Mehr Kerne, neue Mikroarchitektur, DDR5-Speicher und integrierte Grafik: Der 3B6600 klingt interessant. Auch zu Loongsons Server-CPUs und GPU gibt es Neues.
In ersten Test beeindruckte Loongsons neue CPU-Architektur mit sehr hoher Leistung pro Takt. Bald sollen die ersten Chips in China auf den Markt kommen.
Die CPU-Architektur Power fristet derzeit ein Nischendasein, wird aber Open Source. Das könnte auch mit Blick auf RISC-V ein notwendiger Befreiungsschlag werden. Dafür muss aber einiges zusammenkommen und sehr viel passen.
Die Chinesische Akademie der Wissenschaften hat zwei Quadcore-Prozessoren für Notebooks/Desktops und Server veröffentlicht: Die 28-nm-Chips liefern dank GS464V-MIPS-Architektur und höherem Takt deutlich mehr Performance, zudem wird DDR4-Speicher unterstützt.
Als Sony vor 25 Jahren mit der Playstation ins Konsolengeschäft einstieg, war ich nicht sofort begeistert. Doch eines Tages sah ich meinen Bruder Wipeout 2097 spielen - und riss ihm den Controller aus der Hand. Von da an war es um mich geschehen.
/159Kommentare/Ein Erfahrungsbericht von Benedikt Plass-Fleßenkämper
Nur kurz nach der Übernahme von MIPS durch Wave Computing soll der CPU-Befehlssatz lizenzkostenfrei als Open Source zur Verfügung stehen. Wie bei RISC-V dürfen die Chip-Designs aber proprietär bleiben.
Das KI-Startup Wave Computing hat MIPS übernommen und plant, entsprechende CPU-Kerne für künftige Dataflow Processing Units (DPU) genannte Chips für Künstliche Intelligenz zu verwenden.
Der Nachfolger von Eric Schmidt als Verwaltungsratsvorsitzender von Alphabet ist gefunden: der ehemalige langjährige Präsident der Stanford-Universität John Hennessy. Der Informatiker hat unter anderem MIPS Computer Systems gegründet.
Der PowerVR-Entwickler Imagination Technologies gehört nun einer chinesischen Investorengruppe. Zuvor ist Canyon Bridge an US-Präsident Donald Trump gescheitert, der den Kauf des FPGA-Herstellers Lattice blockierte.
Nachdem Apple keine PowerVR-Grafikeinheiten mehr verwendet, wollte Imagination Technologies eigentlich nur sein Ensigma- und MIPS-Geschäft veräußern. Nun bieten die Briten alle Sparten an, denn es gibt bereits mehrere Interessenten dafür.
Imagination Technologies hat ein CPU-Design für autonomes Fahren vorgestellt. Der I6500-F basiert auf der MIPS-Architektur und wird von Mobileye, einer Intel-Tochter, verwendet. Zu deren Kunden zähl(t)en BMW, Hyundai, Opel und Tesla.
Weil Apple künftig keine PowerVR-Grafikeinheiten mehr nutzen will, trennt sich Imagination Technologies gezwungenermaßen von zwei Geschäftsbereichen: Ensigma & MIPS. Beide waren eigentlich als zusätzliche Standbeine gedacht.
Update Intel soll laut einem Bericht den Hersteller für Prozessoren für Bilderkennung beim autonomen Fahren gekauft haben. Die Übernahme von Mobileye ist bestätigt.
In vier bis fünf Jahren sollen erste Fahrzeuge damit ausgestattet sein: Mobileye integriert MIPS-basierte CPU-Kerne in seinen EyeQ5-Chip. Der ist für Roboterautos der nahen Zukunft gedacht.
Um die Entwicklung der 64-Bit-Mips-Architektur zu beschleunigen, unterstützt der Hersteller Imagination nun die Debian-Community. Das zuständige Team der Linux-Distribution bekommt dafür potente Netzwerkhardware.
Ein Sicherheitsforscher der Heidelberger Firma ERNW hat eine Remote-Code-Execution-Lücke auf einer Palo-Alto-Appliance gefunden. Verantwortlich dafür war ein fehlender Längencheck bei der Eingabe des Benutzernamens.
T-Platforms verbaut den Baikal-T1: Der russische Supercomputer-Hersteller verwendet den Prozessor in einem Thin Client inklusive Bildschirm, also einem All-in-One. Da der T1 eine CPU ist, stammt etwa die Grafikeinheit von anderen Entwicklern.
Hossein Yassaie, bisheriger Chef bei Imagination Technologies, ist zurückgetreten. Hintergrund sollen die schlechten Geschäftszahlen sein. Der britische Hersteller ist für die PowerVR-Grafikeinheiten und die MIPS-Architektur für CPUs bekannt.
Imagination plant offenbar einen Open-Source-Treiber für seine PowerVR-GPUs, wie ein Mitarbeiter berichtet. Das wäre eine massive Veränderung und könnte die MIPS-Architektur neu beleben.
CPU-Entwickler in Russland scheinen eine Vorliebe für selten genutzte Technik zu haben: Der Baikal-T1-Prozessor von Baikal Electronics basiert auf der MIPS-Architektur von Imagination Technologies und soll unter anderem in Routern verwendet werden.
Samsung versucht, sich mit einer eigenen Hardwareplattform für Bastler und Startups im Internet of Things zu etablieren. Trotz des Arduino-Certified-Labels hat die Hardware aber mit dem Arduino wenig gemeinsam.
Die PowerVR-Grafikeinheiten stecken in sehr vielen Smartphones, die MIPS-Technologie für CPUs hingegen kennt kaum noch jemand. Damit sich das ändert, öffnet Erfinder Imagination Technologies die Architektur zumindest teilweise für Studenten und Professoren.
Das Creator CI20 vereint nicht nur eine ganze Reihe von Features wie WLAN und Bluetooth auf einer kleinen Platine zu einem günstigen Preis - er gibt Bastlern auch eine neue Rechnerarchitektur in die Hand.
Am 3. Dezember 1994 erschien in Japan die erste Playstation. Mit zwei Nachfolgern etablierte Sony erst CDs, dann DVDs und schließlich Blu-rays als Spielemedium, inzwischen ist die PS4 in der Normalität angekommen: Konsolen sind universelle Unterhaltungsgeräte geworden.
Die kleine Platine WRT-Node lässt sich als Steuerungsplatine in Quadcopter oder Roboter einbauen und hat einen WLAN-Chip. Die Firmware basiert auf OpenWRT.
Ingenic hat die Newton-Plattform vorgestellt. Die winzige Platine nutzt einen MIPS-Prozessor und bietet WLAN, Bluetooth sowie NFC. Newton unterstützt Android und Linux, die maximale Leistungsaufnahme soll bei unter 260 Milliwatt liegen.
Wissenschaftler der Stanford-Universität haben aus Kohlenstoff-Nanoröhren einen lauffähigen Prozessor mit 178 Transistoren erschaffen. Der Chip nutzt die MIPS-Architektur und kann dank 20 Instruktionen einfache Aufgaben ausführen.
Viele Consumer-Geräte lassen sich per Web-Interface bequem konfigurieren, doch sie haben teilweise haarsträubende Sicherheitslücken. Insbesondere die Router sind angreifbar. Aber die Hersteller reagieren kaum, sagt Sicherheitsexperte Michael Messner.
Mit Qemu 1.3 sollen sich PCI-Geräte einzelnen virtuellen Maschinen zuweisen lassen, zudem wurde USB 3.0 verbessert. Ein Release Candidate zum Testen der Funktionen steht nun bereit.
Der US-amerikanische Chipentwickler Mips wird in mehreren Teilen verkauft. Das Unternehmen selbst geht an Imagination, der größte Teil der Patente an die Holding, zu der auch ARM gehört. Doch nicht nur dem britischen Unternehmen könnte das nutzen.
Auf der Fachkonferenz ISSCC haben chinesische Forscher einen RISC-Prozessor mit 16 Kernen vorgestellt. Statt mit herkömmlicher Speicherverwaltung arbeitet das Design mit Message Passing, das per Hardware gesteuert wird. Ziel sind effizientere Supercomputer.
Der chinesische Hersteller Ainovo bietet eines der ersten Tablets mit Android 4.0. Das günstige Novo7 verfügt über eine MIPS-basierte 1-GHz-CPU und einen kapazitiven 7-Zoll-Touchscreen.
Mit neuen Funktionen haben die Entwickler LLVM 3.0 veröffentlicht. Die Unterstützung für LLVM-gcc haben die Entwickler zugunsten der Projekte Clang und Dragonegg eingestellt.
Der japanische K-Computer führt mit inzwischen 10,5 Petaflops die Top-500-Liste weiter an. Immerhin auf Platz 12 kommt ein neuer deutscher Supercomputer auf Basis von AMDs Interlagos-Opterons.
Der Compiler Open64 5.0 für Linux erhält zahlreiche Optimierungen, darunter ein verbessertes Debugging. Außerdem wurden zahlreiche Fehler korrigiert. Der unter Linux einsetzbare Open-Source-Compiler steht unter der GPLv2.