Nach Mtgox hat auch Bitstamp sämtliche Bitcoin-Kontoabhebungen ausgesetzt. Grund ist ein konzertierter Angriff auf eine Schwachstelle in Bitcoins Handhabung von Transaktionen, wegen dem auch Mtgox Abhebungen ausgesetzt hat.
Bis Januar 2014 war die Cyberwaffe The Mask aktiv, die Sicherheitslücken in Kaspersky-Software und im Adobe Flash Player ausnutzte. Die Malware arbeitet mit Rootkit, Bootkit und Versionen für Mac OS X, Linux, Android und iOS und löscht ihre Logdateien durch Überschreiben.
Der Netzwerksicherheitsanbieter Cloudflare hat in der Nacht einen massiven DDoS-Angriff auf einen seiner Kunden gemeldet. Es handele sich um einen NTP-Reflection-Angriff, der größer sein soll als der Angriff auf Spamhaus Mitte 2013.
Mit DDoS-Angriffen ist der britische Geheimdienst GCHQ gegen Mitglieder des Anonymous-Kollektivs vorgegangen. Außerdem wurden sie ausspioniert, was zu mindestens einer Verhaftung führte.
Dr.Web 9.0 schützt nicht nur vor Viren, sondern wahrt auch die Rechte der Film- und Musikindustrie. Das neue Feature ist zum ersten Mal in der Antivirensoftware enthalten.
Mozilla hat die Version 27 seines Browsers Firefox veröffentlicht. Sichtbare Veränderungen gibt es zwar kaum, bei der Verschlüsselung schließt Firefox aber zu seinen Konkurrenten auf und aktiviert TLS 1.2 in der Standardeinstellung.
Mehrere Monate vor der Öffentlichkeit sollen Bundestag und Ministerien vor dem Datendiebstahl gewarnt worden sein. Die Grünen kritisieren die späte Information von Millionen anderen Nutzern als "grob fahrlässig".
Ein in den USA festgenommener und in Atlanta vor Gericht gestellter Russe hat sich selbst als Drahtzieher des Botnetzes SpyEye bezeichnet. Von 2009 bis 2011 sollen zeitweise bis zu 1,4 Millionen Rechner von der Malware infiziert gewesen sein, womit vor allem durch Bankbetrug Schäden in Höhe von mehreren Millionen US-Dollar entstanden sein sollen.
Kaspersky hat einen Cross-Plattform-Java-Bot entdeckt, der erfolgreich eine gefährliche Java-Sicherheitslücke ausnutzt, die bereits vor einem halben Jahr geschlossen wurde. Das Betriebssystem ist dabei weitgehend egal. Anwender sollten veraltete Java-Versionen nicht betreiben.
Die vom britischen Premier Cameron gewünschten "Pornofilter" haben absurde Folgen. Auf den Sperrlisten standen auch schon Hilfsangebote für Opfer sexualisierter Gewalt.
Avast warnt vor manipulierten Programmversionen des beliebten Filezilla-Clients. Wer die falsche Version des FTP-Programms nutzt, gibt Kriminellen die Zugangsdaten für die verwendeten FTP-Server. Betroffen sind nur Anwender, die Filezilla von der falschen Quelle heruntergeladen haben.
Die Staatsanwaltschaft im niedersächsischen Verden will bei Ermittlungen zum BKA-Trojaner zufällig auf die 16 Millionen Zugangsdaten zu Nutzerkonten gestoßen sein.
Die Warnung des BSI vor gehackten Onlinekonten geht auf die Analyse von Botnetzen zurück. Wie sich diese effektiv bekämpfen lassen, erforscht ein Team des Fraunhofer-Instituts in Wachtberg bei Bonn.
Mit dem "Privacy and Civil Liberties Oversight Board" hat sich erstmals eine vom US-Kongress installierte Bundesbehörde gegen Praktiken der NSA ausgesprochen. Allerdings soll nur die Telefonüberwachung von US-Bürgern im Inland gestoppt werden.
Auch wenn Microsoft den Support für Windows XP ab dem 8. April 2014 weitgehend einstellt, lässt sich der Betriebssystem-Oldie weiterhin installieren und aktivieren. Vor allem für Tests beim Umstieg von Firmen kann das nützlich sein.
Durch den Auto-Update-Prozess von Chrome werden auch die installierten Erweiterungen stets aktuell gehalten, doch das hat seine Tücken, wenn die Erweiterungen plötzlich nicht mehr nur das machen, was der Anwender will. Einige blenden nach einem Update unerwünscht Werbung ein.
Am 8. April 2014 ist endgültig Schluss mit Updates für Windows XP, wiederholt Microsoft seit langem. Doch der Antivirus-Support geht in die Verlängerung - noch bis Mitte 2015 wird es dafür Updates geben, teilte Microsoft überraschend mit.
Google hat seinen Browser Chrome in der Version 32 veröffentlicht. Wie schon in der Beta zeigt Chrome nun auch in der stabilen Version, aus welchen Tabs Lärm kommt, so dass Nutzer ungewollte Störenfriede leichter finden können. Neu ist zudem die "Supervised Users" genannte Überwachungsfunktion.
Der Geheimdienst NSA hat laut US-Berichten Rechner in aller Welt unter seiner Kontrolle - auch ohne Internet. Die Spione verschaffen sich über spezielle Hardware auch Zugriff auf abgeschottete Netze.
Der Trick ist offenbar nicht neu, wird in den vergangenen Wochen aber verstärkt registriert. Die Betrüger liefern genau das, wovor sie am Telefon warnen.
Dropbox ist am vergangenen Freitag für einige Stunden nicht erreichbar gewesen. Eine Anonymous-Gruppe soll den Onlinespeicherdienst gehackt haben. Dropbox dementierte umgehend - ebenso wie Anonymous.
Mit einiger Verzögerung soll US-Whistleblower Edward Snowden nun doch noch vor dem EU-Ausschuss zur NSA-Affäre aussagen. Allerdings wollen die Parlamentarier eine Livebefragung, die Snowden bislang ablehnt.
Google zahlt in Frankreich wegen seines Umgangs mit Nutzerdaten eine Geldstrafe und muss auf der Startseite seiner Suchmaschine eine Erklärung dazu veröffentlichen.
Die Gruppe Malware Crusaders warnt vor einer neuen Ransomware, die nicht nur besser verschlüsselt, sondern mit zusätzlichen Funktionen ausgestattet ist. In einschlägigen Foren wird Powerlocker bereits für 100 US-Dollar angeboten.
Sein plötzlicher Tod hat Anlass für Spekulationen und Verschwörungstheorien gegeben. Nun liegt der Autopsie-Bericht zur Todesursache von Hacker Barnaby Jack vor.
Die jüngsten Enthüllungen in der NSA-Affäre lassen Computerproduzenten und Netzausrüster nicht gut aussehen. US-Firmen weisen jede Kooperation mit dem Geheimdienst von sich.
Ein neuartiger Trojaner übertrage bei der Eingabe das Passwort und die Authenticator-Ziffern von World of Warcraft in Echtzeit, berichtet Blizzard. Derzeit könne noch kein Antivirenprogramm die Schadsoftware erkennen.
30C3 Mit Hilfe von USB-Sticks haben Kriminelle Geldautomaten mit Schadsoftware infiziert. Einmal installiert, startete nach mehrmaliger Code-Eingabe ein Interface, welches das Abheben der gewünschten Geldnoten ermöglichte.
Die Downloadportale Steam und Origin sind zeitweise nicht erreichbar. Eine Hackergruppe namens Derp behauptet, für die Ausfälle verantwortlich zu sein. Sie hatte bereits vor einigen Tagen für Schlagzeilen gesorgt.
"Apple hat nie mit der NSA zusammengearbeitet, um eine Hintertür in eines unserer Produkte zu integrieren, einschließlich des iPhone": So weist Apple Gerüchte um eine mögliche NSA-Backdoor in iOS zurück.
30C3 In aktuellen SD-Karten steuern Mikrocontroller den Flash-Speicher. Der Zugang zu den Chips ist meist offen. Hackern ist es gelungen, zumindest eine Variante unter ihre Kontrolle zu bringen. Mit anderen Mikrocontrollern dürfte das auch funktionieren.
30C3 2013 war kein gutes Jahr für die Verschlüsselung. Auch jenseits des NSA-Skandals gab es etliche Schwachstellen, die zwar bereits bekannt waren, 2013 aber akut wurden.
Dagegen sind die üblichen Streitereien in Multiplayerpartien harmlos: Im Rahmen einer Auseinandersetzung zwischen Spielern in den USA sind DDoS-Angriffe auf Battle.net, EA.com und weitere Firmen durchgeführt worden - auch die Polizei wurde in den Konflikt hineingezogen.
Eine Abteilung der NSA ist einzig für Angriffe auf Hardware zuständig. Ziele sind unter anderem Netzwerkausrüstung, Festplatten und bevorzugt das Bios.
Rückschlag für Datenschützer in den USA: Ein Bezirksrichter erklärt die massenhafte Speicherung von Verbindungsdaten für legal. Nur so sei der Terrorismus wirkungsvoll zu bekämpfen.
Das Openworm-Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, einen Fadenwurm vom Typ Caenorhabditis elegans zu simulieren, und zwar Zelle für Zelle. Seit einigen Tagen kann sich der digitale Wurm bewegen.
Im Sender Channel 4 fordert Edward Snowden in einer Weihnachtsansprache ein Überdenken der Überwachung und vor allem das Ende der Massenüberwachung. Er warnt davor, dass Kinder in dieser Zeit ohne ein Verständnis für Privatsphäre aufwüchsen.
Seine Entscheidung, an die Öffentlichkeit zu gehen, habe er jahrelang überdacht. Und er bereue es nicht, sagte der NSA-Whistleblower Edward Snowden. Die Öffentlichkeit habe ein Recht darauf zu entscheiden, wie sie beherrscht werden will.
Wer den iOS-7-Jailbreak von Evad3rs auf einem chinesischsprachigen iOS nutzt, erhält Zugang zum chinesischen App Store Taig, der auch Schwarzkopien enthält. Evad3rs hat zwar für die Einbindung von Taig Geld erhalten, streitet aber ab, die Schwarzkopien zu billigen.
Zur Abwehr von Internetangriffen arbeiten europäische und US-amerikanische Dienste eng zusammen. Dass der Schutz nicht immer ausreicht, zeigen erfolgreiche Attacken auf das Verteidigungsministerium.
Google hat das automatische Laden von Bildern in seinem E-Mail-Dienst Gmail wieder aktiviert. Um aber zu verhindern, dass Absender mittels Tracking-Pixeln zu viel über den Nutzer erfahren, schaltet Google eigene Proxy-Server dazwischen.
Update Die Kanzlei U+C, die im Moment zahlreiche Abmahnungen wegen des Streamings von Pornovideos verschickt, wehrt sich gegen gefälschte Abmahnungen in ihrem Namen. Dabei geben die Anwälte aber riskante Tipps, die man keinesfalls befolgen sollte.
Mozilla hat Firefox in der Version 26 veröffentlicht und führt damit Java-Inhalte nur noch nach einem Klick des Nutzers aus. Die Android-Version verfügt über einen neuen Homescreen und läuft nun auch auf Intel-Prozessoren.
Das kanadische Unternehmen Secdev schlägt mit seinem Produkt Zeropoint vor, dass große Netzwerkunternehmen Botnetze und andere Malware schon auf Ebene des Netzwerks erkennen sollen. Das erfordert jedoch ein gehöriges Maß an Vertrauen durch die Nutzer.
Damit das Peer-to-Peer-Netzwerk von Bitcoin auch im Falle einer irdischen DDoS-Attacke nicht unterbrochen wird, will der Bitcoin-Entwickler Jeff Garzik ein Satellitennetz aufspannen.
Onlinebetrüger machen sich die Anfang 2014 bevorstehende Umstellung des europäischen Zahlungsverkehrs, Sepa, zunutze. Kunden von deutschen Sparkassen werden derzeit dazu verleitet, ihre Kontodaten preiszugeben - was wie stets natürlich ein Betrugsversuch ist.