Abo
  • Services:

Fehlende Fachkräfte verursachen 20 Milliarden Euro Schaden

Neuorientierung bei der Einwanderung oder vermehrte Weiterbildung?

Der Mangel an Fachkräften im Ingenieur- und naturwissenschaftlichen Bereich wird einer Studie des Bundeswirtschaftsministeriums zufolge in Deutschland gravierende volkswirtschaftliche Schäden verursachen. Die Studie, aus der die Süddeutsche Zeitung zitiert, geht davon aus, dass 2014 bundesweit den Unternehmen bis zu 95.000 Ingenieure und 135.000 Naturwissenschaftler fehlen. Damit würde alleine 2007 rund ein Prozent des Bruttoinlandsproduktes ausfallen - 20 Milliarden Euro.

Artikel veröffentlicht am ,

Dramatisch ist der Fachkräftemangel für die deutsche Unternehmenslandschaft vor allem, weil davon Schlüsselindustrien betroffen sind, die für die technologische Leistungsfähigkeit im internationalen Wettbewerb besonders wichtig sind. Die Süddeutsche berichtet, dass deshalb schon ein Koalitionsstreit um eine erleichterte Zuwanderung von Fachkräften nach Deutschland entsteht.

Stellenmarkt
  1. Convidis AG, Sankt Gallen (Österreich)
  2. Robert Bosch GmbH, Reutlingen

Während Bundeswirtschaftsminister Glos (CSU) die Einwanderungshürden für ausländische Fachkräfte nicht senken will, spricht sich Forschungsministerin Annette Schavan (CDU) dafür aus, die Einkommenskriterien zu mildern. Bislang können Fachkräfte hier nur dauerhaft arbeiten, wenn sie Jahreseinkommen von mindestens 85.000 Euro nachweisen - Schavan will dem Artikel zufolge die Grenze auf 40.000 bis 60.000 Euro senken.

Nach Angaben der SZ soll der Fachkräftemangel von der Bundesregierung in einer Kabinettsklausur besprochen werden. Die Studie soll mit konkreten Zahlen die Folgen des Problems beleuchten.

Betroffen sind vor allem die Metall- und Elektroindustrie und der Maschinen- und Fahrzeugbau. Der Nachwuchs bei Technikern und Meistern sowie im akademischen Bereich in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik ist äußerst dünn gesät. Gut sieht es hingegen in den Geistes-, Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften aus - Engpässe sind hier nicht zu erwarten, schreibt die SZ unter Berufung auf die Studie.

Wie es nun weitergeht, ist erst einmal offen. Zum einen könnten Anreize zum Aus- und Weiterbilden geschaffen werden. Dazu zählen vor allem finanzielle Unterstützungen von Betrieben und Mitarbeitern. Aber auch attraktivere Studienbedingungen, Bafög-Erhöhungen und ähnliche Maßnahmen stehen zur Diskussion. Wie diese finanziert werden könnten, ist ungewiss.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 24,99€
  2. 44,99€
  3. 99,99€
  4. 109,99€

Ingenieur 17. Okt 2007

Ein Maschinenbau-Ingenieur, 4 jahre studiert, Abitur, Beginn Arbeitsleben mit ca. 27...

bloeb 18. Sep 2007

Wenn du dich mit den Berufen nich auskennst solltest du nicht falsche Meinungen darüber...

fehlendeFachkraft 21. Aug 2007

Unfassbar, welche Formulierungen man aus der Kiste holt ! Warum verklagt die Wirtschaft...

R.A.Müller 21. Aug 2007

Schon seit langen Jahren ist an unseren Hochschulen/Universitäten die Entwicklung zu...

hanzz 21. Aug 2007

Oder mach einen Schülerjob. Das verdient man ja angeblich 10 Euro die Stunde...?


Folgen Sie uns
       


Hasselblad X1D und Fujifilm GFX 50S - Test

Im analogen Zeitalter waren Mittelformatkameras meist recht klobige Geräte, die vor allem Profis Vorteile boten. Einige davon sind im Zeitalter der Digitalfotografie obsolet. In Sachen Bildqualität sind Mittelformatkameras aber immer noch ganz weit vorn, wie wir beim Test der Fujifilm GFX 50S und Hasselblad X1D herausgefunden haben.

Hasselblad X1D und Fujifilm GFX 50S - Test Video aufrufen
KI in der Medizin: Keine Angst vor Dr. Future
KI in der Medizin
Keine Angst vor Dr. Future

Mit Hilfe künstlicher Intelligenz können schwer erkennbare Krankheiten früher diagnostiziert und behandelt werden, doch bei Patienten löst die Technik oft Unbehagen aus. Und das ist nicht das einzige Problem.
Ein Bericht von Tim Kröplin

  1. Medizintechnik Künstliche Intelligenz erschnüffelt Krankheiten
  2. Dota 2 128.000 CPU-Kerne schlagen fünf menschliche Helden
  3. KI-Bundesverband Deutschland soll mehr für KI-Forschung tun

Blackberry Key2 im Test: Ordentliches Tastatur-Smartphone mit zu vielen Schwächen
Blackberry Key2 im Test
Ordentliches Tastatur-Smartphone mit zu vielen Schwächen

Zwei Hauptkameras, 32 Tasten und viele Probleme: Beim Blackberry Key2 ist vieles besser als beim Keyone, unfertige Software macht dem neuen Tastatur-Smartphone aber zu schaffen. Im Testbericht verraten wir, was uns gut und was uns gar nicht gefallen hat.
Ein Test von Tobias Czullay

  1. Blackberry Key2 im Hands On Smartphone bringt verbesserte Tastatur und eine Dual-Kamera
  2. Blackberry Motion im Test Langläufer ohne Glanz

Samsung Flip im Test: Brainstorming mit Essstäbchen und nebenbei Powerpoint
Samsung Flip im Test
Brainstorming mit Essstäbchen und nebenbei Powerpoint

Ob mit dem Finger, dem Holzstift oder Essstäbchen: Vor dem Smartboard Samsung Flip sammeln sich in unserem Test schnell viele Mitarbeiter und schreiben darauf. Nebenbei läuft Microsoft Office auf einem drahtlos verbundenen Notebook. Manche Vorteile gehen jedoch auf Kosten der Bedienbarkeit.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Indien Samsung eröffnet weltgrößte Smartphone-Fabrik
  2. Foundry Samsung aktualisiert Node-Roadmap bis 3 nm
  3. Bug Samsungs Messenger-App verschickt ungewollt Fotos

    •  /