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Baikal-T1: Russische CPU steckt in erstem AiO-System

T-Platforms verbaut den Baikal-T1: Der russische Supercomputer-Hersteller verwendet den Prozessor in einem Thin Client inklusive Bildschirm, also einem All-in-One. Da der T1 eine CPU ist, stammt etwa die Grafikeinheit von anderen Entwicklern.

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Tavolga Terminal
Tavolga Terminal (Bild: T-Platforms)

Der russische Hersteller T-Platforms hat einen ersten Computer auf Basis des Baikal-T1 genannten Prozessors von Baikal Electronics vorgestellt. Das als 'Tavolga Terminal' bezeichnete All-in-One-Gerät ist, der Name deutet es an, ein Thin Client. Folglich fällt die Rechenleistung sehr gering aus, da das System selbst nur als Ausgabegerät dient und die eigentliche Arbeit über einen Cloud-Zugang von einem Server übernommen wird.

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Technische Basis des Tavolga Terminals ist ein passiv gekühlter Baikal-T1, eine auf der MIPS-Architektur basierende CPU von Baikal Electronics. Letzteres ist ein Spin-off von T-Platforms, das wiederum dem Staat nahesteht und unter anderem auch Supercomputer herstellt. Der Baikal-T1 verwendet Warrior-P5600-Kerne mit 32-Bit-Technik, mit im System-on-a-Chip stecken zudem ein DDR3-Speichercontroller, 10-Gigabit-Ethernet sowie mehrere PCIe-3.0-Lanes, ein USB-2.0-Controller und eine Sata-6-Gbit/s-Schnittstelle.

  • Tavolga Terminal (Bild: T-Platforms)
Tavolga Terminal (Bild: T-Platforms)

Was fehlt, ist eine Grafikeinheit. Die SM750 (PDF) stammt vom taiwanischen Hersteller Silicon Motion, der den meisten Lesern für SSD-Controller in günstigen Flash-Drives wie Crucials BX200 bekannt sein dürfte. Die SM750 wird an eine PCIe-Lane angeschlossen und übernimmt die 2D-Ausgabe von bis zu 1.920 x 1.440 Pixeln. Der Videospeicher fasst 16 MByte und damit genug für den Framebuffer des 1080p-21,5-Zoll-Displays im Tavolga Terminal.

Die weitere Ausstattung des Thin Clients besteht aus 2 bis 8 GByte DDR3-RAM und optional einer SSD im 2,5-Zoll-Format oder als verlöteter Flash-Speicher mit 8 GByte Kapazität. Darauf ist ein Debian-Linux installiert, Anwendungen wie den Firefox-Browser oder Libreoffice soll das AiO lokal schultern.

T-Platforms plant, das Tavolga Terminal ab dem zweiten Quartal 2016 auszuliefern, ein Preis ist über die Webseite nicht einsehbar.



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Pjörn 01. Mär 2016

Das Problem,bei der von DrWatson erwähnten "unbegründeten Hysterie" ist die Tatsache,dass...

Anonymer Nutzer 01. Mär 2016

Das glaube ich dann doch eher nicht. Der Preis ist zwar nicht bekannt, ich würde aber...


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