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Zeitpunkt verschoben: Musk reduziert Erwartungen an autonomes Fahren

Vor zwei Jahren hat Elon Musk autonom fahrende Autos für 2018 angekündigt. Nun verschiebt der Tesla-Chef diese Erwartung zwei Jahre nach hinten. In drei Jahren sollen autonome Autos aber sogar besser fahren als der Mensch.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Autopilot 2.0 von Tesla ist noch lange kein "autonomes Fahren"
Der Autopilot 2.0 von Tesla ist noch lange kein "autonomes Fahren" (Bild: Tesla)

Auf einer Konferenz zu künstlicher Intelligenz hat Tesla-Chef Elon Musk seine Prognose für ein vollständig autonom fahrendes Auto um zwei Jahre verschoben. Ein weiteres Jahr danach sollten die Computerfahrzeuge aber deutlich bessere Fahrer als Menschen sein, sagte Musk laut einem Bericht von Electrek.

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Vor fast genau zwei Jahren sagte Musk voraus, dass autonomes Fahren in zwei Jahren Realität sein werde. Er schränkte damals allerdings schon ein, er habe Zweifel, ob die Technik kommerzialisiert werden könne, weil der Gesetzgeber möglicherweise nicht mitspiele. Heute gibt es zahlreiche Versuchsmöglichkeiten für autonome Fahrzeuge auf öffentlichen Straßen.

Auf der Konferenz über neuronale Informationsverarbeitungssysteme (NIPS) sagte Musk weiter, dass die Fahrzeuge innerhalb von zwei Jahren ein gewisses Maß an Selbststeuerung erreichen könnten. In drei Jahren fahren seiner Einschätzung nach autonome Autos deutlich besser als Menschen.

Musks veränderte Einschätzung dürfte auch durch Teslas eigene Bemühungen geprägt sein, hochautomatisiertes Fahren zu ermöglichen. Tesla stieg in dieser Zeit von der Technik von Mobileye auf selbst entwickelte Komponenten um.

Musk hatte 2016 angekündigt, dass neue Fahrzeuge des Unternehmens mit einem Hardware-Upgrade ausgerüstet seien, das es ihnen ermögliche, in Zukunft autonom zu fahren. Dies war offenbar zu hoch gegriffen. Der Chef des Autopilot-Team, Sterling Anderson, verließ im August 2017 das Unternehmen. Laut einem Bericht des Wall Street Journals ist das kein Einzelfall. In den vergangenen Monaten verließen mindestens zehn Ingenieure und vier Topmanager das Unternehmen, darunter auch Andersons Nachfolger, der weniger als sechs Monate bei Tesla blieb.

Teslas verfügen seit Oktober 2016 über die zweite Generation der Autopilot-Hardware, die zur Orientierung im Verkehr mehr Kameras und weitere Sensoren nutzt. Teslas HW1- oder Hardware-1-Fahrzeuge verwenden Sensoren und Algorithmen von Mobileye.

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Stepinsky 12. Dez 2017

honna1612...

PiranhA 11. Dez 2017

Klar, wenn man jede Studie auch als Ankündigung fehlinterpretiert...

igor37 11. Dez 2017

Google-Autos sind bei der gleichen Höchstgeschwindigkeit Millionen von Kilometern...

Hambort 11. Dez 2017

Rein technologisch sicher 5 jahre vorne.


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