20 Jahre Playstation: Von der CD-Konsole zum Wohnzimmer-PC

Am 3. Dezember 1994 erschien in Japan die erste Playstation. Mit zwei Nachfolgern etablierte Sony erst CDs, dann DVDs und schließlich Blu-rays als Spielemedium, inzwischen ist die PS4 in der Normalität angekommen: Konsolen sind universelle Unterhaltungsgeräte geworden.

Artikel von veröffentlicht am
Die erste Playstation in klassischem Grau
Die erste Playstation in klassischem Grau (Bild: Sony)

"This is for the players" lautet Sonys aktueller Werbeslogan für die Playstation 4, die gerade erst ein Jahr lang erhältlich ist. Vor 20 Jahren war das Spielen der einzige Zweck von Konsolen, inzwischen haben sie sich zu Allzweckgeräten entwickelt. Sony will nun zurück zu den Wurzeln der Playstation. In den Anfangszeiten dieser Konsolen boomten Videospiele durch noch schnelleren technischen Fortschritt, als er heute in einem sehr veränderten Spielemarkt möglich wäre.

Inhalt:
  1. 20 Jahre Playstation: Von der CD-Konsole zum Wohnzimmer-PC
  2. Teure Konsolen wegen aufwendiger Technik
  3. PS3 als Vorreiter der Multimedia-Konsolen

Die großen Wachstumschancen Mitte der 1990er Jahre, als Handys und Internetzugang für Privatpersonen sich langsam durchsetzten, bewegten Sony zu einem mutigen Schritt: Das Unternehmen wollte dem damals unangefochtenen Marktführer Nintendo mit einer eigenen Konsole Konkurrenz machen.

Das war für Sony leicht, denn das Unternehmen hatte zusammen mit Philips gut zehn Jahre zuvor die CD erfunden und viel Erfahrung mit der Herstellung der Laufwerke. Nintendo wollte sein damals aktuelles SNES um ein CD-Laufwerk erweitern, das Sony herstellen sollte. Daraus wurde aber nichts, so dass sich Sony entschloss, das Laufwerk und die schon existierenden Spezialchips für eine eigene Konsole zu verwenden.

Die CD als Speichermedium war für Videospiele reizvoll, weil die Titel vor allem auf Steckmodulen vertrieben wurden. Da die Spiele aber immer größer wurden, kosteten die mit ROM-Chips bestückten Cartridges in der Herstellung immer mehr. Die CD als schon seit über zehn Jahren in Masse hergestelltes und billig zu fertigendes Medium war der nächste logische Schritt.

Auch die Spiele hatten sich verändert, weg von actionlastigen Titeln aus der Spielhalle hin zu epischen Rollenspielen. Die Serie Final Fantasy, die später stets mehrere Discs benötigte, glänzte durch lange animierte Zwischensequenzen, was nur durch die größeren Kapazitäten der optischen Datenträger möglich wurde.

Neben dem Laufwerk entwickelte Sony vor allem den Grafikprozessor der ersten Playstation selbst, bei der CPU griff das Unternehmen auf die bewährte und sparsame MIPS-Architektur zurück, allerdings schon mit 32-Bit-Fähigkeiten. Zusammen mit der GPU war die erste Playstation so leistungsfähig, dass es bald auch eine neue Klasse von Actionspielen gab, die Sony selbst entwickelte. Schon 1995 erschien die erste Version von Wipeout, das mit sehr schneller 3D-Grafik beeindruckte.

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Teure Konsolen wegen aufwendiger Technik 
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Garius 08. Dez 2014

Danke für den Link!

Anonymer Nutzer 04. Dez 2014

würde ich auch meinen - damals zu meiner Ausbildungszeit kannte ich keinen der Original...

felyyy 04. Dez 2014

Jap, definitv. Benutze eine PS1 der 1. Gen in meinem Musikzimmer, wenn man nicht gerade...

Niaxa 04. Dez 2014

Stimmt falsche Konsole beim letzten ^^. mit den Games hast aber Recht :-).



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