• IT-Karriere:
  • Services:

Curiosity: Glänzendes Objekt auf Marsfoto entdeckt

Es ragt aus dem Marsgestein und reflektiert das Sonnenlicht wie Metall. Eine italienische Bloggerin hat ein merkwürdiges Objekt auf einem der Fotos entdeckt, die der Rover Curiosity auf dem Mars aufgenommen hat.

Artikel veröffentlicht am ,
Auf einem Foto des Marsrovers Curiosity ist ein seltsam glänzendes Objekt zu sehen.
Auf einem Foto des Marsrovers Curiosity ist ein seltsam glänzendes Objekt zu sehen. (Bild: Nasa/JPL-Caltech/LANL)

Auf einem Foto, das der Rover Curiosity von der Marsoberfläche aufgenommen hat, ist ein glänzender Gegenstand zu sehen, der aus dem Gestein ragt. Die italienische Bloggerin Elisabetta Bonora hat das Foto in den Archiven der Nasa entdeckt. Es wurde am 30. Januar 2013 aufgenommen. Die Nasa hat das Foto noch nicht kommentiert.

  • Das mysteriöse, reflektierende Objekt hat die Mastkamera des Rovers Curiosity auf dem Mars aufgenommen. (Bild: Nasa/JPL-Caltech/LANL)
Das mysteriöse, reflektierende Objekt hat die Mastkamera des Rovers Curiosity auf dem Mars aufgenommen. (Bild: Nasa/JPL-Caltech/LANL)
Stellenmarkt
  1. Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ), Heidelberg
  2. Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS, Nürnberg

Das mysteriöse Objekt reflektiert das Sonnenlicht so, dass es wie Metall oder Kunststoff aussieht. Die Aufnahme machte die Mastkamera des Rovers. Inzwischen hat Bonora für ihre Webseite davon auch ein Anaglyphenbild generiert.

Das Objekt wurde von der rechten Mastcam des Rovers aufgenommen, als die Sonne bei 240 Grad Höhe über Azimut auf dem Mars stand. Es wirft dabei einen Schatten Richtung Rover, der in etwa so lang ist wie die Höhe des Gegenstands.

Unbekannte Größe

Die genaue Größe des Objekts lässt sich laut Bonora nicht ermitteln. Der Kameramast ist etwa zwei Meter hoch. Die Auflösung der Kamera beträgt 150 Mikrometer pro Pixel. In dem Foto ist der Gegenstand etwa 35 Pixel groß. Wäre das Objekt zwei Meter entfernt, wäre es etwa einen halben Zentimeter groß. Bonora geht aber davon aus, dass die Entfernung des Gegenstands zum Rover größer ist. Damit wäre auch das Objekt größer.

Bereits im Oktober 2012 hatte die Nasa auf einem Foto ein weiteres glänzendes Objekt entdeckt. Eine Analyse ergab, dass es sich um Kunststoff handelte, das vom Rover gefallen war.

Der jetzt entdeckte Gegenstand liegt aber in einiger Entfernung zum Rover auf einem Gebiet, über das Curiosity noch nicht gefahren ist. Inzwischen ist Curiosity etwa einen halben Kilometer von seinem ursprünglichen Landeplatz entfernt.

Nachtrag vom 12. Februar 2013, 11:30 Uhr

Die Nasa hat eine ganz prosaische Erklärung für den Gegenstand veröffentlicht: Es soll sich um feinkörniges Gestein handeln, das vom Mars-Wind glattpoliert wurde. Wir sind jetzt etwas enttäuscht.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,49€
  2. 3,39€
  3. 8,99€

Beko84 05. Sep 2014

Jeden Artikel korrekturlesen zu lassen könnte ziemlich teuer werden, siehe Google: http...

bassix 14. Feb 2013

Was die NASA da schreibt ist irgend wie nicht wirklich brauchbar um als Erklärung...

Think_Different 13. Feb 2013

Also ich bin weder Geologe noch überhaupt ein Wissenschaftler und gegen...

Netspy 12. Feb 2013

Und selbst wenn, der Rover ist ja nicht wasserdicht gebaut. Wenn das Wasser käme, wäre...

Endwickler 12. Feb 2013

http://www.gizmodo.de/wp-content/uploads/2013/02/mars.jpg Letztendlich ist es sowieso ein...


Folgen Sie uns
       


VLC-Gründer Jean-Baptiste Kempf im Interview

Wir haben uns mit dem Präsidenten der VideoLAN-Nonprofit-Organisation unterhalten.

VLC-Gründer Jean-Baptiste Kempf im Interview Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /