Alphabet: Ehemaliger Stanford-Präsident wird Eric Schmidts Nachfolger

Der Nachfolger von Eric Schmidt als Verwaltungsratsvorsitzender von Alphabet ist gefunden: der ehemalige langjährige Präsident der Stanford-Universität John Hennessy. Der Informatiker hat unter anderem MIPS Computer Systems gegründet.

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Alphabets neuer Verwaltungsratsvorsitzender und Nachfolger von Eric Schmidt: John Hennessy
Alphabets neuer Verwaltungsratsvorsitzender und Nachfolger von Eric Schmidt: John Hennessy (Bild: Steve Jennings/Getty Images for Breakthrough Prize)

Der US-amerikanische Informatiker und Universitätsprofessor John Hennessy wird übereinstimmenden Medienberichten zufolge neuer Verwaltungsratsvorsitzender von Googles Mutterkonzern Alphabet. Hennessy tritt damit die Nachfolge von Eric Schmidt an, der seinen Posten im Dezember 2017 aufgegeben hat.

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Hennessy ist 16 Jahre lang Präsident der unweit des Google-Hauptquartiers gelegenen Standford-Universität gewesen. Der Informatiker hat eine langjährige Karriere im Silicon Valley hinter sich und hat unter anderem MIPS Computer Systems gegründet. Das Unternehmen hat die gleichnamige MIPS-Architektur entworfen und RISC-Chips entwickelt. MIPS-Chips wurden unter anderem in Computern von Silicon Graphics verwendet.

"Pate des Silicon Valley"

Hennessy ist bereits Verwaltungsratsmitglied bei Google gewesen, ebenso bei Cisco und Atheros Communications. Aufgrund seiner langjährigen Tätigkeiten und Beziehungen zum Silicon Valley hat der Risikokapitalinvestor Marc Andreessen ihn einst als "den Paten des Silicon Valley" bezeichnet.

Die Neubesetzung des Postens wurde notwendig, nachdem der langjährige Verwaltungsratsvorsitzende Eric Schmidt seine Position im Dezember 2017 überraschend aufgegeben hatte. Schmidt war 17 Jahre lang in der Konzernführung von Google und später Alphabet beschäftigt gewesen.

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Schmidt sagte bei seiner Rücktrittsankündigung, dass er sich in den kommenden Jahren verstärkt mit Wissenschaft und wohltätigen Unternehmungen beschäftigen wolle. Seinen Posten als Vorstandsvorsitzender von Google soll Schmidt einst im Streit mit den Google-Gründern Sergey Brin und Larry Page aufgegeben haben. Schmidt soll gegen den Rückzug Googles aus dem Suchmaschinengeschäft in China gewesen sein.

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