Security-Alert Wer einen Mikrotik-Router verwendet, sollte diesen dringend aktualisieren. Angreifer nutzen mehrere Sicherheitslücken aus, um die Geräte zu kapern.
TP-Link warnt vor Sicherheitslücken in mehreren seiner Router. Angreifer können unter anderem die Firmware austauschen und Konfigurationen manipulieren.
Zahlreiche WLAN-Netze, die auf Broadcom-Chipsätzen basieren, lassen sich mit nur einem Datenpaket lahmlegen. Angreifer brauchen dafür keinen Schlüssel.
Trotz eines Marktanteils von 65 Prozent könnte der Verkauf von TP-Link-Routern in den USA verboten werden. Behörden befürchten ein zu großes Sicherheitsrisiko.
In einem Upgrade-Dienst von Openwrt hat es eine Schwachstelle gegeben. Sie wurde zwar schnell gefixt; zuvor erstellte Firmware-Images sind aber potenziell kompromittiert.
Eine Verbraucherorganisation hat zwei Routermodelle von Linksys getestet. Beide übermitteln wohl sensible Daten an einen Server in den USA. Einen Patch gibt es bisher nicht.
Angreifer können aus der Ferne den Telnet-Dienst betroffener D-Link-Router aktivieren. Auch die Admin-Zugangsdaten sind offenbar in der Firmware hinterlegt.
Wer einen TP-Link Archer C5400X besitzt, sollte möglichst zeitnah dessen Firmware aktualisieren. Eine kritische Schwachstelle lässt Angreifer Befehle einschleusen.
Standard-Passwörter, fehlende Sicherheitsupdates - IoT-Geräte haben immer wieder mit Sicherheitsproblemen zu kämpfen. Großbritannien stellt in einem Gesetzesentwurf Sicherheitsanforderungen. Erfüllen Geräte die Vorgaben nicht, dürfen sie laut den Plänen nicht mehr verkauft werden.
Sicherheitsforscher haben private Schlüssel für TLS-Zertifikate veröffentlicht, die Netgear mit seiner Router-Firmware verteilt. Der Hersteller hatte nur wenige Tage Reaktionszeit. Die Forscher lehnen die Praktiken von Netgear prinzipiell ab, was zur Veröffentlichung geführt hat.
Viele Kabelrouter und -modems mit Broadcom-Chip lassen sich mit der Sicherheitslücke Cable Haunt übernehmen. Die Entdecker schätzen, dass allein in Europa 200 Millionen Geräte betroffen sind.
Linksys will die Sicherheitslücke bereits 2014 geschlossen haben, doch laut dem Sicherheitsforscher Troy Mursch leaken die Router weiterhin die Daten aller jemals verbundenen Geräte.
Es wurde erneut eine Backdoor in Netzwerkhardware gefunden. Dieses Mal trifft es den amerikanischen Hersteller Cisco. Das Unternehmen hat die Sicherheitslücke mittlerweile behoben.
Auf dem Smart-Home-Router TP-Link SR20 kann beliebiger Code mit Root-Rechten ausgeführt werden. Auch andere Router des Herstellers könnten betroffen sein, ein Patch ist nicht in Sicht.
Eine Sicherheitslücke erlaubt es, nicht gepatchte O2-Router des Modells Homebox 6441 zu übernehmen. Normalerweise aktualisieren sich die Router automatisch. Besser ist es aber, den aktuellen Patchlevel zu überprüfen.
16 Millionen Heimnetzwerke wurden für eine Studie der Sicherheitsfirma Avast überprüft: In fast jedem zweiten Netzwerk wurden verwundbare Geräte gefunden. Viele Nutzer haben noch nie ihren Router aktualisiert.
Ein Hacker-Duo übernimmt Tausende Chromecasts. Darauf zeigen sie als Sicherheitshinweis ein Youtube-Video - mit Werbung für den bekannten Youtuber PewDiePie.
Mit einfachsten Mitteln können aus Routern von D-Link Zugangsdaten ausgelesen oder Code ausgeführt werden. Die Sicherheitslücken wurden veröffentlicht, Patches jedoch nicht.
Trotz Updates klafft eine Sicherheitslücke in Hundertausenden Mikrotik-Routern. Ein Hacker nimmt sich dieser an: Er dringt ungefragt in die Router ein und schließt die Lücke. Die Aktion ist umstritten.
Ein kürzlich verabschiedetes Gesetz in Kalifornien soll für mehr Sicherheit bei vernetzten Geräten sorgen. Der wichtigste Punkt: Geräte müssen entweder einmalige Passwörter haben oder die Nutzer bei Inbetriebnahme zum Passwortwechsel zwingen.
Die Router-Malware VPN Filter kann mehr als bislang angenommen. Die Software soll neben einem Selbstzerstörungsmodul auch eines zum Aufbrechen verschlüsselter Verbindungen haben.
Eine Sicherheitslücke in Cisco-Geräten wird nach Angaben des Herstellers ausgenutzt, Admins sollten die verfügbaren Patches daher umgehend einspielen. Es sind Angriffe bis hin zur Ausführung von Code möglich.
Ubiquiti hat binnen eines Tages seinen WLAN-Router Amplifi gepatcht. Die neue Firmware soll verschiedene Schwächen bei der Verwendung von WLAN-Schlüsseln beheben und dürfte damit der erste Patch gegen Krack für ein Endkunden-Gerät sein. Die Profi-Geräte wurden ebenfalls mit einer neuen Firmware ausgestattet.
Update Schwachstellen in der Implementierung von WPA2 ermöglichen das Mitlesen verschlüsselter Kommunikation per WLAN - ohne Zugriff auf das Passwort. Linux- und Windows-Nutzer können patchen, Android-User müssen hoffen.
/179Kommentare/Von Hauke Gierow und Sebastian Grüner
Weil das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt Angst vor Spionage hat, wirft es alle Cisco-Router raus. Doch wer IT-Produkte nur nach ihrem Herkunftsland bewertet, macht es sich zu leicht.
Beim Angebot WLAN to Go von der Deutschen Telekom und Fon konnten Angreifer die Anmeldung umgehen und so direkt über den Anschluss des eigentlichen Inhabers surfen. Die Telekom hat den Konfigurationsfehler mittlerweile behoben.
Rund 60 Routermodelle von Netgear haben eine Sicherheitslücke, die Angreifern das Auslesen des Passwortes ermöglicht. Das BSI warnt vor der Lücke - und ruft Risikostufe 5 aus. Was das bedeutet, bleibt leider unklar.
Nach der schwerwiegenden Sicherheitslücke stellt Netgear erste Updates zur Verfügung. Für sieben betroffene Router liegen weiterhin nur Beta-Versionen vor.
Zahlreiche Netgear-Router sind über manipulierte Webseiten angreifbar. Das Unternehmen hat für verschiedene Modelle bereits eine Beta-Firmware zum Patchen bereitgestellt.
Nach der Überflutung kommen die Mücken und nach dem Telekom-Hack die unsinnigen Vorschläge aus der Politik. Dem Unternehmen kann das nur recht sein, so kann es von seinen eigenen Fehlern ablenken.
/168Kommentare/Ein IMHO von Hauke Gierow und Achim Sawall
Update Eine Variante des Mirai-Botnetzes auf Routern hat zahlreiche Ausfälle bei Telekom-Kunden verursacht. Allerdings waren die Telekom-Router selbst nicht Teil des Botnetzes, sie wurden lediglich durch die Angriffsversuche lahmgelegt.
Erneut gibt es eine schwere Sicherheitslücke in Kabelroutern. Der Hersteller AVM vergaß offenbar einen Generalschlüssel in der Firmware der Geräte. Damit könnten Angreifer möglicherweise andere Verbindungen übernehmen.
Wieder ist ein externer NSA-Mitarbeiter in die Schlagzeilen geraten. Anders als bei Edward Snowden ist aber noch unklar, warum er bestimmte Unterlagen mitgenommen haben könnte.