Der tödliche Unfall mit einem autonomen Uber-Auto könnte mit einer überstürzten Entwicklung der neuen Technik zusammenhängen. Aber nicht nur Fragen der Sicherheit, auch die gesellschaftlichen Folgen des autonomen Fahrens sollten intensiver diskutiert werden.
BMW will im tschechischen Sokolov nahe der deutschen Grenze ein etwa 500 Hektar großes, neues Testgelände bauen. Die Investitionen liegen im dreistelligen Millionen- Euro-Bereich. In Sokolov sollen vor allem hochautomatisiert und autonom fahrende Autos erprobt werden.
Vor zwei Jahren hat Elon Musk autonom fahrende Autos für 2018 angekündigt. Nun verschiebt der Tesla-Chef diese Erwartung zwei Jahre nach hinten. In drei Jahren sollen autonome Autos aber sogar besser fahren als der Mensch.
Mehrere Regionen in Deutschland richten Teststrecken für automatisiertes Fahren ein. In Düsseldorf geht es vor allem um die Kommunikation der Autos mit Ampeln und Tempolimits.
Update Die Server-Sparte läuft, das IoT-Segment wächst und Mobileye ist übernommen worden: Intel hat im dritten Quartal 2017 viel erreicht. Im PC-Bereich haben sich die Notebook-Chips gut verkauft, die Desktop-Ableger hingegen sind weiter kaum verfügbar.
Keine Prozessoren mehr von Nvidia: Tesla will die Hardware für seine autonom fahrenden Autos selbst entwickeln. Intel hat bekanntgegeben, dass es seit Jahren mit Waymo zusammenarbeitet.
Elon Musks ehrgeizige Ziele für die Autopilot-Technik in den Tesla-Fahrzeugen bereiten einigen seiner Ingenieure große Sorgen, die sich in Warnungen, Streits und Kündigungen zeigen.
Die Kooperation mit Waymo reicht Fiat Chrysler offenbar nicht aus. Der Autohersteller will nun zusätzlich zusammen mit BMW und Intel selbstfahrende Autos entwickeln.
Nach der Übernahme von Mobileye will Intel 100 Autos verschiedener Hersteller so umrüsten, dass diese selbstständig auf der Straße fahren können - in den USA, Israel und Europa.
Der neue A8 soll das weltweit erste Serienauto mit hochautomatisierten Funktionen sein. Doch noch ist unklar, ob und wann Audi den Staupiloten mit Laserscanner tatsächlich aktivieren darf.
Nachdem Apple keine PowerVR-Grafikeinheiten mehr verwendet, wollte Imagination Technologies eigentlich nur sein Ensigma- und MIPS-Geschäft veräußern. Nun bieten die Briten alle Sparten an, denn es gibt bereits mehrere Interessenten dafür.
Imagination Technologies hat ein CPU-Design für autonomes Fahren vorgestellt. Der I6500-F basiert auf der MIPS-Architektur und wird von Mobileye, einer Intel-Tochter, verwendet. Zu deren Kunden zähl(t)en BMW, Hyundai, Opel und Tesla.
Tesla-Chef Elon Musk hat für Elektroautos mit der zweiten Generation der Autopilot-Hardware ab Juni 2017 ein Software-Update angekündigt. Dieses soll weniger ruckelnde Manöver bei hohen Geschwindigkeiten ermöglichen.
Es war nur eine Frage der Zeit: In die Kooperation von BMW mit Intel und Mobileye ist nun auch der Zulieferer Delphi eingestiegen. Damit soll eine herstelleroffene Plattform für autonome Autos vermarktet werden.
Der Elektroautohersteller Tesla macht die Besitzer seiner Autos noch stärker zu Testfahrern. Mit hochgeladenen Videos der Außenkameras sollen Fahrsituationen besser analysiert werden.
Teslas Autopilot ist ein Anfang, aber ohne Fahrer kommt das Elektroauto nicht aus. BMW will die vollständige Autonomie nach Angaben eines hochrangigen Managers bereits 2021 erreichen. Dann wäre der Fahrer überflüssig. Der Kunde soll jedoch auch geringer automatisierte Autos kaufen können.
Update Intel soll laut einem Bericht den Hersteller für Prozessoren für Bilderkennung beim autonomen Fahren gekauft haben. Die Übernahme von Mobileye ist bestätigt.
Es muss ja kein Tesla sein: George Hotz hat sein Elektroauto abbestellt, nachdem der Tesla-Jurist ihn angerufen und gewarnt hat, nicht mit Teslas System zum autonomen Fahren herumzuspielen.
Mit dem autonomen Fahren wird es langsam ernst. Das zeigen die vielen Kooperationen, die in diesem Jahr zur CES bekanntwurden. Die Herausforderungen sind zu komplex, als dass ein Unternehmen sie alleine lösen könnte.
Nach dem tödlichen Verkehrsunfall mit einem Tesla Model S bei aktiviertem Autopilot liegt das Ergebnis der Untersuchung der US-Verkehrsbehörde NHTSA vor. Tesla hat demnach alles richtig gemacht bei der Implementierung der Funktion.
CES 2017 Was machen die Autofahrer eigentlich, wenn die Autos irgendwann selbst fahren? BMW, VW und Bosch haben schon einige Ideen entwickelt, die sich Golem.de in Las Vegas auf der Straße und im Modell angeschaut hat.
Missverständnisse ausräumen durch reden: Das klappt nicht nur bei Menschen, sondern auch beim Auto, zumindest, wenn es autonom fährt. BMW fordert, dass Standards entwickelt werden, damit der Austausch auch über mehrere Marken hinweg klappt.
CES 2017 BMW hat auf der CES Details seiner Kooperation mit Intel und Mobileye genannt. Andere Hersteller sollen die gemeinsam entwickelte Plattform ebenfalls nutzen können. Noch in diesem Jahr sollen Testfahrten beginnen.
Der Chiphersteller Intel engagiert sich immer stärker beim autonomen Fahren. Nun will das Unternehmen zusammen mit dem Kartendienst Here eine "hochskalierbare Software-Architektur" entwickeln.
Wer sich immer schon mal ein selbstfahrendes Auto zusammenlöten wollte, findet nun im Netz einen kostenlosen Bauplan. George Hotz hat den Code für sein gescheitertes Projekt Comma One auf Github veröffentlicht.
Bei der Entwicklung von Prozessoren für autonome Autos hängt Intel noch hinterher. Dennoch setzen Delphi und Mobileye vorerst auf den Core i7 für ihr selbstfahrendes System.
Der chinesische Internetkonzern Baidu hat seine Kooperation mit BMW beendet. Grund sind unterschiedliche Vorstellungen zur Entwicklung autonomer Autos.
Teslas Autopilot bekommt vorerst keine Konkurrenz: Der Hacker Geohot hat angekündigt, sein System für autonomes Fahren einzustellen. Grund soll ein Schreiben der National Highway Traffic Safety Administration mit kritischen Fragen zur Sicherheit sein.
In vier bis fünf Jahren sollen erste Fahrzeuge damit ausgestattet sein: Mobileye integriert MIPS-basierte CPU-Kerne in seinen EyeQ5-Chip. Der ist für Roboterautos der nahen Zukunft gedacht.
Teslas Autopilot bekommt Konkurrenz: Der Hacker Geohot hat sein System für autonomes Fahren zur Serienreife weiterentwickelt und will es auf den Markt bringen. Es soll funktionieren - aber mit starken Einschränkungen.
Beim tödlichen Verkehrsunfall mit einem Tesla Model S im Mai 2016 hat möglicherweise der aktivierte Autopilot ein Hindernis nicht erkannt. Der Fahrer griff offenbar nicht ein. Die Ermittlungsbehörde hat offizielle Unfallfotos und wichtige Details veröffentlicht.
Update Wird das Tesla Model S aus dem Verkehr gezogen? Deutsche und europäische Verkehrsbehörden untersuchen den Autopiloten, Teslas System für autonomes Fahren. Es ist möglicherweise ohne Zulassung im Einsatz.
CES 2016 Autonomes Fahren ist ein großes Thema auf der Technikmesse CES. Volkswagen arbeitet dafür mit Mobileye zusammen. Die Kameratechnologie des Startups aus Israel soll die Unfallzahlen drastisch reduzieren.
Kann ein Einzelner ein System für autonomes Fahren entwickeln? George Hotz sagt, er habe das geschafft. Elon Musk bezweifelt das - das könne nur ein großes Unternehmen.
Auf dem Weg zum autonomen Fahren verfolgen IT-Konzerne und Autohersteller unterschiedliche Konzepte. In einer vierteiligen Artikelserie testet Golem.de aktuelle Prototypen und erläutert Hintergründe.