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Autonomes Fahren: George Hotz soll Open Pilot nicht auf Tesla anpassen

Es muss ja kein Tesla sein: George Hotz hat sein Elektroauto abbestellt, nachdem der Tesla-Jurist ihn angerufen und gewarnt hat, nicht mit Teslas System zum autonomen Fahren herumzuspielen.

Artikel veröffentlicht am ,
Tesla Model S (auf der IAA 2015): Hotz sollte neuen Autopiloten entwickeln.
Tesla Model S (auf der IAA 2015): Hotz sollte neuen Autopiloten entwickeln. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Dann eben kein Tesla: Nach einem Anruf von Teslas Hausjurist hat George Hotz sein Model S wieder abbestellt. Der Tesla-Mitarbeiter warnte Hotz vor der Verletzung des geistigen Eigentums des Unternehmens. Die Fehde zwischen Hotz und dem Elektroautohersteller schwelt schon seit einiger Zeit.

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Hotz, auch bekannt als Geohot, hatte das Model S 60 mit der neuen Hardwareausstattung, kurz HW2, und dem Autopiloten Version 2 bestellt. Er wollte das Elektroauto von Tesla auch deshalb kaufen, um seine Software Open Pilot so anzupassen, dass sie mit dem Tesla-Autopiloten kompatibel ist.

Drohte Tesla?

Schon allein die Idee schien Tesla nicht geheuer - deshalb der Anruf des Tesla-Juristen, den Hotz als "kaum verhüllte Drohung" empfand, wie er dem auf Elektromobilität spezialisierten Online-Nachrichtenangebot Electrek sagte. Hotz konsultierte den Juristen seines Unternehmens Comma.ai und beide kamen zu dem Schluss, dass das Vorhaben keine Verletzung des geistigen Eigentums von Tesla bedeutet hätte.

Dennoch entschloss er sich, vom Kauf zurückzutreten. Er sei beunruhigt, "dass ich von einem Unternehmen herausgegriffen werde, das einen ssh-Zugang (Secure Shell) zu allen Autos hat." Tesla hat schon mehrfach nach schweren Unfällen die Daten der Autos ausgelesen. Tesla-Chef Elon Musk hat zudem schon einmal eine Bestellung storniert, weil der Käufer sich negativ über eine Tesla-Veranstaltung geäußert hatte.

Tesla wollte Hotz

Der Streit zwischen Hotz und Tesla begann Ende 2015, als Hotz gerade ein System vorgestellt hatte, mit dem er Fahrzeuge von Honda und Acura zu autonomen Autos umrüstete. Tesla wollte Hotz anwerben, um ein System für autonomes Fahren ohne die Systeme des israelischen Unternehmens Mobileye zu entwickeln. Tesla lockte Hotz mit einem hohen Bonus.

Hotz veröffentlichte die Konversation mit Musk, aus der hervorging, dass Tesla Mobileye loswerden wollte. Tesla sah sich daraufhin gezwungen, eine Erklärung zu veröffentlichen, dass das Unternehmen an der Zusammenarbeit mit Mobileye festhalte. Tesla beendete sie dennoch - die neue Sensorik und der Autopilot 2 stammen nicht von dem israelischen Unternehmen.



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Gaius Baltar 08. Mär 2017

Kleinkariertes am Anfang: Tesla verbleibt Eigentümer. Der Besitzer ist derjenige, der...

nicoledos 07. Mär 2017

Mittelfristig wird google wohl aussteigen müssen. Die großen traditionellen Zulieferer...

m9898 07. Mär 2017

Richtig, er könnte. Macht er aber nicht: https://www.youtube.com/watch?v=KTrgRYa2wbI

Oktavian 07. Mär 2017

Genau deshalb ist sicherheitskritische Elektronik wie die von KfZ einer der Punkte, wo...

oxybenzol 07. Mär 2017

Wer die Freiheit will, muss auch die Verantwortung tragen.


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