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Playstation: Sony reicht Patent für Gebrauchtspielsperre ein

Künftig könnten eine Spiele-Disc und eine bestimmte Konsole untrennbar verknüpft und der Weiterverkauf von Games somit unmöglich sein. Sony hat für ein entsprechendes System einen Patentantrag gestellt – er könnte bei der nächsten Playstation relevant werden.
/ Peter Steinlechner
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Sixaxis Controller (Bild: Sony)
Sixaxis Controller Bild: Sony

Im September 2012 hat Sony Computer Entertainment (SCE) beim United States Patent and Trademark Office einen jetzt veröffentlichen Patentantrag(öffnet im neuen Fenster) eingereicht, der den Weiterverkauf von Spielen unterbinden könnte. In dem Schriftstück beschreibt Sony ein Verfahren, bei dem ein Code auf dem Datenträger mit einem Code etwa auf einer Konsole zusammen die Spielmöglichkeit ergeben.

Der Trick: Der Code auf dem Datenträger kann durch elektromagnetische Wellen geändert werden – aus einem neuen Spiel würde so, technisch gesehen, ein gebrauchtes. Und bei dem könnten Sony oder sonstige Publisher oder Entwickler verhindern, dass es beispielsweise auf einer anderen Konsole verwendet werden kann – auch ohne Internetverbindung.

Auch andere Arten von Lizenzeinschränkungen sind denkbar, etwa das nachträgliche Gewähren von bestimmten Zugriffsrechten, beispielsweise das Freischalten eines Demomodus, der dann gegen Bezahlung wieder in die Vollversion umgewandelt wird. Wie genau die entsprechenden Codes auf dem Datenträger gespeichert und wie sie geändert werden, beschreibt der Patentantrag nicht – denkbar ist unter anderem der Einsatz von NFC-Technologie.

Es ist vorstellbar, dass Sony bei seiner nächsten Konsole ein wie im Patent beschriebenes Verfahren verwendet, um sich gegen Schwarzkopien und gegen den Handel mit gebrauchten Spielen zu wehren, der die Entwickler und Publisher in den vergangenen Jahren finanziell hart getroffen hat.


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