Abo
  • Services:

Webserver angreifbar: Große Sicherheitslücke in Netgear-Routern

Zahlreiche Netgear-Router sind über manipulierte Webseiten angreifbar. Das Unternehmen hat für verschiedene Modelle bereits eine Beta-Firmware zum Patchen bereitgestellt.

Artikel veröffentlicht am ,
Acht Routermodelle von Netgear haben eine schwere Sicherheitslücke.
Acht Routermodelle von Netgear haben eine schwere Sicherheitslücke. (Bild: Amazon/Netgear)

Der Router-Hersteller Netgear warnt vor einer Sicherheitslücke in einer Reihe von Modellen. Angreifern ist es demnach möglich, über eine manipulierte Internetseite direkt Befehle in die Kommandozeile des Routers einzugeben. Nach Angaben von Netgear sind zumindest folgende Modelle betroffen: R6250, R6400, R6700, R7000, R7100LG, R7300, R7900, R8000. Möglicherweise sind noch mehr Modelle anfällig. Netgear überprüft nach eigenen Angaben derzeit das komplette Angebot.

Stellenmarkt
  1. Drachen-Propangas GmbH, Frankfurt am Main
  2. infoteam Software AG, Bubenreuth,Dortmund

Bislang steht lediglich für die Modelle R6400, R7000 und R8000 eine Beta-Firmware zur Verfügung, die die Sicherheitslücke schließen soll. Im Laufe des 13. Dezember 2016 solle für weitere Modelle eine Beta-Version der Firmware folgen. Netgear empfiehlt seinen Nutzern jedoch, das später folgende offizielle Firmware-Update ebenfalls zu installieren.

Webserver vorsichtshalber abschalten

Das Computer Emergency Response Team (CERT) der Carnegie Mellon University in Pittsburgh hatte die Sicherheitslücke entdeckt. Demnach lässt sich ein Befehl über folgende Anforderung einschleusen: http://[router-IP]/cgi-bin/;BEFEHL. Dies funktioniert bei den meisten Nutzern zudem über die URL http://www.routerlogin.net/cgi-bin/;BEFEHL.

Ein vorläufiger Schutz vor dem Ausnutzen der Lücke findet sich auf Bas' Blog. Über die URL http://[router-IP]/cgi-bin/;uname$IFS-a lässt sich zunächst testen, ob der Router anfällig für die Lücke ist. Wenn etwas anderes als eine Fehlermeldung oder eine leere Seite erscheint, ist der Router betroffen. Mit der URL http://[router-IP]/cgi-bin/;killall$IFS'httpd' oder http://www.routerlogin.net/cgi-bin/;killall$IFS'httpd' wird der Webserver auf dem Router bis zum nächsten Neustart gestoppt. Dann funktioniert die Webkonfiguration zwar vorübergehend nicht, aber wenigstens ist das Gerät nicht über das Netz angreifbar.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 3,99€
  2. + Prämie (u. a. Far Cry 5, Elex, Assassins Creed Origins) für 62€
  3. 20,99€
  4. 21,99€

Reichler 24. Jan 2017

Ich habe pw wieder, ging im Safari zurück, plötzlich hatte ich Anzahl stellen des pws im...

pointX 13. Dez 2016

Ich bin ja kein fan von Verschwörungstheorien, aber sorry: eine Zeichenkette mit...

Delphino 13. Dez 2016

Bei mir läuft die aktuelle Version von DD-WRT v3.0-r30910M kongac (12/02/16) für den...

derdiedas 13. Dez 2016

das wäre mal eine Aktion die ich begrüßen würde. Wenn Routerhersteller so sehr schlampen...

Andre_af 13. Dez 2016

Als Beispiel: Der User merkt gar nichts und der Router wird Teil eines Botnetzes. So nen...


Folgen Sie uns
       


Kabellose Bluetooth-Ohrstöpsel - Test

Wir haben vier komplett kabellose Bluetooth-Ohrstöpsel getestet. Mit dabei sind Apples Airpods, Boses Soundsport Free, Ankers Zolo Liberty Plus sowie Googles Pixel Buds. Dabei bewerteten wir die Klangqualität, den Tragekomfort und die Akkulaufzeit sowie den allgemeinen Umgang mit den Stöpseln.

Kabellose Bluetooth-Ohrstöpsel - Test Video aufrufen
BeA: Rechtsanwaltsregister wegen Sicherheitslücke abgeschaltet
BeA
Rechtsanwaltsregister wegen Sicherheitslücke abgeschaltet

Das deutsche Rechtsanwaltsregister hat eine schwere Sicherheitslücke. Schuld daran ist eine veraltete Java-Komponente, die für einen Padding-Oracle-Angriff verwundbar ist. Das Rechtsanwaltsregister ist Teil des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs, war aber anders als dieses weiterhin online.
Eine Exklusivmeldung von Hanno Böck

  1. BeA Secunet findet noch mehr Lücken im Anwaltspostfach
  2. EGVP Empfangsbestätigungen einer Klage sind verwertbar
  3. BeA Anwälte wollen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung einklagen

Oracle vs. Google: Dieses Urteil darf nicht bleiben
Oracle vs. Google
Dieses Urteil darf nicht bleiben

Im Fall Oracle gegen Google fällt ein eigentlich nicht zuständiges Gericht ein für die IT-Industrie eventuell katastrophales Urteil. Denn es kann zu Urhebertrollen, Innovationsblockaden und noch mehr Milliardenklagen führen. Einzige Auswege: der Supreme Court oder Open Source.
Eine Analyse von Sebastian Grüner

  1. Oracle gegen Google Java-Nutzung in Android kein Fair Use

Dell XPS 13 (9370) im Test: Sehr gut ist nicht besser
Dell XPS 13 (9370) im Test
Sehr gut ist nicht besser

Mit dem XPS 13 (9370) hat Dell sein bisher exzellentes Ultrabook in nahezu allen Bereichen überarbeitet - und es teilweise verschlechtert. Der Akku etwa ist kleiner, das spiegelnde Display nervt. Dafür überzeugen die USB-C-Ports, die Kühlung sowie die Tastatur, und die Webcam wurde sinnvoller.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Ultrabook Dell hat das XPS 13 ruiniert
  2. XPS 13 (9370) Dells Ultrabook wird dünner und läuft kürzer
  3. Ultrabook Dell aktualisiert XPS 13 mit Quadcore-Chip

    •  /