IT: Frauen, die programmieren und Bier trinken
Ein Industrieloft in Kreuzberg. Unter Neonröhren sitzen 20 Frauen vor ihren Laptops, ein Baby schreit, es gibt Obst und Stullen, dazu ein paar Informationen, wer einem da eigentlich gegenübersitzt: "Hi, ich bin Ellie, Entwicklerin aus Australien und neu in Berlin" , sagt eine etwa 40-Jährige mit Brille. "Ich bin hier, um Kontakte zu knüpfen." Die deutlich jüngere Leslie am selben Tisch will Webdeveloperin werden, lernt Javascript und hat ihre Aufgaben mitgebracht, an denen sie in den nächsten Stunden arbeiten wird. Zu Hause kann sie sich nicht so gut konzentrieren.
Es folgen weitere Vorstellungen, darunter eine Master-Studentin mit ihrer Machine-Learning-Hausaufgabe, eine Chatbot-Entwicklerin, die mit Hilfe der anderen einen Whatsapp-Bot bauen will, eine Spiele-Developerin, die Input zum Thema KI in Games braucht und eine Dozentin der FH Potsdam, die Unity kennenlernt. Sie haben das gleiche Ziel: erfolgreicher werden, also bei dem Treffen ihre IT-Projekte voranbringen, Fragen beantworten lassen und Programmieren üben. Dazu bearbeiten sie mitgebrachte Aufgaben oder ein Lernprojekt der Gastgeber Women Who Code (WWC).