EyeQ5: Mobileye setzt auf MIPS-Architektur für autonome Autos

In vier bis fünf Jahren sollen erste Fahrzeuge damit ausgestattet sein: Mobileye integriert MIPS-basierte CPU-Kerne in seinen EyeQ5-Chip. Der ist für Roboterautos der nahen Zukunft gedacht.

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Der EyeQ5 soll in künftigen Autos eingesetzt werden.
Der EyeQ5 soll in künftigen Autos eingesetzt werden. (Bild: Mobileye)

Imagination Technologies hat bekanntgegeben, dass Mobileye für sein EyeQ5 genanntes System-on-a-Chip auf die MIPS-Architektur setzt. Eingesetzt werden wird der Prozessor in autonomen Autos, die ab dem Jahr 2020 auf den Straßen rollen sollen. Laut Mobileyes Elchanan Rushinek, Senior Vice President für Engineering, soll der EyeQ um den Faktor acht schneller arbeiten als sein Vorgänger und dabei dennoch sparsam sowie effizient rechnen.

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Für den EyeQ5 vertraut das israelische Unternehmen Mobileye, das sich kürzlich aufgrund eines Unfalls durch den Autopiloten von Tesla getrennt hat, auf Imagination Technologies' neuen Warrior I6500: Das für Heterogeneous Computing gedachte 64-Bit-Design mit MIPS-Architektur nutzt sechs CPU- und zwei I/O-Kerne, wobei die L1-Caches, die kohärente zweite Pufferstufe, die Threads (bis zu 4fach SMT pro Kern) sowie die Gleitkomma- und SIMD-Einheiten von Lizenznehmern angepasst werden können.

10-nm-Verfahren und 5 Watt

Die von Mobileye gewählte I6500-Konfiguration wird mit 18 Bildverarbeitungsprozessoren der Israelis gekoppelt, welche die Daten der Sensoren auswerten und per Fabric angeschlossen sind. Da der EyeQ5-Chip erst in einigen Jahren produziert werden soll, geht Mobileye von einem 10-nm-FinFET-Verfahren oder einem kompakteren Fertigungsprozess und einer Leistungsaufnahme von unter 5 Watt aus. Beim Design und Packaging wird das Unternehmen von ST Microelectronics unterstützt.

Weitere Abnehmer für den Warrior I6500 hat Imagination Technologies nicht genannt, allerdings soll das grundlegende MIPS-Chip-Design ab kommendem Jahr für interessierte Kunden verfügbar sein.

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