Abo
  • Services:

NSA-Affäre: Staatsanwaltschaft ermittelt nach Cyberangriff auf Stellar

Weil die NSA den deutschen Satelliten-Internetbetreiber Stellar ausgespäht haben soll, hat die Staatsanwaltschaft Köln laut Medieninformationen ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Behörde ermittle gegen unbekannt.

Artikel veröffentlicht am ,
Outdoor DSLAM in Multifunktionsgehäuse
Outdoor DSLAM in Multifunktionsgehäuse (Bild: Deutsche Telekom)

Die Staatsanwaltschaft Köln hat wegen des mutmaßlichen Cyberangriffs auf den deutschen Satelliten-Internetbetreiber Stellar ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Das berichtet der Spiegel in einer Vorabmeldung. Es gehe um den Verdacht des "Ausspähens von Daten".

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Reutlingen
  2. SEAL Systems AG, Röttenbach bei Erlangen, Roßdorf bei Darmstadt

Anlass war ein Bericht, nach dem die NSA und der britische Geheimdienst GCHQ verdeckte Zugangspunkte zum Netz der Hürther Firma Stellar sowie zu denen vier weiterer deutscher Unternehmen besäßen - darunter der Telekom und des Kölner Stadtnetzbetreibers Netcologne.

Nach der Berichterstattung sei von Amts wegen ein Ermittlungsverfahren gegen unbekannt eingeleitet worden, sagte Daniel Vollmert von der Wirtschaftskammer bei der Staatsanwaltschaft Köln dem Spiegel. Laut dem Magazin ermittle die Behörde aber nur im Fall der Hürther Firma. Die Telekom und Netcologne hätten bei der Prüfung ihrer Systeme nach eigenen Angaben keine Auffälligkeiten entdeckt.

Stellar-IT-Chef Ali Fares hatte vergangene Woche erklärt, die ausgespähten Unterlagen "enthielten Geschäftsgeheimnisse und sensible Informationen". So liste ein GCHQ-Dokument nicht nur eine Reihe von Mitarbeitern namentlich als Zielpersonen auf, es enthalte auch Kennwörter für die Server von Stellar-Kunden. Geschäftsführer Christian Steffen sagte: "Ein solcher Cyberangriff ist nach deutschem Recht eindeutig strafbar".

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hatte mitgeteilt, von den Meldungen über die Zugangspunkte zu den deutschen Telekommunikationsnetzen unterrichtet zu sein und bot Unterstützung bei der Suche nach Spionagewerkzeugen an.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 219€ (Vergleichspreis 251€)
  2. 19,89€ inkl. Versand (Vergleichspreis ca. 30€)
  3. (nur für Prime-Mitglieder)
  4. 39,90€ + 5,99€ Versand oder versandkostenfrei bei Zahlung mit paydirekt (Vergleichspreis 69...

Safran01 22. Sep 2014

Ach woher, Obama lächelt einfach die Angela an und schon ist alles wieder in Butter.

Schiwi 22. Sep 2014

www.ra-cjweimar.de/index.php?id=32

Moe479 22. Sep 2014

ich bin mir sicher da kommt schon was bei raus nur dank diverser geheim und...

Komischer_Phreak 22. Sep 2014

Ne, wozu? Die NSA hat so viele Möglichkeiten ins System reinzukommen, da brauchen sie...

SimonPetrus 21. Sep 2014

Die NSA holt sich die Elite vom MIT, Stanford und Co. bei uns wird vor dem...


Folgen Sie uns
       


Cloudgaming mit dem Fire TV Stick ausprobiert

Wir streamen und spielen mit 60 fps mit dem Fire TV Stick.

Cloudgaming mit dem Fire TV Stick ausprobiert Video aufrufen
Garmin Fenix 5 Plus im Test: Mit Musik ins unbekannte Land
Garmin Fenix 5 Plus im Test
Mit Musik ins unbekannte Land

Kopfhörer ins Ohr und ab zum Joggen, Rad fahren oder zum nächsten Supermarkt spazieren - ohne Smartphone: Mit der Sport-Smartwatch Fenix 5 Plus von Garmin geht das. Beim Test haben wir uns zwar im Wegfindungsmodus verlaufen, sind von den sonstigen Navigationsoptionen aber begeistert.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Garmin im Hands on Alle Fenix 5 Plus bieten Musik und Offlinenavigation

Segelschiff: Das Vindskip steckt in der Flaute
Segelschiff
Das Vindskip steckt in der Flaute

Hochseeschiffe gelten als große Umweltverschmutzer. Neue saubere Antriebe sind gefragt. Der Norweger Terje Lade hat ein futuristisches Segelschiff entwickelt. Doch solch ein neuartiges Konzept umzusetzen, ist nicht so einfach.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Energy Observer Toyota unterstützt Weltumrundung von Brennstoffzellenschiff
  2. Hyseas III Schottische Werft baut Hochseefähre mit Brennstoffzelle
  3. Kreuzschifffahrt Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen

Esa: Sonnensystemforschung ohne Plutonium
Esa
Sonnensystemforschung ohne Plutonium

Forscher der Esa arbeiten an Radioisotopenbatterien, die ohne das knappe und aufwendig herzustellende Plutonium-238 auskommen. Stattdessen soll Americium-241 aus abgebrannten Brennstäben von Kernkraftwerken zum Einsatz kommen. Ein erster Prototyp ist bereits fertig.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Jaxa Japanische Sonde Hayabusa 2 erreicht den Asteroiden Ryugu
  2. Mission Horizons @Astro_Alex fliegt wieder
  3. Raumfahrt China lädt die Welt zur neuen Raumstation ein

    •  /