Abo
  • IT-Karriere:

Cyberwar: Stuxnet war schon 2007 aktiv

Die Schadsoftware Stuxnet war offensichtlich früher aktiv als bisher angenommen: Experten des Softwareherstellers Symantec haben eine Version von Stuxnet aus dem Jahr 2007 entdeckt.

Artikel veröffentlicht am ,
Iranische Atomanlage Natanz (2007): Stuxnet-Ähnlichkeiten mit der Schadsoftware Flame
Iranische Atomanlage Natanz (2007): Stuxnet-Ähnlichkeiten mit der Schadsoftware Flame (Bild: Majid Saeedi/Getty Images)

Die im Juli 2010 entdeckte Schadsoftware Stuxnet ist offensichtlich älter als bisher bekannt: Sicherheitsexperten haben eine Version aus dem Jahr 2007 gefunden, die sie Stuxnet 0.5 genannt haben.

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, Bonn
  2. ManpowerGroup Deutschland GmbH & Co. KG, Kiel

Stuxnet 0.5 griff wie die Nachfolger gezielt speicherprogrammierbare Steuerungen (PLC) von Siemens an. Diese Version der Schadsoftware sei ab 2007 aktiv gewesen und habe sich am 4. Juli 2009, dem amerikanischen Unabhängigkeitstag, deaktiviert, berichten Experten des Sicherheitsunternehmens Symantec in einer Studie. Erste Hinweise auf Stuxnet 0.5 hätte es bereits 2007 gegeben.

Möglicherweise war die Schadsoftware aber noch früher im Einsatz: Die Experten fanden einen Command-and-Control-Server, der im November 2005 eingerichtet wurde und mit dieser Stuxnet-Version arbeitete. Die älteste bisher bekannte Version, Stuxnet 1.001, stammt aus dem Jahr 2009.

Cyberattacke auf den Iran

Die Schadsoftware Stuxnet hatte Steuerungssysteme in der iranischen Atomanlage Natanz infiziert und die Zentrifugen für die Urananreicherung lahmgelegt. Die Aktion war Teil eines Cyberangriffs von Israel und den USA auf den Iran.

Stuxnet 0.5 weise Ähnlichkeiten mit der Schadsoftware Flame auf: Teile der Schadsoftware hätten "die Handschrift der Flame-Programmierer", sagte Symantec-Mitarbeiter Candid Wüest Zeit Online. Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen Stuxnet und Flame hatten Experten des Sicherheitsunternehmens Kaspersky schon 2012 gefunden. Obwohl Stuxnet früher entdeckt wurde als Flame, soll Flame älter sein.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. mit TV- und Fotoangeboten)
  2. 19€ (ohne Prime oder unter 29€ zzgl. Versand) - Bestpreis!
  3. 39€
  4. 26€ (ohne Prime oder unter 29€ zzgl. Versand) - Bestpreis!

Folgen Sie uns
       


Honor 20 Pro - Hands on

Das Honor 20 Pro ist das neue Oberklasse-Smartphone der Huawei-Tochter. Als Besonderheit gibt es eine Vierfachkamera, um für möglichst viele Objektivsituationen gewappnet zu sein. Hinweis vom Hersteller: "Bei den gezeigten Geräten der Honor-20-Serie handelt es sich um Demoversionen, die sich in Aussehen und Funktion von der finalen Version unterscheiden können."

Honor 20 Pro - Hands on Video aufrufen
Endpoint Security: IT-Sicherheit ist ein Cocktail mit vielen Zutaten
Endpoint Security
IT-Sicherheit ist ein Cocktail mit vielen Zutaten

Tausende Geräte in hundert verschiedenen Modellen mit Dutzenden unterschiedlichen Betriebssystemen. Das ist in großen Unternehmen Alltag und stellt alle, die für die IT-Sicherheit zuständig sind, vor Herausforderungen.
Von Anna Biselli

  1. Datendiebstahl Kundendaten zahlreicher deutscher Firmen offen im Netz
  2. Metro & Dish Tisch-Reservierung auf Google übernehmen
  3. Identitätsdiebstahl SIM-Dieb kommt zehn Jahre in Haft

Energie: Wo die Wasserstoffqualität getestet wird
Energie
Wo die Wasserstoffqualität getestet wird

Damit eine Brennstoffzelle einwandfrei arbeitet, braucht sie sauberen Wasserstoff. Wie aber lassen sich Verunreinigungen bis auf ein milliardstel Teil erfassen? Am Testfeld Wasserstoff in Duisburg wird das erprobt - und andere Technik für die Wasserstoffwirtschaft.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Autos Elektro, Brennstoffzelle oder Diesel?
  2. Energiespeicher Heiße Steine sind effizienter als Brennstoffzellen
  3. Klimaschutz Großbritannien probt für den Kohleausstieg

iPad OS im Test: Apple entdeckt den USB-Stick
iPad OS im Test
Apple entdeckt den USB-Stick

Zusammen mit iOS 13 hat Apple eine eigene Version für seine iPads vorgestellt: iPad OS verbessert die Benutzung als Tablet tatsächlich, ein Notebook-Ersatz ist ein iPad Pro damit aber immer noch nicht. Apple bringt aber endlich Funktionen, die wir teilweise seit Jahren vermisst haben.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Tablets Apple bringt neues iPad Air und iPad Mini
  2. Eurasische Wirtschaftskommission Apple registriert sieben neue iPads
  3. Apple Es ändert sich einiges bei der App-Entwicklung für das iPad

    •  /