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Ransomware: Europol lässt Entwickler von BKA-Trojaner auffliegen

Eine Gruppe Osteuropäer, die eine sogenannte Ransomware in Umlauf gebracht hat, ist in Spanien und Dubai verhaftet worden. An den Ermittlungen war ein Unternehmen aus der Privatwirtschaft beteiligt.

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Kabel rausgezogen (Symbolbild): Rechner für 100 Euro wieder freigeschaltet
Kabel rausgezogen (Symbolbild): Rechner für 100 Euro wieder freigeschaltet (Bild: Spencer Platt/Getty Images)

Europäische Strafverfolger haben eine Gruppe Cyberkrimineller verhaftet, die mit Hilfe einer sogenannten Ransomware Internetnutzer betrogen hat. Die Verdächtigen sollen bei ihren Machenschaften mehrere Millionen Euro erbeutet haben.

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Die Gruppe besteht aus elf Personen - sieben Russen sowie je zwei Ukrainer und Georgier. Sie hatten einen Trojaner programmiert und in Umlauf gebracht, der die befallenen Rechner sperrte. Auf dem Bildschirm erschien eine Meldung, der Computer sei wegen mutmaßlich illegaler Aktivitäten von den Behörden gesperrt worden - genannt wurden Besuche von Websites mit Kinderpornografie oder von Tauschbörsen. Gegen die Zahlung einer Strafe in Höhe von 100 Euro werde der Rechner wieder freigegeben. Um der Forderung Glaubwürdigkeit zu verleihen, enthielt die Warnung das Logo einer Strafverfolgungsbehörde, etwa der Bundespolizei oder des Bundeskriminalamtes. Auch als GVU-Trojaner tauchte die Schadsoftware auf.

In Spanien und Dubai verhaftet

Die Gruppe agierte von Spanien aus: Die spanische Polizei hatte sechs Immobilien in der südspanischen Provinz Malaga durchsucht. Dabei stellte sie Computer und Kreditkarten sicher. Zehn der Verdächtigen wurden dort verhaftet. Der Anführer, ein Russe, wurde in Dubai gefasst und soll nach Spanien ausgeliefert werden.

Ransomware heißt diese Art der Schadsoftware - von Ransom, englisch für Lösegeld, das bezahlt werden soll, um die Kontrolle über den infizierten Computer zurückzuerhalten. Die Besitzer sollten das Geld per Ukash, Paysafecard oder Moneypak bezahlen. Nach der Zahlung konnten sie den Computer zwar wieder nutzen. Der Trojaner sei aber weiterhin aktiv gewesen und habe Daten von dem Computer gestohlen, berichtet Europol.

Mehrere Millionen Euro

Die Zahl der Betroffenen und der Schaden seien schwierig zu schätzen. Allein in Spanien habe es 1.200 Anzeigen gegeben. Europol geht davon aus, dass insgesamt mehrere zehntausend Computer in über 20 Ländern infiziert wurden. Die Gruppe war seit 2011 aktiv und soll nach Schätzungen von Europol pro Jahr über eine Million Euro eingenommen haben.

An den Ermittlungen gegen die Cyberkriminellen war neben Europol und spanischen Strafverfolgern auch Trend Micro, ein Hersteller von Antivirensoftware, beteiligt. Computersicherheitsunternehmen unterstützen häufiger Strafverfolger, wenn es darum geht, Cyberkriminellen auf die Spur zu kommen. Trend Micro etwa hatte 2011 dem FBI geholfen, ein Botnetz zu zerschlagen. Symantec und Microsoft legten gemeinsam das Botnetz Bamital lahm.

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posix 25. Apr 2013

Ne Freundin hatte dieses Ding mal auf dem Rechner, im Hintergrund hat es ne ganze Weile...

posix 25. Apr 2013

Interessant, es geht hierbei "nur" um Geld aber ein Kinderschänder oder Vergewaltiger...

sabrehawk 12. Mär 2013

der BKA Trojaner ist mindestens seit 2-3 Jahren in der deutschen Szene unter der...

johnmcwho 14. Feb 2013

Was ist mit den Rumänen der "Nigeria" Gruppe, was ist mit den Moldawien die uns Tag...

tundracomp 14. Feb 2013

http://bka-trojaner.de/screenshots/bka-trojaner6.png Witzige Idee! :-D


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