Suse: Prototyp der Adaptable Linux Platform veröffentlicht

Mit der Adaptable Linux Platform möchte Suse eine neue Architektur für Enterprise-Linux einführen. Dazu gehören ein MicroOS und Container.

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Suses Chamäleon steigt in die ALPen.
Suses Chamäleon steigt in die ALPen. (Bild: Hari K Patibanda via flickr/CC-BY 2.0)

Suse hat einen ersten Prototyp der in der ersten Jahreshälfte angekündigten Adaptable Linux Platform (ALP) mit dem Namen Les Droites veröffentlicht.

Das Konzept von ALP ist es, das Linux-System in ein MicroOS und containerisierte Anwendungen aufzuteilen, um Letztere unabhängig von anderen Anwendungen auf dem Server installieren, betreiben und entfernen zu können.

Bei Les Droites ist Salt vorinstalliert, Ansible steht in Repositories zur Verfügung. Nutzer sollen damit ihre ALP-Systeme konfigurieren und managen können. Mit Podman und K3s können containerisierte Workloads betrieben werden.

Next-Generation-Linux

Suse bezeichnet ALP als Linux der nächsten Generation, die moderne CPU-Features nutze, Hardwareperformance otimiert und Workloads voneinander isoliert betreibt. Entsprechend setzt ALP an Hardware mindestens eine x86_64-v2-Architektur voraus.

Die ALP-Systeme sollen sich selbst managen können, der Protoyp bringt bereits einiges davon zusammen mit Zero Touch mit, vervollständigt werden soll es allerdings erst in den nächsten Releases. Damit zielt Suse auch darauf, ALP auf Geräten an der Edge laufen zu lassen.

Der Grad des Selbstmanagements bleibt aber konfigurierbar: Suse plant, dazu die die Möglichkeiten Sicherheits- und normale Updates, Sicherheitsupdates, Kritische Sicherheitsupdates, Nur Download mit manueller Installation und Keine Updates zu implementieren.

"Mit einem anwendungsorientierten Ansatz, Container- und Virtualisierungstechnologien können sich Benutzer darauf verlassen, dass nicht-intrusive Updates oder andere gleichzeitig laufende Software den regulären Betrieb nicht stören. Sie können entscheiden, wann Sie das System patchen und wie tief Sie in die Granularität einsteigen möchten, von Sicherheit und regelmäßigen Updates bis hin zu reinem Download und manueller Installation." schreibt Suse dazu in seinem Blog.

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