Die kommunalen Unternehmen wollen 5G nicht einfach nur durchleiten, sondern durch ihr Glasfasernetz selbst voll einsteigen. Auch die Kabelnetzbetreiber kommen nicht daran vorbei, überall Glas einzusetzen.
Köln wird G.fast-Stadt. Insgesamt werden 450.000 Haushalte dort Gigabit-Datenraten erhalten. Firmen bekommen sogar 10 GBit/s von Netcologne und werden gratis angebunden.
Durch ihren radikalen Vectoring-Kurs verliert die Telekom in München, Hamburg und Köln immer mehr Kunden an die Glasfaserbetreiber der Stadtwerke. Daher musste auch Deutschlandchef van Damme gehen.
Die Deutsche Telekom spricht für den Glasfaserausbau von Koinvestmodellen oder einer Netzbetreibergesellschaft. Ein M-net-Topmanager nannte beim Buglas-Sommerfest Vectoring "Beschiss".
Weil die großen Netzbetreiber das nicht leisten, rollen Netcologne, M-net und Wilhelm.tel die Glasfaser aus. Doch dafür muss sich nach Ansicht des Branchenverbandes Buglas die Regulierung ändern und das Überbauen mit Kupfer und Glasfaser muss aufhören.
Zwei große Stadtnetzbetreiber wollen verhindern, dass die Telekom ihre bis in die Gebäude reichenden Glasfasernetze mit G.fast durch Vectoring stört und überbaut. Dafür laufen Gespräche bei der Bundesnetzagentur.
Ein Stadtnetzbetreiber erreicht mit G.fast 1,8 GBit pro Sekunde. Das wird möglich durch eine neue G.fast-Lösung mit 212 MHz von ZTE. Der Netcologne-Chef sagt: Kunden wollen immer höhere Datenraten.
Netcologne hat sehr viel Glasfaser verlegt. Nun wird in den Häusern mit G.fast gearbeitet, um dem Kunden eine Summenbandbreite von 1 GBit/s anzubieten.
Bei Bauarbeiten sind Glasfaser-Kabel von Netcologne zerstört worden. Am Vormittag sollen die Dienste wieder in Betrieb gegangen sein. Der Anbieter bekräftigte, im kommenden Jahr G.fast einzusetzen.
Update 2016 entwickelt sich zum Jahr der Störungen im Festnetz und Mobilfunk: Diesmal hat es Netcologne getroffen. Störungsursache ist ein Defekt an einem Übertragungsknoten.
Die Telekom darf VDSL-Anschlüsse mit Mengenrabatt an Weiterverkäufer abgeben. Durch die Entscheidung der Bundesnetzagentur sollte es bald günstigere VDSL-Angebote geben.
Die Deutsche Telekom mietet erstmals die letzte Meile, also die Leitung direkt zum Kunden, von einem Wettbewerber, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Bislang vermietet die Telekom ausschließlich ihre eigenen Leitungen an Konkurrenten.
Netcologne bietet mit der "Surf & Handy"-Flatrate einen DSL-Anschluss mit Telefonanschluss und Mobilfunk-SIM-Karte im Paket. Im Monatspreis sind alle Handyanrufe in das deutsche Festnetz enthalten. Der Tarif kostet monatlich in den ersten zwei Jahren 19,90 Euro und wird danach knapp 10 Euro teurer.
Kostenlos online im Taxi per WLAN, das verspricht der Kölner Netzbetreiber Netcologne. Dabei setzt das Unternehmen auf CDMA, eine Mobilfunktechnik, die sonst in Deutschland nicht zum Einsatz kommt.
Für Kunden kostenlos eingespeist. Seit dem 16. März 2010 ist Arte HD auch kostenlos im Kabelnetz von Netcologne zu empfangen. Der Kulturkanal Arte kann damit auf entsprechenden Receivern in hoher Auflösung gesehen werden.
Netzbetreiber garantiert 75 Prozent der Bandbreite. Symmetrische Internetzugänge mit 3 bis 20 MBit/s bekommen Unternehmenskunden von Netcologne künftig geboten. Der Betreiber garantiert 75 Prozent der Bandbreite.
M-Net und NetCologne wechseln vom Breko zum neuen Verband. Einige Stadtnetzbetreiber haben sich im Bundesverband Glasfaseranschluss zusammengeschlossen. Sie planen, bis 2012 über 1 Million Haushalte mit Glasfaseranschlüssen zu versorgen.
Verhandlungen mit Netcologne und anderen angelaufen. Die Deutsche Telekom verhandelt mit Wettbewerbern über den gemeinsamen Ausbau ihres Glasfasernetzes. Festnetzchef Timotheus Höttges soll bereits mit der Kölner Gesellschaft Netcologne Gespräche über eine Zusammenarbeit in Aachen führen. Weitere Partnerschaften sind geplant.
Apax will angeblich weitere deutsche Telekom-Firmen kaufen. Der Finanzinvestor Apax streckt seine Fühler nach den Stadtnetz-Betreibern M-Net in München und Netcologne in Köln aus, berichtet das Handelsblatt. Apax hatte zuvor bereits Tropolys und Versatel erworben und unter Führung von Tropolys, aber dem Namen Versatel zusammengelegt.