Abo
  • Services:
Anzeige

Fehlende Fachkräfte verursachen 20 Milliarden Euro Schaden

Neuorientierung bei der Einwanderung oder vermehrte Weiterbildung?

Der Mangel an Fachkräften im Ingenieur- und naturwissenschaftlichen Bereich wird einer Studie des Bundeswirtschaftsministeriums zufolge in Deutschland gravierende volkswirtschaftliche Schäden verursachen. Die Studie, aus der die Süddeutsche Zeitung zitiert, geht davon aus, dass 2014 bundesweit den Unternehmen bis zu 95.000 Ingenieure und 135.000 Naturwissenschaftler fehlen. Damit würde alleine 2007 rund ein Prozent des Bruttoinlandsproduktes ausfallen - 20 Milliarden Euro.

Dramatisch ist der Fachkräftemangel für die deutsche Unternehmenslandschaft vor allem, weil davon Schlüsselindustrien betroffen sind, die für die technologische Leistungsfähigkeit im internationalen Wettbewerb besonders wichtig sind. Die Süddeutsche berichtet, dass deshalb schon ein Koalitionsstreit um eine erleichterte Zuwanderung von Fachkräften nach Deutschland entsteht.

Anzeige

Während Bundeswirtschaftsminister Glos (CSU) die Einwanderungshürden für ausländische Fachkräfte nicht senken will, spricht sich Forschungsministerin Annette Schavan (CDU) dafür aus, die Einkommenskriterien zu mildern. Bislang können Fachkräfte hier nur dauerhaft arbeiten, wenn sie Jahreseinkommen von mindestens 85.000 Euro nachweisen - Schavan will dem Artikel zufolge die Grenze auf 40.000 bis 60.000 Euro senken.

Nach Angaben der SZ soll der Fachkräftemangel von der Bundesregierung in einer Kabinettsklausur besprochen werden. Die Studie soll mit konkreten Zahlen die Folgen des Problems beleuchten.

Betroffen sind vor allem die Metall- und Elektroindustrie und der Maschinen- und Fahrzeugbau. Der Nachwuchs bei Technikern und Meistern sowie im akademischen Bereich in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik ist äußerst dünn gesät. Gut sieht es hingegen in den Geistes-, Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften aus - Engpässe sind hier nicht zu erwarten, schreibt die SZ unter Berufung auf die Studie.

Wie es nun weitergeht, ist erst einmal offen. Zum einen könnten Anreize zum Aus- und Weiterbilden geschaffen werden. Dazu zählen vor allem finanzielle Unterstützungen von Betrieben und Mitarbeitern. Aber auch attraktivere Studienbedingungen, Bafög-Erhöhungen und ähnliche Maßnahmen stehen zur Diskussion. Wie diese finanziert werden könnten, ist ungewiss.


eye home zur Startseite
Ingenieur 17. Okt 2007

Ein Maschinenbau-Ingenieur, 4 jahre studiert, Abitur, Beginn Arbeitsleben mit ca. 27...

bloeb 18. Sep 2007

Wenn du dich mit den Berufen nich auskennst solltest du nicht falsche Meinungen darüber...

fehlendeFachkraft 21. Aug 2007

Unfassbar, welche Formulierungen man aus der Kiste holt ! Warum verklagt die Wirtschaft...

R.A.Müller 21. Aug 2007

Schon seit langen Jahren ist an unseren Hochschulen/Universitäten die Entwicklung zu...

hanzz 21. Aug 2007

Oder mach einen Schülerjob. Das verdient man ja angeblich 10 Euro die Stunde...?


Jan Schejbal / 24. Sep 2007

Prapagonda / 20. Aug 2007



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Daimler AG, Sindelfingen
  2. engram GmbH, Bremen
  3. SYNLAB Holding Deutschland GmbH, Hamburg
  4. Daimler AG, Stuttgart


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 16,99€
  2. 19,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Elektrorennwagen

    VW will elektrisch auf den Pikes Peak

  2. Messung

    Über 23.000 Funklöcher in Brandenburg

  3. Star Wars Battlefront 2 Angespielt

    Der Todesstern aus Sicht der Kampagne

  4. Nach Wahlniederlage

    Netzpolitiker Klingbeil soll SPD-Generalsekrektär werden

  5. Adasky

    Autonome Autos sollen im Infrarot-Bereich sehen

  6. Münsterland

    Deutsche Glasfaser baut weiter in Nordrhein-Westfalen aus

  7. Infineon

    BSI zertifiziert unsichere Verschlüsselung

  8. R-PHY- und R-MACPHY

    Kabelnetzbetreiber müssen sich nicht mehr festlegen

  9. ePrivacy-Verordnung

    Ausschuss votiert für Tracking-Schutz und Verschlüsselung

  10. Lifetab X10605 und X10607

    LTE-Tablets direkt bei Medion bestellen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Flettner-Rotoren: Wie Schiffe mit Stahlsegeln Treibstoff sparen
Flettner-Rotoren
Wie Schiffe mit Stahlsegeln Treibstoff sparen
  1. Hyperflight China plant superschnellen Vactrain
  2. Sea Bubbles Tragflächen-Elektroboote kommen nach Paris
  3. Honolulu Strafe für Handynutzung auf der Straße

Cybercrime: Neun Jahre Jagd auf Bayrob
Cybercrime
Neun Jahre Jagd auf Bayrob
  1. Antivirus Symantec will keine Code-Reviews durch Regierungen mehr
  2. Verschlüsselung Google schmeißt Symantec aus Chrome raus
  3. Übernahme Digicert kauft Zertifikatssparte von Symantec

Passwortmanager im Vergleich: Das letzte Passwort, das du dir jemals merken musst
Passwortmanager im Vergleich
Das letzte Passwort, das du dir jemals merken musst
  1. 30.000 US-Dollar Schaden Admin wegen Sabotage nach Kündigung verurteilt
  2. Cyno Sure Prime Passwortcracker nehmen Troy Hunts Hashes auseinander
  3. Passwortmanager Lastpass ab sofort doppelt so teuer

  1. Re: Besiegelung und Zukunft

    Deff-Zero | 20:37

  2. Re: Wie das zertifiziert wurde ist sehr leicht...

    kazhar | 20:36

  3. Re: Welcher Gamer nutzt nen Notebook ...

    Hotohori | 20:34

  4. Re: Eigene Krypto?

    nicoledos | 20:32

  5. Re: Koaxial steht der Glasfaser in kaum etwas nach

    Ovaron | 20:32


  1. 18:37

  2. 18:18

  3. 18:03

  4. 17:50

  5. 17:35

  6. 17:20

  7. 17:05

  8. 15:42


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel