Apple hat die erste Golden Master-Version von OS X 10.10 alias Yosemite für zahlende Entwickler veröffentlicht. Für normale Anwender gibt es die 4. Betaversion des Betriebssystems, das vermutlich noch im Oktober in der finalen Version veröffentlicht wird.
Eine Plattform, eine Produktfamilie und ein Store: Das wird das nächste Windows bieten. Das heißt aber nicht etwa Windows One oder Windows 9, sondern Windows 10. Wie erwartet kehrt damit das alte Startmenü aus Windows-7-Zeiten wieder zurück.
In den neuen Red-Tarifen bucht Vodafone laut einem Bericht das Datenvolumen automatisch nach. Etwas Ähnliches gab es bei Base, das wurde aber dieses Jahr von der Verbraucherzentrale gestoppt.
Das von OpenBSD-Entwicklern gestartete LibreSSL-Projekt erstellt ein komplett neues API, das von OpenSSL und dem Fork abstrahiert. Die Schnittstelle soll auf tatsächliche Anwendungsfälle beschränkt bleiben und könnte universellen Charakter für den TLS-Stack bekommen.
Apple liefert jetzt einen Patch für Shellshock aus. Der behebt zwar nicht alle bekannten Bugs im Funktionsparser von Bash, aber das ist vermutlich kein Sicherheitsproblem.
Die USA wollen heimische Beamte an deutschen Flughäfen für Vorkontrollen einsetzen. Bei ersten Tests sollen die Grenzschützer ihre Befugnisse allerdings bereits überschritten haben.
Um die Weiterleitung persönlicher Daten durch Apps besser zu überwachen, haben Forscher des MIT einen zentralen Speicher entwickelt. Der Zugriff ist über ein Framework möglich, das keine Rohdaten preisgeben soll.
Cloudflare aktiviert künftig bei allen Kunden kostenlos verschlüsselte HTTPS-Verbindungen. Damit verdoppelt sich die Zahl der Webseiten im Netz, die verschlüsselt erreichbar sind.
Das Hackerkollektiv Lizard Squad ist erneut aktiv geworden: Server von Spielen wie Destiny und Fifa 15 waren zeitweise nicht oder nur schwer erreichbar.
Fritzbox-Nutzer, die die gepatchte Sicherheitslücke für unerlaubten Fernzugriff nicht geschlossen haben, werden wieder angegriffen. AVM rät, die Patches jetzt schnell aufzuspielen, doch eine Auto-Updatefunktion gibt es noch nicht lange.
Apples iOS 8 bringt eine Sicherheitsfunktion mit, die dem Nutzer mehr Anonymität verschaffen soll. Die Geräte mit iOS 8 wechseln ständig die MAC-Adresse, so dass ein Tracken individueller Nutzer unmöglich wird. Doch nicht jedes iOS-8-fähige Gerät kann das.
Die Verlautbarung, Apple und Google würden künftig die Verschlüsselung in ihren mobilen Betriebssystemen erweitern, stößt bei FBI-Chef James Comey auf Unverständnis.
Geheimdienste und IT-Branche sind in den USA eng miteinander verwoben. Während die CIA innovative Startups fördert, gründen immer mehr Ex-NSA-Mitarbeiter eigene Sicherheitsfirmen. Die Grenzen zwischen Staat und Wirtschaft sind oft kaum noch auszumachen.
Update Inzwischen wird die Bash-Sicherheitslücke Shellshock zur Verbreitung von Malware ausgenutzt. Die erste Korrektur war offenbar unvollständig. Wir haben die wichtigsten Hintergründe zu Shellshock zusammengefasst.
Update In der NSS-Bibliothek ist eine Sicherheitslücke entdeckt worden, mit der sich RSA-Signaturen fälschen lassen. Betroffen sind die Browser Chrome und Firefox, für die bereits Updates erschienen sind. Es handelt sich um eine Variante der Bleichenbacher-Attacke von 2006.
Wenn man Zehntausende von Festplatten in einem Rechenzentrum betreibt, können Desktop-Laufwerke sich eher rechnen als teure Enterprise-Modelle. Zu diesem Schluss kommt erneut Backblaze, bei dem der Einsatz der Geräte aber sehr speziell ausgelegt ist.
Ein Entwickler hat Apple bereits im März 2014 über eine Schwachstelle im Dienst Find my iPhone informiert. Darüber sollen sich Angreifer Zugang zu iCloud-Konten zahlreicher prominenter Frauen verschafft haben.
Einst hat er sich bei IBM, Nokia und Motorola Zugriff verschafft. Nun will der bekannte und vorbestrafte Hacker Kevin Mitnick mit Software Exploits Rekordsummen einnehmen.
Update Eine Sicherheitslücke in der Linux-Shell Bash hat gravierende Auswirkungen. In vielen Fällen lässt sich damit von Angreifern Code auf Servern auch aus der Ferne ausführen.
Der derzeit wohl bekannteste Whistleblower und der Herausgeber des Guardian erhalten den Ehrenpreis des alternativen Nobelpreises. Edward Snowden wird für Mut und Kompetenz ausgezeichnet, Alan Rusbridger für verantwortlichen Journalismus.
Anonymous ist so lebendig wie eh und je - auch fünf Jahre nach der ersten öffentlichkeitswirksamen Aktion. Das ursprünglich als Spaßaktion gestartete Kollektiv bleibt ein Phänomen.
Update Eine Sicherheitsfirma will die Einbindung von Malware-Code auf der Webseite der Javascript-Bibliothek jQuery beobachtet haben. Ob die Server von jQuery gehackt worden sind, ist noch unklar.
Hacken sei wie Zaubern, sagt die Hauptfigur des Hacker-Films Who Am I - Kein System ist sicher, der am Donnerstag in die Kinos kommt. Der Plot entspinnt eine zunächst verwirrende Geschichte, die sich später als überdeutliches Filmzitat entpuppt.
Im von Debian und Ubuntu verwendeten Paketmanagement Apt ist ein sicherheitskritischer Fehler entdeckt worden. Es ist bereits das zweite Mal in kurzer Zeit, dass Apt Sicherheitsprobleme hat.
Whistleblower können bei Dead Man Zone Dokumente hinterlegen, die veröffentlicht werden, falls ihnen etwas zustößt - ein digitaler Totmannschalter. Ob sie der Webseite als Lebensversicherung vertrauen sollten, ist allerdings fraglich.
Über Werbebanner von Googles Doubleclick und Zedo ist die Malware Zemot massenweise ausgeliefert worden. Der Angriff blieb wochenlang unentdeckt. Rechner in Deutschland sind bislang aber kaum betroffen.
Gegen Alibaba Datenschutzrechte für Nutzer in Deutschland durchzusetzen, bestünden faktisch keine Möglichkeiten, klagt Landesdatenschützer Thilo Weichert.
Bei der mobilen Version der Sendungsverfolgung von DHL führte ein falsch konfigurierter Webserver dazu, dass fremde Paketdaten einsehbar waren. Die Post hat einen Bericht dazu bestätigt.
Weil immer wieder Drohnen ungeduldiger Fans über die Studios fliegen, in denen der neue Star-Wars-Film gedreht wird, wurde zur Abwehr ein sogenannter Droneshield bestellt. Er darf aber bislang nicht ausgeliefert werden.
Eine Gesetzesvorlage in den USA soll genauer definieren, wann US-Gerichte die Herausgabe von Daten auf Servern im Ausland fordern dürfen. Hintergrund ist ein Rechtsstreit zwischen Microsoft und der US-Regierung.
Die App von GSMK und der Telekom verschlüsselt Telefonate und Textnachrichten. Die gleiche Technik kommt im wesentlich teureren Cryptophone der Firma zum Einsatz. Wird das überhaupt benötigt?
Mit einer Kopie hat Ben Schlabs von den SRLabs den Fingerabdrucksensor des iPhone 6 getäuscht. Da Apple unter iOS 8 auch Drittanbieter diese Authentifizierungsmethode nutzen lässt, ist dies brisanter als damals beim iPhone 5S.
Er wollte Neuseelands IT-Infrastruktur ausbauen und faire Internetpreise durchsetzen. Jetzt hat Kim Dotcom mit seiner Internet-Partei die Wahlen in Neuseeland verloren und kann nicht ins Parlament einziehen.
Weil die NSA den deutschen Satelliten-Internetbetreiber Stellar ausgespäht haben soll, hat die Staatsanwaltschaft Köln laut Medieninformationen ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Behörde ermittle gegen unbekannt.
Eine besonders kreative Variante einer Cross-Site-Scripting-Lücke macht auf der Webseite Hacker News die Runde: Mittels eines TXT-DNS-Records lässt sich auf zahlreichen Webseiten Javascript einfügen.
Cloudflare bietet Kunden künftig ein neues Feature namens Keyless SSL, mit dem der Teil des TLS-Handshakes, der den privaten Schlüssel benötigt, ausgelagert werden kann. Damit können Unternehmen die Kontrolle über den Schlüssel behalten.
Nachrichten zu verschlüsseln, schützt nicht komplett vor Überwachung. Die Messenger Bleep und Ricochet setzen auf dezentrale Netzwerke, um auch Metadaten zu verschleiern.
Unter iOS 8 lassen sich Software-Tastaturen von Drittanbietern nutzen, doch diese verlangen häufig vollen Zugriff und können so übers Netzwerk die eingegebenen Daten übertragen. Apple hatte sich das eigentlich anders vorgestellt, ließ den App-Entwicklern diese Möglichkeit aber für mehr Komfort offen.
Facebook ist bekannt für seine zielgenauen Werbeanzeigen. Um seinem neuen Mitbewohner eins auszuwischen, hat ein Computerspezialist so spezifische Banner kreiert, dass er das Streichopfer damit fast in die Paranoia getrieben hat.
Der Paketmanager Apt hat eine Reihe von Lücken bei der Validierung von Paketen. Aktualisierungen für die Linux-Distributionen Debian und Ubuntu stehen inzwischen bereit.
Mit ihrem Programm Treasure Map will die NSA im Netz "jedes Gerät, überall, jederzeit" abbilden. Dazu nutzt sie Traceroute-Server, die auch in Deutschland in "ahnungslosen Rechenzentren" stehen.
Unter iOS 8 haben nur noch die Besitzer eines iPhones Zugriff auf ihre persönlichen Daten. Apple habe keine Möglichkeit mehr, diese Daten auszulesen, heißt es in den neuen Datenschutzbestimmungen. Strafverfolgungsbehörden sind wenig begeistert.
Die Bundesregierung hat das Programm Digitale Verwaltung 2020 und einen Aktionsplan zu Open Data beschlossen. Geplant sind unter anderem der flächendeckende Ausbau von De-Mail, der Online-Antrag für ein Führungszeugnis und die elektronische An- und Abmeldung von Autos.
Das FreeBSD-Team hat eine Sicherheitslücke im TCP-Stack des Kernels geschlossen. Sie hat sich über eine seit zehn Jahren bekannte Schwachstelle im TC-Protokoll ausnutzen lassen.
Mit Hilfe von Imsi-Catchern können nicht nur Behörden die Handykommunikation überwachen. Forscher und Sicherheitsexperten entwickeln Warnsysteme für die Spähversuche mit solchen Geräten. Golem.de hat damit das Berliner Regierungsviertel überprüft.
Wegen eines Fehlers in Androids AOSP-Browser soll es möglich sein, über eine präparierte Seite mit Javascript alle aktuellen Tabs und Cookies einsehen zu können. Betroffen sein sollen die Android-Versionen vor Kitkat - also viele Einsteiger- und Mittelklasse-Geräte.
Das Projekt Pretty Easy Privacy will die Verschlüsselung von Nachrichten einfacher machen. Dabei erfindet PEP die Verschlüsselung nicht neu, sondern setzt auf bestehende Systeme wie PGP und Gnunet.
Eine neue TLS-Erweiterung ermöglicht es, die Reihenfolge zwischen Authentifizierung und Verschlüsselung zu ändern. Die bisherige Methode führte zu Sicherheitsproblemen wie der Lucky-Thirteen-Attacke.