Abo
  • Services:
Anzeige
Die letzte Runde auf der Anga Com 2016
Die letzte Runde auf der Anga Com 2016 (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

G.fast: Netcologne wird 1 GBit/s für 250.000 Haushalte anbieten

Die letzte Runde auf der Anga Com 2016
Die letzte Runde auf der Anga Com 2016 (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Netcologne will G.fast einsetzen und damit vielen Endkunden 1 GBit/s bringen. Der Netzbetreiber legt sich damit mit der Deutschen Telekom an.

Netcologne wird G.fast einsetzten. Das kündigte Horst Schmitz, Bereichsleiter Technik Netcologne am 9. Juni 2016 auf der Branchenmesse Anga Com an. "Ein Netz in einem bewohnten Objekt zu überbauen, ist kompliziert. Da müssen Genehmigungen von den Eigentümern vorliegen", sagte Schmitz.

Anzeige

Daher werde die Glasfaser bis an das Haus verlegt, und inhouse das Kupferkabel weiter genutzt. "In manchen Kellern ist auch eine Wohnung, da bieten wir dann FTTH-Anschlüsse an", kündigte er an. Das Unternehmen Netcologne ist ein regionaler Telekommunikations- und TV-Kabelnetzbetreiber mit eigenem Netz in Köln und den umliegenden Kreisen und Gemeinden. Seit dem Jahr 2006 werden 100 MBit/s angeboten.

Mit G.fast würden Privatkunden 1 GBit/s angeboten, sagte Schmitz. Um die Herstellerversprechen zu überprüfen, habe Netcologne im Labor G.fast getestet. "Wir haben tatsächlich bis 70 Meter 1 GBit/s erreicht. Eine Besonderheit ist auch, dass man den Upstream und Downstream frei skalieren kann. Das ist eine Summenbandbreite von 1 GBit/s, die beispielsweise auf 400 MBit/s im Upload und 600 MBit/s im Download aufgeteilt werden kann."

Auf Anfrage von Golem.de sagte Schmitz: "Wir werden mehr als 250.000 Haushalte in Köln im nächsten Jahr mit G.fast versorgen." Auch in Aachen würden Haushalte erreicht.

G.fast verursacht Störungen bei VDSL

G.fast ist vergleichbar mit DSL, wobei aber wesentlich höhere Frequenzen für die Übertragung der Daten genutzt werden. Das heute handelsübliche VDSL2 der Deutschen Telekom nutzt Frequenzen bis 17 MHz, bei G.fast geht es um Frequenzen bis 212 MHz.

Doch der Frequenzbereich von G.fast kollidiert mit Vectoring. G.fast verursacht Störungen bei VDSL. Wenn der VDSL-Frequenzbereich ausgelassen wird, verliert G.fast sehr viel Bandbreite und kommt nur noch auf 300 MBit/s. Daher fordert Schmitz eine Regulierungsentscheidung, dass nur das Unternehmen, das die Glasfaser bis an das Haus legt, den Bereich nutzen darf. "Wir wollen die Leistungsfähigkeit nicht durch das Vectoring der Telekom verlieren", sagte der Netcologne-Manager. Der umstrittene Frequenzbereich liegt bei 2,2 bis 35 MHz. Der Bereich von G.fast geht generell von 2,2 bis 212 MHz.


eye home zur Startseite
EdRoxter 10. Jun 2016

Das ist bei mir nämlich ebenso - von einem "Strang" kann man nicht wirklich reden. Also...

neocron 10. Jun 2016

richtig, da dies aber Luxusprobleme sind, soll man diese doch bitte auch auf die eigene...

Muellersmann 09. Jun 2016

Der Techniker sagt "1Mbit wäre möglich". Das hat mit einem Vertrag nichts zu tun. Lügen...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. über Duerenhoff GmbH, Bayreuth
  2. Ruhrbahn GmbH, Essen
  3. HEKUMA GmbH, Hallbergmoos
  4. Comline AG, Dortmund


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Hobbit Trilogie Blu-ray 43,89€ und Batman Dark Knight Trilogy Blu-ray 17,99€)
  2. 24,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. Nintendo Labo

    Switch plus Pappe

  2. Apple

    Messages-App kann mit Nachricht zum Absturz gebracht werden

  3. Analog

    Kabelnetzkunden in falscher Sorge wegen DVB-T-Abschaltung

  4. Partnerprogramm

    Geld verdienen auf Youtube wird schwieriger

  5. Nur beratendes Gremium

    Bundestag setzt wieder Digitalausschuss ein

  6. Eclipse Foundation

    Erster EE4J-Code leitet Java-EE-Migration ein

  7. Breitbandmessung

    Provider halten versprochene Geschwindigkeit fast nie ein

  8. Virtualisierung

    Linux-Gasttreiber für Virtualbox bekommt Mainline-Support

  9. DJI Copilot von Lacie

    Festplatte kopiert SD-Karten ohne separaten Rechner

  10. Swift 5

    Acers dünnes Notebook kommt ab 1.000 Euro in den Handel



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Computerforschung: Quantencomputer aus Silizium werden realistisch
Computerforschung
Quantencomputer aus Silizium werden realistisch
  1. Tangle Lake Intel zeigt 49-Qubit-Chip
  2. Die Woche im Video Alles kaputt
  3. Q# und QDK Microsoft veröffentlicht Entwicklungskit für Quantenrechner

Netzsperren: Wie Katalonien die spanische Internetzensur austrickste
Netzsperren
Wie Katalonien die spanische Internetzensur austrickste

Spectre und Meltdown: All unsere moderne Technik ist kaputt
Spectre und Meltdown
All unsere moderne Technik ist kaputt
  1. Microsoft Fall Creators Update ist final für alle Geräte verfügbar
  2. BeA Noch mehr Sicherheitslücken im Anwaltspostfach
  3. VEP Charter Trump will etwas transparenter mit Sicherheitslücken umgehen

  1. Youtube schafft sich ab

    Proctrap | 01:09

  2. Re: i et o liegen direkt nebeneinander

    blaub4r | 01:08

  3. Re: Bitte selber recherchieren und nicht einfach...

    F.o.G. | 01:06

  4. Re: Chile schlechtes Internet (Clickbait)

    teenriot* | 01:05

  5. Trotz gesteigerter Qualität fehlen mir noch 300...

    F.o.G. | 01:00


  1. 00:02

  2. 19:25

  3. 19:18

  4. 18:34

  5. 17:20

  6. 15:46

  7. 15:30

  8. 15:09


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel