Ultrakurzdistanz-Projektoren im Test: TV-Ersatz mit Laserlicht

Ultrakurzdistanzprojektoren sind im Preisbereich unter 2.500 Euro angekommen. Wir haben drei ausprobiert - und einen klaren Favoriten.

Ein Test von Martin Wolf veröffentlicht am
Alle drei Projektoren beherrschen 4K mit Pixel-Shift.
Alle drei Projektoren beherrschen 4K mit Pixel-Shift. (Bild: Nina Völkel / Golem.de)

Im vergangenen Jahr haben wir drei Ultrakurzdistanzprojektoren mit Laser-Lichtquelle getestet (g+) und waren von Bild- und Tonqualität sowie der einfachen Handhabung begeistert. Weil die drei damaligen Modelle preislich mehr als 1.000 Euro auseinanderlagen, war ein direkter Vergleich eher schwierig.

Inhalt:
  1. Ultrakurzdistanz-Projektoren im Test: TV-Ersatz mit Laserlicht
  2. ApexVision L811 mit schwachem Ton
  3. LG und XGIMI überzeugen
  4. Verfügbarkeit und Fazit

Unser Testfeld für dieses Jahr ist näher zusammen: Alle drei Projektoren, die wir ausprobieren konnten, kosten weniger als 2.500 Euro. Daher fiel es uns recht leicht, einen klaren Gewinner zu küren, der neben seiner Leistung auch durch den Preis überzeugte.

Bei sämtlichen Ultrakurzdistanzgeräten bleibt zu beachten: Eine Leinwand oder eine professionell gespachtelte extrem gerade Wand mit reflektierender Beschichtung sind unbedingt empfehlenswert, außerdem verbrauchen die Projektoren mehr Strom als Fernseher. Diese zusätzlichen Kosten sollten vor der Anschaffung eingepreist werden.

Die Vorteile der Geräte im Vergleich zu herkömmlichen Modellen (g+) sind ein sehr helles Bild über eine Fläche von bis zu 120 Zoll bei geringem Platzbedarf, ein flexibler Aufbau und im besten Fall der Verzicht auf eine Soundbar oder Stereoanlage. Leider kommt gerade Letzteres bei einem der von uns getesteten Beamer nicht zum Tragen - aber stellen wir zunächst die Kandidaten vor.

LG ist mit dem CineBeam HU715QW vertreten, der wie alle von uns getesteten Projektoren bis zu 4K Auflösung per Pixel-Shift und HDR10 beherrscht. Von Acer konnten wir den ApexVision L811 ausprobieren. Dritter im Bunde ist der XGIMI Aura.

Alle drei Projektoren sollen einen herkömmlichen Fernseher ersetzen können und kommen deshalb mit Smart-TV-Funktionen sowie Bluetooth, WLAN und einem RJ-45-Anschluss für kabelgebundenes Netzwerk. Die drei Hersteller geben die Lebensdauer des Leuchtmittels je nach verwendetem Bildmodus und Helligkeit mit 20.000-30.000 Stunden an, es kann nicht gewechselt werden.

Auch wenn ein geringerer Platzverbrauch im Wohnzimmer wohl eines der Argumente für Projektoren sein dürfte: Handlich sind die Beamer nicht gerade. Am voluminösesten und schwersten ist der XGIMI Aura, gefolgt vom CineBeam HU715QW. Acers L811 ist mit Abstand am kleinsten, was ihn auch als einzigen im Test problemlos transportabel macht. Die genauen Werte finden sich in einer Tabelle am Ende dieses Artikels.

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ApexVision L811 mit schwachem Ton 
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Schnueggel 04. Jan 2023

Ich håbe im Keller ein Zimmer mit einem (eher billigen Beamer) und einer 6qm Leinwand...

.v- 04. Nov 2022

Was sind denn die Pro/Kontra Unterschiede des Hard und Soft Panels vom Hisense? Laut der...

Gokux 19. Okt 2022

Der Grünstich ist ein Problem günstigerer Projektoren. Man nimmt alle Filter aus dem...

u21 18. Okt 2022

DAS ist auch ein großes Problem, welches ich aber aus dem Artikel nicht ersehen konnte...



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