Update In zahlreichen Galaxy-Smartphones von Samsung ist ein Sicherheitsloch entdeckt worden, über das Angreifer alle Daten auf dem Android-Gerät löschen können. Dazu muss der Angreifer nur einen bestimmten USSD-Code per Webseite oder WAP-Push auf das Gerät schicken.
Der eine Spieler kauft und startet ein Game, dann übernimmt sein Kumpel die Kontrolle - derartige Verstöße gegen die Nutzungsbedingungen sind künftig vielleicht unmöglich. Sony will sich neue Kopierschutzverfahren auf biometrischer Basis patentieren lassen.
Die Kurznachrichtenanwendung Whatsapp ist nicht sicher. Es reichen wenige, leicht zu beschaffende Informationen, und schon kann jeder im Namen eines anderen Nachrichten abschicken. Eine Webanwendung vereinfacht Angriffe auf Nutzer des Dienstes, die ihr Passwort oft unbewusst an andere schicken.
Der neuseeländische Geheimdienst hat dabei geholfen, Megaupload-Gründer Kim Schmitz zu finden. Legal war das nicht, der Premier kündigte eine Untersuchung an.
Julian Assange soll unter diplomatischem Schutz in der ecuadorianischen Botschaft in Stockholm befragt werden. Das schlägt Ecuadors Außenminister Ricardo Patiño vor.
Der irische Datenschutzbeauftragte hat mit seinem Prüfbericht zu Facebook seine deutschen Kollegen verärgert. Dieser erklärte, es sei nur schwer zu verstehen, warum die irischen Datenschützer den Eindruck hätten, Facebook habe die meisten Empfehlungen der Datenschützer "vollständig zur vollen Zufriedenheit umgesetzt".
Microsoft hat ein Update zur Schließung der Sicherheitslücke im Internet Explorer veröffentlicht, wenige Tage, nachdem unter anderem das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik vor dem Gebrauch des Internet Explorers gewarnt hatte. Zusätzlich wurden gleich noch vier weitere Lücken geschlossen.
Die zuständige irische Behörde bescheinigt Facebook, datenschutzfreundlicher geworden zu sein. Allerdings muss Facebook an einigen Stellen nachbessern.
Sicherheitsexperten haben eine Sicherheitslücke in bestimmten Fahrkarten mit NFC-Chips gefunden: Sie konnten entwertete Karten so manipulieren, dass sie damit weiterfahren konnten. Trotz ihrer Warnung sind die Fahrkarten weiter im Umlauf.
In Ubuntu 12.10 wird Grub 2 wieder der Standard-Bootloader. Bedenken wegen der möglichen Offenlegung der Signaturschlüssel haben Canonical und die FSF ausgeräumt.
Motorola bietet ab sofort für das Android-Smartphone Razr das mehrfach verschobene Update auf Android 4.0.x an. Vorerst wird das Update aber nur für die Razr-Modelle verteilt, die bei O2 oder Vodafone gekauft wurden.
Die Sicherheitslösungen von Sophos haben sich selbst außer Gefecht gesetzt. Mit einem fehlerhaften Update wurden falsche Signaturdateien eingespielt, die die Sophos-Update-Funktion fälschlicherweise als Schadsoftware erkannt und deaktiviert haben.
Microsoft hat ein Fix It für die schwere Sicherheitslücke im Internet Explorer veröffentlicht. Ein reguläres Update soll am morgigen 21. September 2012 erscheinen.
Die Software vSentry des US-Startups Bromium soll Windows-PCs vor bisher nicht entdeckbarer Malware schützen, so dass Mitarbeiter auch unsichere Dokumente schadlos öffnen können.
Update Gegen einen bislang nicht reparierten Fehler im Internet Explorer empfiehlt Microsoft die Installation des Enhanced Mitigation Experience Toolkits. Dies soll Angriffe erschweren. Das BSI hatte nach Bekanntwerden der Sicherheitslücke die Nutzung alternativer Browser empfohlen.
Update Motorola hat mit dem Razr I sein erstes Android-Smartphone mit Intels Atom-Prozessor vorgestellt. Der Prozessor läuft mit einer Taktrate von 2 GHz und das Android-4-Smartphone hat ein 4,3 Zoll großes Display.
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) weist auf eine kritische Zero-Day-Schwachstelle im Internet Explorer hin. Die Behörde empfiehlt, vorübergehend einen anderen Browser zu verwenden.
Seit die Banken beim Onlinebanking auf SMS-Authentifizierung setzen, haben auch die Kriminellen ihre Methoden weiterentwickelt. Der verursachte Schaden hat zugenommen.
Die Verbraucherzentrale mahnt Valve ab: Auch Spieler, die den neuen Nutzungsbedingungen von Steam nicht zustimmen, müssen weiterhin Zugriff auf ihre Games haben - und sie weiterverkaufen können.
Das am vergangenen Freitag für den deutschen Markt vorgestellte Razr HD von Motorola wird mit anderer Ausstattung erscheinen. Generell wird das Android-Smartphone LTE unterstützen und außerdem 20 Euro teurer werden - also 570 Euro kosten.
Update Motorola hat das Razr HD für den deutschen Markt angekündigt. Es hat einen 4,7 Zoll großen Super-Amoled-Touchscreen, Dual-Band-WLAN, Bluetooth 4.0 und einen 1,5-GHz-Prozessor. Motorola verspricht eine lange Akkulaufzeit.
In der freien Nameserver-Software Bind ist ein Fehler, der bei manipulierten Datensätzen zum Absturz führen kann. Bereits verfügbare Updates beheben ihn. Das österreichische Cert schließt nicht aus, dass sich Angreifer über die Schwachstelle Zugriff auf betroffene DNS-Server verschaffen.
Schluss mit Versionsnummern, hat sich Symantec gesagt und verzichtet bei allen drei aktuellen Norton-Sicherheitsprodukten darauf. Die Norton-Produkte sind an Windows 8 angepasst und Kunden erhalten neue Programmversionen künftig automatisch.
Ein neues API soll in PHP 5.5 für sichere Passwörter sorgen. Entwickler sollen damit animiert werden, Passwörter mit Bcrypt zu hashen statt wie bisher meist mit Md5 oder Sha1.
Der Cyber Security Summit 2012 der Deutschen Telekom und der Münchner Sicherheitskonferenz fordert ein Verbot von Backdoor-Technologien und greift die Hardwarehersteller an. In den Unternehmen sollen Cyber-Wehren aufgebaut werden.
Microsoft will in Kürze für die Windows-8-Version des Internet Explorer 10 einen Patch bereitstellen. Damit werden Sicherheitslücken in Adobes Flash-Komponente des Browsers geschlossen, die seit August 2012 bekannt sind.
Update Samsung will im Oktober 2012 das Update auf Android 4.1 alias Jelly Bean für das Galaxy S3 veröffentlichen. Im November 2012 folgt dann ein Update auf Android 4.1 für das Galaxy S2.
Der Ausfall der DNS-Server des US-Providers Go Daddy in der Nacht zu Dienstag wurde weder durch einen Hack noch durch einen DDoS-Angriff verursacht. Das Problem war viel banaler.
Ein Gremium von ISPs, BSI und Regierung hat einen kostenlosen Dienst gestartet, der auf Webseiten eingeschleusten Schadcode findet. Sollte die Malware nach 48 Stunden noch vorhanden sein, wird der Hosting-Provider benachrichtigt.
Alle aktuellen Android-Smartphones von Motorola erhalten ein Update auf Jelly Bean, verspricht der Hersteller. Falls das Versprechen nicht eingehalten wird, gibt es 100 US-Dollar - aber nur unter einer Bedingung.
Der US-Provider Go Daddy hatte in der Nacht zum Dienstag mit einem großen DDoS-Angriff auf seine DNS-Server zu kämpfen, wodurch zahlreiche Websites offline waren. Anonymous brüstet sich damit, für den DDoS-Angriff verantwortlich zu sein.
In der vergangenen Woche hatte Anonymous 1.000.001 UDIDs von iPhones veröffentlicht, doch diese stammen nicht wie von Anonymous behauptet vom FBI, sondern vom E-Book-Dienstleister Bluetoad, wie das Unternehmen einräumt.
Ein Patch für den Apache-HTTP-Server hebelt das von Microsofts Browser Internet Explorer 10 gesendete Do-not-Track-Signal aus. Dabei kommt der Patch aus den Reihen der W3C-Arbeitsgruppe Tracking-Protection und ist als Protest gegen Microsofts Vorgehen zu werten.
Die Rückgabe der bisweilen schwer erhältlichen Hackerbrause Club-Mate ist oft ein Problem. Der Handel reagiert langsam darauf: mit Warnschildern am Leergutautomaten. Der offizielle Club-Mate-Shop wählt eine radikalere Lösung.
Wikipedia-Gründer Wales hat am Mittwoch angekündigt, die gesamte Kommunikation zu Wikipedia für britische Internetnutzer zu verschlüsseln, sollte Großbritannien Internetprovider verpflichten, die von deren Kunden aufgerufenen Websites ein Jahr lang zu speichern.
Update Modische Schuhe für 19,97 Euro und eine "kostenlose Mitgliedschaft" verspricht der Onlineshop Justfab Deutschland aus Berlin-Kreuzberg. Doch wer nicht einmal im Monat einen Button drückt, dem werden 39,95 Euro vom Konto abgebucht.
Das FBI hat erklärt, nichts von einem Einbruch in einen Computer zu wissen. Auch von den Daten hat die US-Bundespolizei nach eigenen Angaben keine Kenntnis. Anonymous lästert und droht mit der Veröffentlichung weiterer Daten.
Der neue Dienst für verschlüsselte Telefonie, VoIP, Videokonferenzen, Instant Messaging, E-Mail und SMS kommt später. Das Team um Phil Zimmermann bei Silent Circle braucht noch ein paar Wochen mehr als geplant.
Der Kopierschutz für PC-Spiele hat Ubisoft viel Kritik eingebracht, jetzt gibt der Publisher eine Kehrtwende bekannt: Künftige Titel wie Assassin's Creed 3 müssen nur einmalig angemeldet werden und sind dann auch offline verfügbar.
Berlins Datenschutzbeauftragter macht Polizei und Staatsanwälten schwere Vorwürfe: Bei der Funkzellenabfrage hätten sie ständig gegen gesetzliche Bestimmungen verstoßen.
Kim Dotcom spricht auf Twitter über sein neues Projekt Mega. Es soll verschlüsselte Datentransfers, Videodienste, VoIP, E-Mail und Fax bieten. Alles kostenlos.
Eine funktionsreiche Verwaltungssoftware wird von Hackern genutzt und ist jetzt von verschiedenen Herstellern als gefährlicher Trojaner eingestuft worden. Sie soll nicht nur unter Windows, sondern auch unter Mac OS X, Linux und Solaris funktionieren.
Wahrscheinlich das erste Mal wird der Bundesgerichtshof darüber entscheiden, ob Eltern für Urheberrechtsverletzungen ihrer Kinder haften müssen. Ein 13-Jähriger hatte die Kinderschutzfilter umgangen, 1.147 Musikdateien fanden sich auf seinem Rechner.
Anonymous hat nach eigenen Angaben 1.000.001 UDIDs von iPhones veröffentlicht, die aus einer Datei mit über 12 Millionen UDIDs stammen sollen, die von einem FBI-Notebook geklaut wurden.
Invisible Things Lab hat sein sicheres Desktopbetriebssystem Qubes in der Version 1.0 veröffentlicht. Qubes bringt jede einzelne Applikation in einer strikt von allen anderen getrennt laufenden virtuellen Maschine unter.
Die Bundesjustizministerin hat zur Klage der EU wegen der Vorratsdatenspeicherung in Deutschland erklärt: "Wir müssen jetzt nicht zahlen und haben auch rückwirkend keine Zahlungen zu leisten."