Ein deutscher General scheint mit der sicheren Nutzung von Cisco Webex überfordert. Für deutsche Politiker ist die Lösung ein Verbot chinesischer 5G-Technologie. Wie bitte?
Es ist schon länger offensichtlich, dass Innenministerin Faeser in der Causa Schönbohm übereilt gehandelt hat. Sie sollte ihren Fehler endlich eingestehen.
Update Bundesinnenministerin Faeser ist ein zweites Mal nicht vor dem Innenausschuss des Bundestags erschienen, um sich zur Entlassung Schönbohms zu äußern. Das machte sie dann später im Plenum.
Update Nachdem Bundesinnenministerin Faeser sich zunächst nicht vor dem Bundestag zur Entlassung von Ex-BSI-Präsident Schönbohm geäußert hat, gibt es nun einen weiteren Termin.
Seit einem Jahr attackiert die russische Armee das Nachbarland Ukraine. Welche Schlüsse lassen sich aus den andauernden Kämpfen für die moderne Kriegsführung, Technologiebranche und Energiepolitik ziehen?
72Kommentare/Eine Analyse von Werner Pluta,Daniel Ziegener,Friedhelm Greis
Update Das Bundesinnenministerium scheint die Personalie Arne Schönbohm nun geklärt zu haben. Doch sein Nachfolger an der BSI-Spitze ist noch nicht bekannt.
Die Bedrohungslage sei so hoch wie nie, schreibt das BSI. Gewarnt wird vor Cybercrime im Cyberraum, aber auch vor Cyberangriffen im Kontext des Ukrainekrieges.
Update Das Innenministerium will weiterhin keine Gründe nennen, die zur Freistellung von BSI-Präsident Schönbohm geführt haben. Es gebe aber "Erkenntnisse".
Update Der Chef des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik hat selbst um die Einleitung eines Disziplinarverfahrens gebeten, um Vorwürfe prüfen zu lassen.
Update Das Bundesinnenministerium hält Arne Schönbohm als BSI-Chef offenbar nicht mehr für tragbar. Hintergrund sind Verbindungen zu einem dubiosen Cyber-Verein.
Update Offenbar bestehen enge Kontakte zwischen der Cybersicherheits-Firma Protelion, einem dubiosen Cyber-Sicherheitsrat und russischen Geheimdiensten.
Update Die Bundesregierung macht den Herstellern und Betreibern kritischer IT-Strukturen neue Vorgaben. Doch mit ihrem Vorgehen verärgert sie die Verbände.
Die Sicherheitsanforderungen für 5G-Netze und die Zertifizierung der Komponenten stehen weitgehend fest. Die sensiblen Bereiche werden noch diskutiert.