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20.000 offene Stellen in der ITK-Branche

Fachkräftemangel in der IT-Branche verschärft sich. In Zeiten anziehender Konjunktur beklagen sich viele Unternehmen, dass sie nicht genügend Fachpersonal auf dem Arbeitsmarkt finden. Dies umfasst auch die IT-Branche in Deutschland, deren Branchenverband Bitkom Alarm schlägt.
/ Andreas Donath
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Nach einer Befragung unter den Mitglieder, die quartalsweise durchgeführt wird, gaben 59 Prozent der Unternehmen an, dass der Fachkräftemangel ihre Geschäftstätigkeit behindert. Das sei der höchste Wert seit dem Start der Befragung im Jahr 2001, so Bitkom.

Nach Hochrechnungen des Verbandes sind rund 20.000 Stellen in der IT-Branche offen. Gesucht werden vor allem Software-Entwickler, IT-Projektmanager und IT-Berater mit Hochschulabschluss.

Um das Problem des Fachkräftemangels kurzfristig zu lindern, ist aus Sicht des Bitkom eine Reform des Zuwanderungsgesetzes notwendig. Deutschland müsse für ausländische Spitzenkräfte attraktiver werden und ihnen eine langfristige Perspektive bieten, so der Verband. Die Green-Card-Experimente hätten gezeigt, dass ein Gastarbeiterstatus für viele Hochqualifizierte nicht interessant sei. Die Regelung sah vor, die Aufenthaltsdauer auf fünf Jahre zu beschränken.

Eine Reform des Zuwanderungsgesetzes muss die Halbierung der Einkommensgrenzen von derzeit 85.000 Euro für die Erteilung einer dauerhaften Niederlassungserlaubnis von ausländischen Hochqualifizierten vorsehen, fordert der Verband zusammen mit einem Punktesystems, bei dem die Auswahl von Zuwanderern über Kriterien wie Qualifikation, Sprachkenntnisse und Alter erfolgen soll.

Außerdem müsse das Bildungssystem reformiert werden – die Zahl der Studienanfänger im Fach Informatik sei in Deutschland seit dem Jahr 2000 um ein Viertel eingebrochen. Zur Bekämpfung des Fachkräftemangels müsse auch die Wirtschaft selbst beitragen und die Weiterbildung verstärken.


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