Notebook, Display und Smartphone sind für alle, die in der IT arbeiten, wichtige Werkzeuge. Damit man etwas mit ihnen anfangen kann, ist ein anderes Werkzeug mindestens genauso wichtig: die Augen. Wir geben Tipps, wie man auch als Freiberufler augenschonend arbeiten kann.
Das jährliche Mitarbeitergespräch ist eines der wichtigsten Instrumente für Führungskräfte, doch es ist gerade in der IT-Branche nicht mehr unbedingt zeitgemäß. Aus dem Silicon Valley kommt eine andere Methode: OKR. Sie erfüllt die veränderten Anforderungen an Agilität und Veränderungsbereitschaft.
Viele ITler sind frustriert, weil ihre Führungskraft nichts vom Fach versteht und sie mit Ideen gegen Wände laufen. Doch nicht immer ist an der Situation nur die Führungskraft schuld. Denn oft verkaufen die ITler ihre Ideen einfach nicht gut genug.
Angeblich fehlten der Industrie noch nie so viele IT-Experten wie zurzeit. Doch die Firmen reißen sich um die vorhandenen Softwareentwickler offenbar nicht mit entsprechend höheren Gehältern.
Vom Fachkräftemangel in der IT profitieren vor allem die Freiberufler - und das vergrößert wiederum den Mangel an Festangestellten. Die Lösung des Problems muss von außen kommen.
Leipzig hat es geschafft, sich nach der Wende von einer wirtschaftlich schwachen Stadt zu einem IT-Standort zu entwickeln. Dabei kommen der Stadt ihre gute Lage, Infrastruktur und erträgliche Lebenshaltungskosten zugute. Allerdings sollte sie sich nicht zu sehr darauf ausruhen.
Kommunikationstools und künstliche Intelligenz sollen dabei helfen, dass IT-Projekte besser und schneller fertig werden. Demnächst sollen sie sogar Posten wie den des Projektmanagers überflüssig machen. Doch das wird voraussichtlich nicht passieren.
/33Kommentare/Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel
IT-Forensiker bei der Bundeswehr sichern Beweise, wenn Soldaten Dienstvergehen oder gar Straftaten begehen, und sie jagen Viren auf Militärcomputern. Golem.de war zu Gast im Zentrum für Cybersicherheit, das ebenso wie die IT-Wirtschaft um guten Nachwuchs buhlt.
Die Bertelsmann-Stiftung hat einen Test für Ausbildungsberufe entwickelt, der Geflüchtete und andere Arbeitslose schnell für den Arbeitsmarkt evaluieren soll. Der IT-Beruf Fachinformatiker stellte die Entwickler vor besondere Herausforderungen.
Santiago Lopez hat sich als Junge selbst das Hacken beigebracht und spürt Sicherheitslücken in der Software von Unternehmen auf. Gerade hat er damit seine erste Million verdient. Im Interview mit Golem.de erzählt er von seinem Alltag.
IT-Profis finden künftig bei Golem.de nicht nur redaktionelle Inhalte für ihre berufliche und persönliche Weiterentwicklung: Zusammen mit ausgewählten Partnern bieten wir in der Golem Akademie Workshops an. Das erste Seminar zum Thema "Team-Führung" findet am 18. Juni 2019 in München statt.
IT-Anwalt Christian Solmecke arbeitet an einer eigenen Jura-Software, die sogar automatisch auf Urheberrechtsabmahnungen antworten kann. Dass er sich damit seiner eigenen Arbeit beraubt, glaubt er nicht. Denn die KI des Programms braucht noch Betreuung.
Nach schleppendem Beginn stellen sich vier Kandidaten als Debian Project Leader zur Wahl. Zwei von ihnen kommen aus dem deutschsprachigen Raum und stellen Golem.de ihre Ziele vor.
Geld allein reicht nicht mehr aus. Auch in Tech-Unternehmen geht es jetzt um Spaß, Sinn und Zweck, um Weltverbesserung und Mehrwert. Aber was haben Unternehmen und Mitarbeiter eigentlich von diesem sagenumwobenen "Purpose"?
Wer Code für intelligente Prothesen schreibt, kann sich nicht kreativ austoben. Künstliche Beine müssen ihre Träger vor allem sicher die Treppe hinaufbringen. Golem.de hat einen Programmierer getroffen, der aus der Gaming-Branche kommt und sich auf Bionik umgestellt hat.
In Cottbus wird bald der letzte große Braunkohle-Tagebau zum Badesee. Die ansässige Wirtschaft sucht nach neuen Geldquellen und will die Stadt zu einem wichtigen IT-Standort machen. Richten könnten das die Informatiker der Technischen Uni - die werden aber direkt nach ihrem Abschluss abgeworben.
Wenn man im Game durch die weite Steppe reitet, auf Renaissance-Hausdächern kämpft oder stundenlang Rätsel löst, fragt man sich manchmal, wer das alles in Code geschrieben hat. Ein Spieleprogrammierer von Ubisoft sagt: Wer in dem Traumjob arbeiten will, braucht vor allem Geduld.
Digitalisierung und demografischer Wandel machen es Arbeitgebern immer schwerer, passende Kandidaten für freie Stellen zu finden. Künstliche Intelligenz soll helfen, den Recruiting-Prozess ganz neu aufzusetzen.
Sicher träumen nicht wenige festangestellte Entwickler, Programmierer und andere ITler davon, sich selbstständig zu machen. Unser Autor hat vor einem Jahr den Schritt ins Vollzeit-Freelancertum gewagt und bilanziert: Vieles an der Selbstständigkeit ist gut, aber nicht alles. Und: Die Freiheit des Freelancers ist relativ.
/185Kommentare/Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel
Heute Cobol zu lernen, kommt jungen Informatikstudenten etwa so zeitgemäß vor, wie an Zuses Z3 zu arbeiten. Die Programmierer der Sprache aus den späten 50ern gehen reihenweise in den Ruhestand. Doch sie werden immer noch gebraucht.
Um Programmierer zu werden, reichen ein paar Monate Intensiv-Training, sagen die Anbieter von IT-Bootcamps. Die Bewerber müssen nur eines sein: extrem motiviert.
Fest angestellte Informatiker sind oft froh, nach Feierabend nicht schon wieder in ein Get-together zu müssen. Doch was ist, wenn man kein Team hat und sich selbst Programmieren beibringt? Women Who Code veranstaltet Programmierabende für Frauen, denen es so geht. Golem.de war dort.
Online-Detektive müssen permanent löschen, wo unvorsichtige Internetnutzer einen digitalen Flächenbrand gelegt haben. Mathias Kindt-Hopffer hat Golem.de von seinem Berufsalltag erzählt.
IT-Arbeitgeber jammern deutschlandweit über Fachkräftemangel. Das Problem haben diejenigen weniger, die besonders gute Arbeitsbedingungen für das bestehende Team schaffen.
Wenn IT-Projekte scheitern, liegt das oft am Ärger zwischen allzu verschiedenen Köpfen im Team. Zwei Informatiker haben Charakterprofile für Entwickler geschaffen, die helfen sollen.
Frauen hätten weniger Interesse an IT-Berufen als Männer und daran könne man nichts ändern, wird oft behauptet. Der IT-Dienstleister Computacenter hat andere Erfahrungen gemacht.
Überall werden sie gesucht, um den digitalen Wandel voranzutreiben: agile Coaches. In den Jobbeschreibungen warten spannende Aufgaben, jedoch müssen Bewerber aufpassen, dass sie die richtigen Fragen stellen, wenn sie etwas bewegen möchten.
Neue Technik, viel Kommunikation und immer neue Herausforderungen: SAP-Berater haben einen abwechslungsreichen Job, der auch noch lukrativ ist. Was machen sie genau und welche Voraussetzungen braucht man für diesen Job? Und wo ist der Haken?
WLAN, ein Tisch, frischer Latte Macchiato und schlaue Köpfe hinter Computern: Mit diesen Zutaten wollte die idealistische Coworking-Bewegung die Arbeitswelt revolutionieren. Herausgekommen ist die Plattformisierung vor allem in Gestalt von Wework - modular, effizient und pragmatisch.
Startups müssen oft kurzfristig viele Stellen besetzen. Wir waren bei dem Berliner Unternehmen Next Big Thing dabei, als es auf einen Schlag Bewerber für fünf Jobs suchte.
Programmierer war früher kein männlicher Beruf, doch mittlerweile hat sich dieses Klischee weltweit verfestigt: Immer weniger Frauen arbeiten in IT-Berufen. In ärmeren Ländern machen sich Frauen dafür stark, dass Coding gar nicht erst zur Männersache erklärt wird. Eine Reportage von drei Kontinenten.
/428Kommentare/Eine Reportage von Michele Bertelli, Felix Lill und Javier Sauras
Im Bewerbungsgespräch wollen IT-Profis nicht mit Recruitern Bullshit-Bingo spielen. Sie sind auch nicht mit einem Kicker und einer Playstation zu ködern. Wie können sich Unternehmen für ITler als Arbeitgeber interessant machen?
Neuseeland würde gerne zu einem wichtigen Standort für IT-Talente werden. Doch die große Entfernung und Isolation vom Rest der Welt störten bisher. Inzwischen wächst das Zuwanderungsinteresse und die ersten Bewerbungsgespräche im Rahmen des globalen Rekrutierungsprogramms Looksee Wellington finden bald statt.
Der inflationäre Gebrauch des Begriffs Fachkräftemangel lässt den Eindruck entstehen, der IT-Jobmarkt sei wie leergefegt und Lösungen unerreichbar. Doch das Problem ist hausgemacht: Unternehmen könnten Personal finden, wenn sie nur etwas umdenken und mehr investieren würden.
Unter dem Namen Careerloft startet die zu Bertelsmann gehörende Medienfabrik ein neues Karrierenetzwerk und verspricht Talenten und Arbeitgebern einen persönlichen Dialog auf Augenhöhe.
Bewerbungsfrist für Schülerwettbewerb hat begonnen. Für die Intel Leibniz Challenge werden ab sofort Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 9 bis 13 gesucht. Intel und die Leibniz Universität Hannover veranstalten den Wettbewerb zum vierten Mal. Sie wollen damit Schüler für Ingenieurberufe interessieren.
Mehr Naturwissenschaftler treten in den Ruhestand als in das Berufsleben ein. In Deutschland werden jedes Jahr mehr Naturwissenschaftler pensioniert als in den Beruf eintreten, hat eine Studie des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft ergeben. Hochschulen sollen sich deshalb darum kümmern, dass mehr Naturwissenschaftler einen Abschluss machen. Sonst sei die wirtschaftliche Zukunft des Landes gefährdet.
Hoffen auf den Elektrotechnik-Nachwuchs. Die Gewinner des Nachwuchsförderungswettbewerbs Intel-Leibniz-Challenge 2009 stehen fest. Das Team "no_name" vom Georg-Büchner-Gymnasium in Seelze-Letter belegte Rang eins.
Offene Stellen trotz abflauender Wirtschaft. Der IT-Branchenverband Bitkom und der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) wollen vom Bildungsgipfel 25 Milliarden Euro, um eine Lücke von 150.000 offenen Stellen für Ingenieure, Informatiker und Naturwissenschaftler zu schließen. "Die abflauende Konjunktur infolge der Finanzkrise wird den Expertenmangel kaum abschwächen, da er strukturelle Ursachen hat", so Bitkom-Chef August-Wilhelm Scheer.
Trotz der Technikbegeisterung zieht es die Jugend in andere Berufe. Dem High-Tech-Standort Japan gehen die Fachkräfte aus. Immer weniger Schulabsolventen zieht es in Ingenieurs- und andere technische Berufe.
Aktuell werden angeblich 43.000 IT-Fachkräfte gesucht. Bitkom-Präsident August-Wilhelm Scheer hat den Fachkräftemangel in der deutschen Software-Industrie als dramatisch bezeichnet. "Dieser Mangel an hoch qualifizierten Fachkräften bremst das Wachstum insbesondere der kleinen und mittelständischen Firmen - und zwar sowohl bei den Softwarehäusern als auch bei deren Kunden", so Scheer in einem Beitrag in den VDI-Nachrichten.
Kunden investieren wieder mehr in IT. Das Jahr 2007 soll für viele kleine und mittlere IT-Unternehmen erfolgreich enden. Das ist kein Wunschtraum, sondern die Erwartungshaltung von immerhin 79 Prozent der Unternehmen, die im Rahmen des Bitkom-Branchenbarometers angaben, dass sie eine Umsatzsteigerung erwarten.
Neuorientierung bei der Einwanderung oder vermehrte Weiterbildung? Der Mangel an Fachkräften im Ingenieur- und naturwissenschaftlichen Bereich wird einer Studie des Bundeswirtschaftsministeriums zufolge in Deutschland gravierende volkswirtschaftliche Schäden verursachen. Die Studie, aus der die Süddeutsche Zeitung zitiert, geht davon aus, dass 2014 bundesweit den Unternehmen bis zu 95.000 Ingenieure und 135.000 Naturwissenschaftler fehlen. Damit würde alleine 2007 rund ein Prozent des Bruttoinlandsproduktes ausfallen - 20 Milliarden Euro.
Fachkräftemangel in der IT-Branche verschärft sich. In Zeiten anziehender Konjunktur beklagen sich viele Unternehmen, dass sie nicht genügend Fachpersonal auf dem Arbeitsmarkt finden. Dies umfasst auch die IT-Branche in Deutschland, deren Branchenverband Bitkom Alarm schlägt.