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Golem Plus Artikel
Nach Hausdurchsuchung:
Deutscher Tor-Node-Betreiber kapituliert

Bei Gero Kühn, Vorstandsvorsitzender von Artikel 5 e.V., hat es im August eine Hausdurchsuchung wegen eines Tor-Exit-Nodes gegeben. Nun zieht er Konsequenzen.
/ Marc Stöckel
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Deutscher Betreiber eines Tor-Exit-Nodes wurde von einem Einsatzkommando überrascht. (Symbolbild) (Bild: pixabay.com / Couleur)
Deutscher Betreiber eines Tor-Exit-Nodes wurde von einem Einsatzkommando überrascht. (Symbolbild) Bild: pixabay.com / Couleur

Beim Vorstandsvorsitzenden des Vereins Artikel 5 e.V., der sich für Bürgerrechte im digitalen Zeitalter einsetzt, gab es offenbar aufgrund eines vom Verein betriebenen Tor-Exit-Knotens eine Hausdurchsuchung. Wie aus einer Mitteilung des Vereins(öffnet im neuen Fenster) hervorgeht, erfolgte die von der Staatsanwaltschaft Essen abgesegnete Durchsuchung am 16. August und zielte formal auf die Geschäftsräume der Organisation ab.

"Da der Verein keine eigenen Räumlichkeiten besitzt/betreibt, bedeutet das aber ganz praktisch, dass zum zweiten Mal beim Vorstand morgens um 6:04 ein bewaffnetes Rollkommando vor der privaten Türe und anschließend im Wohnzimmer steht und man ganz offen damit droht, die wirtschaftliche Existenzgrundlage zu beschlagnahmen" , heißt es auf der Webseite des Vereins. Einen vergleichbaren Vorgang habe es schon im Jahr 2017 gegeben.

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