
Mit dem Framework Quarkus will Open-Source-Spezialist Red Hat die Programmiersprache Java in die Cloud-Umgebung aus Microservices, Containern und Kubernetes bringen. Nun kündigt das Unternehmen die Version 1.0 von Quarkus an.

Mit dem aktuellen Insider Build 19018 wird Microsoft die Option Skip Ahead wieder entfernen. Stattdessen sollen alle Windows Insider im Fast Ring immer als Erstes aktuelle Testversionen erhalten. In dieser Preview steht die Windows-Suche auf der Liste.

Apple hat die erste Entwickler-Beta von iOS 13.3 veröffentlicht, die ein Problem beheben soll, das bei der Vorversion iOS 13.2 auftrat: Apps im Hintergrund wurden von Apples Betriebssystem zu rigide geschlossen.

Wenn Entwickler mit Zeitdruck nach Lösungen suchen und sich dann für Open Source entscheiden, sollte das anderen als Vorbild dienen, sagen zwei Gardena-Entwickler in einem Vortrag. Der sei auch eine Anleitung dafür, das Management von der Open-Source-Idee zu überzeugen - was auch den Nutzern hilft.
Ein Bericht von Sebastian Grüner

Microsofts Chromium-Edge ist eine völlig neue Version des Browsers. Auf der Ignite 2019 gibt das Unternehmen einen Release-Termin an: Im Januar 2020 ist es so weit. Er soll für viele verschiedene Betriebssysteme kommen - auch später für Linux.

Künftig können Nutzer den Bildschirminhalt ihres Telefons nicht mehr per Bluetooth auf einem Windows-10-Gerät teilen. Zu oft seien PCs durch ein fehlendes Bluetooth-LE-Modul nicht kompatibel gewesen. Stattdessen steigt der Hersteller auf WLAN um.

Der Fire TV Cube ist mehr als eine Kombination aus Fire TV Stick 4K und Echo Dot. Der Cube macht aus dem Fernseher einen besonders großen Echo Show mit sehr guter Sprachsteuerung und vorzüglicher Steuerung von Fremdgeräten. In einem Punkt patzt Amazon allerdings leider.
Ein Praxistest von Ingo Pakalski

Mittels KI sucht der Linux-Kernel-Entwickler Sasha Levin nach Patches für die stabilen Zweige, die Code verbessern. Aber kann er mit dem System auch Patches finden, die Bugs enthalten? Für Levin ist das eine schwer lösbare Aufgabe, aber er hat ein paar Anhaltspunkte dafür, wie das gehen könnte.

Zum automatisierten Auffinden von Fehlern im Linux-Kernel und zum Testen des Codes nutzen einige Firmen bisher verschiedene, teils proprietäre Werkzeuge. Diese Anstrengungen sollen nun im KernelCI-Projekt gebündelt werden.

Apple hat seine Apple-TV-App für erste Fire-TV-Geräte von Amazon veröffentlicht. Damit können Apples gekaufte Serien und Filme erstmals offiziell auf Amazons Streaminggeräten angeschaut werden - und bald folgt der Zugriff auf Apple TV+. Ältere Fire-TV-Geräte werden allerdings nicht unterstützt.

Mit dem Treble-Projekt und anderen technischen Initiativen will Google seinen Hardware-Partnern Android-Updates erleichtern. Nach zwei Jahren Einsatz sieht Google die Anstrengungen gerechtfertigt.

Auf Samsungs Smartphone-Desktop Dex konnte seit einem Jahr auch die Linux-Distribution Ubuntu genutzt werden. Der Hersteller stellt das System nun offenbar ein.

Gemeinsam mit seinen Hardware-Partnern startet Microsoft die Initiative Secured-core-PC. Diese Windows-Rechner sollen Manipulation der Firmware und des Bootprozesses erkennen. Die Idee und Technik dafür ist längst bekannt.

Eigentlich soll der Streamingdienst Disney+ auch im Desktop-Browser laufen. Laut einem Fedora-Entwickler geht das anders als mit Netflix oder Amazon Prime jedoch noch nicht unter Linux. Ursache ist offenbar das DRM-System.

Die aktuelle Version 6.6 des Betriebssystems OpenBSD ermöglicht einfache und automatisierte Systemupgrades für seine Nutzer. Das System unterstützt außerdem den AMDGPU-Treiber und erweitert die Nutzung des Werkzeugs Unveil.

Die aktuelle Version 19.10 von Ubuntu alias Eoan Ermine ist verfügbar. Die Version bringt experimentellen ZFS-Support für die Root-Partition, anders als zunächst geplant auch i386-Pakete sowie aktuelle Software für die Cloud und den Linux-Kernel 5.3.

Die Version 5.17 des KDE-Desktops Plasma ist erschienen. Das Team hat dafür den Start beschleunigt und bringt den Nachtmodus auf X11. Wie in Gnome gibt es nun auch ein Werkzeug zur Thunderbolt-Verwaltung.

In einem neuen Update wird Microsoft das Feature Tamper Protection in Windows 10 integrieren. Dieses sperrt die Sicherheitssoftware Windows Defender vor äußeren Zugriffen durch Malware. Die Funktion kann in den Systemeinstellungen aktiviert und deaktiviert werden.

Der auf Linux-Rechner spezialisierte Hersteller System 76 verkauft zwei seiner Modelle mit Firmware auf Basis des freien Coreboot. Komplett frei ist die Firmware wegen der Intel-Hardware aber nicht.

Bisher gilt Google als positive Ausnahme von der schlechten Update-Politik im Android-Ökosystem. Doch eine aktuelle Sicherheitslücke zeigt, dass auch Google die Updates nicht im Griff hat. Das ist selbst verschuldet und könnte vermieden werden.
Ein IMHO von Sebastian Grüner

Anwender können künftig ihr Smartphone mit dem Windows-PC koppeln und von dort aus Anrufe entgegennehmen oder durchführen. Das Calls genannte Feature ist derzeit in der Vorschau verfügbar und funktioniert mit Android-Smartphones ab Version 7.0.

Der Linux-Distributor und Open-Source-Spezialist Suse wird seine Angebote und Services zu der Suse Openstack Cloud nicht weiterführen. Das Unternehmen konzentriert sich stattdessen auf Container-Technik.

Auch nach dreieinhalb Jahren arbeitet Nvidia weiter an einem einheitlichen Speicher-API für den Linux-Grafikstack. Das Team versucht dabei die Probleme der Community für alle zufriedenstellend zu lösen.

Apple hat sein neues Desktop-Betriebssystem MacOS Catalina veröffentlicht. Damit läuft nicht nur Apple Arcade auf dem Mac, sondern es gibt auch Funktionen wie Sidecar, eine verbesserte Sprachsteuerung und eine optionale Überwachung der am Bildschirm verbrachten Zeit.

Die kommende Ubuntu-Version 19.10 kann nun relativ einfach mit ZFS auf der Root-Partition genutzt werden. Das Entwicklerteam hat dafür die Installationsroutine angepasst.

Googles Project Zero berichtet über einen Bug im Linux-Kernel, mit dem sich Android-Telefone angreifen lassen. Laut Google wird offenbar ein Exploit für den Bug bereits aktiv ausgenutzt. Pikant: Gefunden wurde der Bug bereits 2017 - von Google selbst.

Künftig können alle Besitzer von Windows 7 Professional oder Enterprise den kostenpflichtigen erweiterten Support bestellen. Damit erhalten sie bis zu drei Jahre nach dem Support-Aus noch Sicherheitspatches. Das war bisher Besitzern von Volumenlizenzen vorbehalten.

Intel stellt ersten Linux-Treiber-Code für USB 4 bereit. Dieser basiert auf dem Code für Thunderbolt. Das Verhältnis der beiden Protokolle zueinander sorgt aber auch bei den Entwicklern für Verwirrung.

Die kommende Linux-Kernel-Version 5.4 wird neben den Lockdown-Patches auch eine bessere Integritätsprüfung des Kernels bekommen. Linux-Chef-Torvalds kümmert sich selbst um mehr Entropie und die Community sorgt wie üblich für eine Vielzahl Treiber-Updates.

Bisher beschränkte sich die Personal Vault in Onedrive auf wenige Länder. Microsoft bringt die Funktion jetzt für alle Onedrive-Nutzer. Auch kostenlose Konten können den verschlüsselten und passwortgeschützten Bereich nutzen - mit Einschränkungen.

Apple hat erneut ein Update für iPhones und iPads veröffentlicht, auf denen iOS 13 läuft. Mit iOS 13.1.2 werden Probleme mit der Kamera-App, dem iCloud-Backup und der Taschenlampe behoben.

Nach jahrelanger Arbeit und vielen Eigenlösungen der Distributionen hat Linux-Chef Torvalds die Lockdown-Patches in den Hauptzweig aufgenommen. Der zuständige Entwickler gibt sich erfreut.

Apple hat kurz nach der Freigabe von iOS 13.1 schon ein Update auf iOS 13.1.1 nachgeschoben, das zahlreiche Fehler aus iOS 13.1 beheben soll.

Nach seinem Rücktritt von Positionen am MIT und in der Free Software Foundation will Richard Stallman weiter das von ihm gegründete GNU-Projekt leiten. Welche Auswirkungen das hat, ist aber völlig unklar.

Mit Multipath-TCP soll eine TCP-Verbindung für mehrere Netzwerkkarten, etwa WLAN und Ethernet, aufgespalten werden. Die Technik soll nun nach mehreren Jahren Arbeit endlich im Linux-Kernel landen.

Als Reaktion auf die katastrophale Koordination rund um die Sicherheitslücken Meltdown und Spectre hat der Linux-Entwickler Thomas Gleixner Software für eine verschlüsselte Mailingliste erstellt und als Open Source veröffentlicht.

Eigentlich sollte das neue Wireguard-VPN im Linux-Kernel auch die neue Kryptobibliothek Zinc verwenden. Nach langen Diskussionen soll nun wohl aber doch das vorhandene Krypto-API genutzt werden.

Google hat seine Chrome-Updates für MacOS ausgesetzt, da die Update-Routine unter Umständen das Dateisystem beschädigen kann. Das führt auf einigen Macs zu Boot-Problemen.

Mit seiner Community-Enterprise-Distribution CentOS 8 gibt Red Hat auch Änderungen am Entwicklungsmodell bekannt. Zusätzlich zur stabilen Version gibt es künftig ein Rolling Release für Entwickler.

Apple hat mit TVOS 13 ein neues Betriebssystem für seine Set-Top-Box Apple TV veröffentlicht, die eine Mehrbenutzer-Funktion, die Unterstützung für weitere Gamecontroller und Apple Arcade mit sich bringt.

Apple hat wenige Tage nach iOS 13 mit iOS 13.1 ein Update des Betriebssystems für iPhones veröffentlicht. Es korrigiert Fehler und beinhaltet neue Funktionen, die schon für iOS 13 versprochen waren. Auch iPad OS 13.1 ist da.

Das Update 20H1 für Windows 10 bringt die Möglichkeit zurück, optionale Updates wie Treiber oder .Net manuell zu installieren. Das soll Nutzern mehr Kontrolle über ihr Betriebssystem liefern, wenn diese etwa eine neue, möglicherweise kaputte Treiberversion nicht aufspielen möchten.

Samsung hat ein Firmware-Update für das Galaxy S10 veröffentlicht. Damit bekommt das S10 einige Funktionen, die bislang der Modellreihe Galaxy Note 10 vorbehalten waren. Es gibt neue Funktionen für die Kamera-App und eine bessere DeX-Anbindung.

Apple und seine Tester haben bei iOS 13 offenbar mehrere größere Probleme in der Betaphase übersehen: Die Kamera-App stürzt gelegentlich ab, mit Exchange-Konten gibt es Schwierigkeiten, und die Tastatur bleibt manchmal hängen.

Der Youtuber und ehemalige Microsoft-Entwickler Jerry Berg erklärt aus seiner Sicht, warum Patches in Windows 10 aktuell oft fehlerbehaftet sind. Er sieht das Sammeln von Telemetriedaten und die Automatisierung des Bugtestings als Probleme an.

Systemd-Entwickler Lennart Poettering hat Pläne präsentiert, Home-Verzeichnisse künftig über einen speziellen Systemdienst portabel zu machen und zu verschlüsseln. Nutzer sollen das Verzeichnis etwa auf einem USB-Stick dabei haben können.

Die neue Version 1.5.18 des Cache-Servers Memcached kann Inhalte auch über Neustarts der Software hinweg erhalten. Dabei hilft eine Linux-Kernel-Funktion namens DAX (Direct Access).

Die aktuelle Version 9 des Compiler-Baukastens LLVM ermöglicht erstmals das Bauen des Linux-Kernels für x86-Systeme. Darüber hinaus ist die Unterstützung für den CPU-Befehlssatz RISC-V nun stabil.

Unternehmen haben etwas länger Zeit, sich vom E-Mail-Server Exchange 2010 zu trennen. Microsoft verlängert den Support bis zum Oktober 2020. Dabei weist der Hersteller einmal mehr auf Office 365 hin.

Die Container-Orchestrierung Kubernetes stabilisiert in Version 1.16 die Custom Resources, die als Basis für API-Erweiterungen dienen. Ein Topology-Manager-Kubelet verteilt Hardware-Ressourcen feingranularer und der Cluster-Overhead wird reduziert.