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Auto: Tesla will eigene Hardware für seine autonom fahrenden Autos

Keine Prozessoren mehr von Nvidia: Tesla will die Hardware für seine autonom fahrenden Autos selbst entwickeln. Intel hat bekanntgegeben, dass es seit Jahren mit Waymo zusammenarbeitet.

Artikel veröffentlicht am ,
Tesla soll mit AMD zusammenarbeiten.
Tesla soll mit AMD zusammenarbeiten. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

In zwei Jahren können Autos von Tesla vollautomatisch fahren, davon ist Tesla-Chef Elon Musk überzeugt. Die dafür nötigen Chips will der US-Elektroautohersteller selbst entwickeln. Dabei soll Tesla mit dem Chiphersteller AMD zusammenarbeiten.

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Tesla habe die ersten Implementierungen seines Prozessors erhalten und teste diese derzeit, berichtet der US-Fernsehsender CNBC unter Berufung auf eine Quelle mit Insider-Wissen. Der Prozessor soll demnach auf Entwicklungen von AMD beruhen. Ziel von Tesla sei, von Zulieferern unabhängig zu werden.

Tesla stellt ehemalige AMD-Mitarbeiter ein

Zuständig für Teslas Chip-Projekt ist Jim Keller. Er leitet seit einigen Monaten das Autopilot-Projekt. Keller war früher CPU-Architekt bei AMD. Bevor er zu Tesla kam, arbeitete er bei Apple, wo er unter anderem Chips für das iPhone entwickelte. Zudem hat Tesla eine Reihe weiterer ehemaliger AMD-Mitarbeiter eingestellt.

Derzeit nutzt Tesla das Hardwaremodul Drive PX 2 von Nvidia für den Autopiloten. Vor der Umstellung auf eine neue Hardwareausstattung im vergangenen Jahr setzte Tesla die Systeme des israelischen Unternehmens Mobileye ein.

Nach einem tödlichen Unfall, bei dem ein Tesla Model S im Autopilot-Betrieb mit einem Lkw kollidierte, beendete Tesla jedoch die Zusammenarbeit. Der AMD-Konkurrent Intel hat Mobileye in diesem Frühjahr für rund 15 Milliarden US-Dollar gekauft.

Google kooperiert seit 2009 mit Intel

Googles Projekt mit den selbstfahrenden Autos kooperiert mit Intel: Der Chip-Hersteller arbeitet nach eigenen Angaben seit Beginn im Jahr 2009 mit Googles Selbstfahrprojekts zusammen. Im Dezember hat Google das Projekt in das Unternehmen Waymo ausgegründet.

Intel hat Hardware für die Google-Autos zur Verfügung gestellt. Dazu gehören Xeon-Prozessoren, Arria Field Programmable Gate Arrays für Computerseh-Systeme sowie Gigabit-Ethernet-Systeme, um die Komponenten miteinander zu vernetzen.



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schueppi 22. Sep 2017

Danke für den Hinweis... Aber auch da ist es ja nur Spekulation - Wenn auch relativ...


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