windows NT 4.0. Die hohen Lizenzkosten bei einem Umstieg waren für die damalige Entscheidung mitausschlaggebend.

Migrationskosten falsch berechnet

Laut HP-Studie sollen auch die Migrationskosten falsch berechnet worden sein. Seit dem Start des Limux-Projekts seien drei verschiedene Linux-Distributionen eingesetzt worden. Das sei nicht berechnet worden. Tatsächlich wurde zunächst eine eigene angepasste Debian-Version verwendet. Inzwischen wird Ubuntu 10.04 verwendet. Wäre die Stadtverwaltung bei Windows geblieben, wären gar keine Kosten entstanden, so die Studie.

Außerdem würde noch etwa jeder vierte Rechner der Stadtverwaltung auf Windows laufen. Auch das sei in der Kostenaufstellung des IT-Ausschusses der Stadt München nicht berechnet worden.

Der für die Studie verantwortliche HP-Mitarbeiter Jan-Jürgen Eden sagte zu Focus-Online: "Zahlreiche Faktoren wurden bei einer Veröffentlichung der angeblichen Linux-Kosten von der Stadt München überhaupt nicht berücksichtigt."

München rechnet mit Windows 7

In der von der Stadtverwaltung aufgestellten Rechnung heißt es hingegen, die Stadt aktualisierte ihre 15.000 Openoffice-Installationen und migrierte 7.500 Rechner auf eine neue Limux-Version. Dem werden ebenso viele Installationen von MS Office 2010 sowie entsprechend dem damals aktuellen Windows 7 gegenübergestellt.

Dabei summieren sich die notwendigen Lizenzkosten auf knapp 7 Millionen Euro. Für den Einsatz von Windows 7 mit Openoffice wurden etwa 2,5 Millionen Euro veranschlagt. Der IT-Ausschuss geht zusätzlich dazu davon aus, dass für Windows 7 wegen der gestiegenen Anforderungen etwa 4,5 Millionen Euro in neue Hardware hätten investiert werden müssen.

Schulungen für Windows und Linux

Die Anwendungsmigrationskosten unter Linux setzt der IT-Ausschuss etwa fünf Mal höher an als unter Windows, obwohl der tatsächliche Faktor nach eigenen Aussagen wesentlich geringer ist.

Abgesehen von den Kosten für Betriebssysteme und Software wären laut Münchner IT-Ausschuss Schulungen für Linux und neuere Microsoft-Produkte gleich hoch gewesen. Auch die Kosten für die Vereinheitlichung des Formularsystems Wollmux wären für beide Betriebssysteme gleich gewesen.


eye home zur Startseite
derdiedas 23. Jan 2013

Was die gerne weglassen sind unendlich viele Seiteneffekte wie etwa: - Massive Einsparung...

spiderbit 23. Jan 2013

natürlich sind die nicht auf MS angewiesen, aber wenn ein HP Mitarbeiten irgend eine hohe...

spiderbit 23. Jan 2013

Also anders gesagt würdest du es glauben, wenn Apple ne Studie raus bringen würde, wo...

spiderbit 23. Jan 2013

ist dir im Artikel nicht aufgefallen das da drin stand das Microsoft der Auftraggeber der...

posix 22. Jan 2013

Mal sehen was die Zeit bringt, auch Canonical versucht mit Ubuntu sich vom Rest zu lösen...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. MHP Software GmbH, Neustadt am Rübenberge
  2. SAACKE GmbH, Bremen
  3. Dataport, Hamburg
  4. Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Herzogenaurach


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. (täglich neue Deals)

Folgen Sie uns
       


  1. Hoversurf

    Hoverbike Scorpion-3 ist ein Motorradcopter

  2. Rubbelcard

    Freenet-TV-Guthabenkarten gehen in den Verkauf

  3. Nintendo

    Interner Speicher von Switch offenbar schon jetzt zu klein

  4. Noch 100 Tage

    Unitymedia schaltet Analogfernsehen schrittweise ab

  5. Routerfreiheit

    Tagelange Störung bei Aktivierungsportal von Vodafone

  6. Denverton

    Intel plant Atom C3000 mit bis zu 16 Goldmont-CPU-Kernen

  7. Trotz Weiterbildung

    Arbeitslos als Fachinformatiker

  8. Klage gegen Steuernachzahlung

    Apple beruft sich auf europäische Grundrechte

  9. 3D Studio

    Nvidia spendiert Qt Hunderttausende Zeilen Code

  10. Horizon Zero Dawn im Test

    Abenteuer im Land der Maschinenmonster



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Apple: Planet der affigen Fernsehshows
Apple
Planet der affigen Fernsehshows
  1. Streaming Vodafone GigaTV ermöglicht Fernsehen unterwegs
  2. Kabelnetz Unitymedia hat neue Preise für Internetzugänge
  3. Deutsche TV-Plattform über VR "Ein langer Weg vom Wow-Effekt zum dauerhaften Format"

Mobile-Games-Auslese: Schiffbruch auf der Milchstraße für mobile Spieler
Mobile-Games-Auslese
Schiffbruch auf der Milchstraße für mobile Spieler

München: Wie Limux unter Ausschluss der Öffentlichkeit zerstört wird
München
Wie Limux unter Ausschluss der Öffentlichkeit zerstört wird
  1. Fake News Für Facebook wird es hässlich
  2. Nach Angriff auf Telekom Mit dem Strafrecht Router ins Terrorcamp schicken oder so
  3. Soziales Netzwerk Facebook wird auch Instagram kaputt machen

  1. Re: Hilft bei Dr Who leider auch nicht mehr :(

    Reci | 19:36

  2. Re: Woher wissen die eigentlich, wer analog...

    jayrworthington | 19:35

  3. Re: Hätten sie mal was bodenständiges gelernt...

    natsan2k | 19:34

  4. arbeitssuchende Fachinformatiker? Her damit

    dataKEKS | 19:33

  5. Re: Die meisten Admins sind Nichtskönner

    ckerazor | 19:33


  1. 18:30

  2. 18:14

  3. 16:18

  4. 15:53

  5. 15:29

  6. 15:00

  7. 14:45

  8. 14:13


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel