Den Angaben nach reichte ein einziger Klick auf einem Hinweisportal der Polizei, um zu einem "geheimen Netzwerkspeicher" mit Daten des Staatsschutzes zu gelangen.
Die Infrastruktur des Dienstes hat aus mehr als 40 Servern bestanden, die wichtigsten davon in Deutschland und Frankreich. Mehrere Personen sind verhaftet worden.
Update Die Ampel hat sich nach starker Kritik auf Änderungen am Sicherheitspaket geeinigt. Die Gesichtserkennung ist unter strengeren Auflagen weiter geplant.
Grenzen sind zum Testlabor für die Hightech-Industrie geworden, Verletzungen der Menschenrechte an der Tagesordnung, wie das Buch The Walls Have Eyes zeigt.
Der überhastete Gesetzentwurf der Ampel zur Gesichtserkennung lässt viele Fragen offen. Experten äußern sich im Bundestag kritisch, die Polizei will sogar noch mehr Befugnisse.
Der deutsche Linux-Entwickler René Rebe war gerade live auf Twitch, als jemand an die Tür schlug. Kurz darauf stürmten bewaffnete Polizisten sein Büro.
Um eine kriminelle Person zu identifizieren, wurde Telefónica Ende 2020 per Gerichtsbeschluss dazu verpflichtet, die Datenverbindungen seiner Kundschaft zu überwachen.
Update Bei Gero Kühn, Vorstandsvorsitzender von Artikel 5 e.V., hat es im August eine Hausdurchsuchung wegen eines Tor-Exit-Nodes gegeben. Nun zieht er Konsequenzen.
Zivilgesellschaftliche Verbände sind empört über das Sicherheitspaket der Bundesregierung. Der "billige Populismus" spiele Rechtsextremen in die Hände.
Zwischen 2013 und 2022 hat Deutschland 850,3 Auskunftsersuchen je 100.000 Einwohner an Apple, Google, Meta und Microsoft gestellt. Nur die USA bieten mehr.
Insgesamt sind zehn Wohnungen durchsucht worden. Die Ermittlungen richten sich gegen eine Gruppierung, die für systematisches Cybermobbing und Cyberstalking bekannt ist.
Schon im Juni gab es bei Fmovies plötzlich keine neuen Inhalte mehr. Danach gingen mehrere illegale Streamingdienste vom Netz. Die ACE bekennt sich schuldig.
Update Die Regierung verschärft nach dem Attentat von Solingen nicht nur das Waffenrecht. Umstrittene Verfahren zur Gesichtserkennung sollen zulässig werden.
Die Frau war verärgert, weil Sendungen aus ihrem Postfach gestohlen worden waren. Die Tatverdächtigen konnten gefasst werden - mit allerhand Diebesgut.
Obwohl der Einsatz noch mehr als umstritten ist, hat die Berliner Polizei bei Ermittlungen bereits mehrfach auf eine KI-basierte Gesichtserkennungssoftware zurückgegriffen.
In Brandenburg hat die Polizei in einem Fall ein System zur Gesichtserkennung verwendet - die Grünen als Koalitionspartner fordern vom CDU-Innenminister Aufklärung.
In Sachsen gibt es immer mehr Beschwerden und Bußgelder wegen unerlaubter Videoüberwachung. Meist beschwert sich die Nachbarschaft, Behörden eher selten.