NSA-Affäre: Staatsanwaltschaft ermittelt nach Cyberangriff auf Stellar

Weil die NSA den deutschen Satelliten-Internetbetreiber Stellar ausgespäht haben soll, hat die Staatsanwaltschaft Köln laut Medieninformationen ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Behörde ermittle gegen unbekannt.

Artikel veröffentlicht am ,
Outdoor DSLAM in Multifunktionsgehäuse
Outdoor DSLAM in Multifunktionsgehäuse (Bild: Deutsche Telekom)

Die Staatsanwaltschaft Köln hat wegen des mutmaßlichen Cyberangriffs auf den deutschen Satelliten-Internetbetreiber Stellar ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Das berichtet der Spiegel in einer Vorabmeldung. Es gehe um den Verdacht des "Ausspähens von Daten".

Stellenmarkt
  1. Data Engineer (m/w/d)
    Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH (F.A.Z.), Frankfurt am Main
  2. Agile Data Protection Consultant (m/w/d)
    Mediaan Deutschland GmbH, remote
Detailsuche

Anlass war ein Bericht, nach dem die NSA und der britische Geheimdienst GCHQ verdeckte Zugangspunkte zum Netz der Hürther Firma Stellar sowie zu denen vier weiterer deutscher Unternehmen besäßen - darunter der Telekom und des Kölner Stadtnetzbetreibers Netcologne.

Nach der Berichterstattung sei von Amts wegen ein Ermittlungsverfahren gegen unbekannt eingeleitet worden, sagte Daniel Vollmert von der Wirtschaftskammer bei der Staatsanwaltschaft Köln dem Spiegel. Laut dem Magazin ermittle die Behörde aber nur im Fall der Hürther Firma. Die Telekom und Netcologne hätten bei der Prüfung ihrer Systeme nach eigenen Angaben keine Auffälligkeiten entdeckt.

Stellar-IT-Chef Ali Fares hatte vergangene Woche erklärt, die ausgespähten Unterlagen "enthielten Geschäftsgeheimnisse und sensible Informationen". So liste ein GCHQ-Dokument nicht nur eine Reihe von Mitarbeitern namentlich als Zielpersonen auf, es enthalte auch Kennwörter für die Server von Stellar-Kunden. Geschäftsführer Christian Steffen sagte: "Ein solcher Cyberangriff ist nach deutschem Recht eindeutig strafbar".

Golem Akademie
  1. ITIL 4® Foundation: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    24.–25. Januar 2022, virtuell
  2. Netzwerktechnik Kompaktkurs: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    14.–18. Februar 2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hatte mitgeteilt, von den Meldungen über die Zugangspunkte zu den deutschen Telekommunikationsnetzen unterrichtet zu sein und bot Unterstützung bei der Suche nach Spionagewerkzeugen an.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Safran01 22. Sep 2014

Ach woher, Obama lächelt einfach die Angela an und schon ist alles wieder in Butter.

Schiwi 22. Sep 2014

www.ra-cjweimar.de/index.php?id=32

Moe479 22. Sep 2014

ich bin mir sicher da kommt schon was bei raus nur dank diverser geheim und...

Komischer_Phreak 22. Sep 2014

Ne, wozu? Die NSA hat so viele Möglichkeiten ins System reinzukommen, da brauchen sie...

SimonPetrus 21. Sep 2014

Die NSA holt sich die Elite vom MIT, Stanford und Co. bei uns wird vor dem...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Dataport
"Die Arbeit wird uns nicht so schnell ausgehen"

Ein Job mit Zukunft und Sinnhaftigkeit, sicherer Bezahlung und verlässlichen Arbeitsbedingungen - so hat es Dataport zum Top-IT-Arbeitgeber geschafft.
Von Sebastian Grüner

Dataport: Die Arbeit wird uns nicht so schnell ausgehen
Artikel
  1. Logitech Pop Keys: Farbige mechanische Tastatur mit wechselbaren Emoji-Tasten
    Logitech Pop Keys
    Farbige mechanische Tastatur mit wechselbaren Emoji-Tasten

    Parallel zur Tastatur namens Pop Keys bringt Logitech eine Maus in einem farbigen Gehäuse nach Deutschland.

  2. Microsoft: Sony äußert sich zur Übernahme von Activision Blizzard
    Microsoft
    Sony äußert sich zur Übernahme von Activision Blizzard

    Rund 20 Milliarden US-Dollar haben die Aktien von Sony verloren. Nun hat der Konzern erstmals den Kauf von Activision Blizzard kommentiert.

  3. Konkurrenz zu Disney+ und Prime Video: Netflix erwartet schwaches Wachstum
    Konkurrenz zu Disney+ und Prime Video
    Netflix erwartet schwaches Wachstum

    Zum Jahresende hatte Netflix weltweit 222 Millionen Abonnenten, aber die Konkurrenz auch durch Disney+ und Prime Video wird immer stärker.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • RTX 3070 989€ • The A500 Mini Retro-Konsole mit 25 Amiga-Spielen vorbestellbar 189,90€ • RX 6800 16GB 1.129€ • Intel Core i9 3.7 459,50€ Ghz • 32GB DDR5-5200 297,17€ • RX 6700 12GB 869€ • MindStar (u.a. 1TB SSD 69€) • Philips Hue Play 2x Lightbar + Hue Bridge 109€ [Werbung]
    •  /