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PowerVR: Chinesische Investoren kaufen Imagination Technologies

Der PowerVR-Entwickler Imagination Technologies gehört nun einer chinesischen Investorengruppe. Zuvor ist Canyon Bridge an US-Präsident Donald Trump gescheitert, der den Kauf des FPGA-Herstellers Lattice blockierte.

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ImgTech ist verkauft
ImgTech ist verkauft (Bild: Imagination Technologies)

Canyon Bridge Capital Partners, eine chinesische Investorengruppe, hat Imagination Technologies übernommen. Der Kaufpreis für den britischen Entwickler der PowerVR-Grafikeinheiten beträgt 182 Pence pro Aktie, was ein Aufschlag von über 40 Prozent verglichen mit dem Kurs von Freitag ist und damit rund 550 Pfund Sterling (etwa 740 Millionen US-Dollar) entspricht. Die MIPS-Abteilung mit den gleichnamigen CPU-Designs hingegen wurde für 65 Millionen US-Dollar an Tallwood Venture Capital verkauft. Hinter dem Unternehmen steht Dado Banatao, der einst auch S3 Graphics - heute Teil von HTC - gründete.

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Der Grund für den Buy-out von Imagination Technologies ist, dass Apple keine PowerVR-Grafikeinheiten mehr lizenziert, sondern eigene GPUs baut. Die erste davon steckt im neuen A11 Bionic, dem System-on-a-Chip des iPhone 8 (Plus) und iPhone X. Die Lizenzeinnahmen machten 2016 rund die Hälfte von Imagination Technologies' Umsatz aus. Zwar haben die Briten schon ihre Ensigma-Sparte verkauft, das reichte aber offenbar nicht zum Fortbestand aus. Spannend wird, ob die britischen Behörden dem Verkauf an Canyon Bridge zustimmen - die Kollegen in den USA hatten den Chinesen auf Weisung von US-Präsident Donald Trump zuletzt untersagt, den FPGA-Hersteller Lattice zu kaufen.

Was Canyon Bridge mit Imagination Technologies vorhat, ist genauso unbekannt wie das weitere Vorgehen von Tallwood mit MIPS. Die Abteilung war 2012 für 60 Millionen US-Dollar zugekauft worden. Tallwood investierte allerdings in diverse Tech-Firmen wie Axiom, Calypto oder Marvell, die mittlerweile andere Besitzer haben - vielleicht soll auch MIPS weiter veräußert werden.

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