Abo
  • Services:

Sicherheit: Fünf von sechs Routern enthalten bekannte Sicherheitslücken

Von 186 untersuchten WLAN-Routern enthalten 155 bekannte Sicherheitslücken. Forscher fanden in einer Studie mehr als 30.000 Schwachstellen.

Artikel veröffentlicht am ,
Ob dieser  WLAN-Router auch etliche Sicherheitslücken enthält?
Ob dieser WLAN-Router auch etliche Sicherheitslücken enthält? (Bild: William Hook/CC-BY-SA 2.0)

Eine Studie des American Consumer Institute hat WLAN-Router auf Sicherheitslücken untersucht. 186 Router von 14 Herstellern wurden einbezogen, darunter bekannte Firmen wie AVM, D-Link, TP-Link, Belkin, Linksys, Zyxel, Ubiquiti und Netgear. 83 Prozent der Router enthielten bekannte Sicherheitslücken. Eine Auflistung der getesteten Geräte findet sich im Appendix der Studie.

Stellenmarkt
  1. Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Schweinfurt
  2. alanta health group GmbH, Hamburg-Jenfeld

Die Hersteller integrieren häufig Open-Source-Bibliotheken in ihre Firmware. Die Studie untersuchte die 186 Router auf bekannte Sicherheitslücken in diesen Bibliotheken und wurde auf 155 Geräten fündig. Von diesen 155 betroffenen Routern enthielt jeder im Durchschnitt 186 Lücken. Insgesamt fanden die Forscher 32.003 Sicherheitslücken. Von diesen bargen 7 Prozent ein kritisches und 21 Prozent ein hohes Risiko. Bei den Einstufungen griff die Studie auf die National Vulnerability Database des Nist zurück. Das National Institute of Standards and Technology ist eine Bundesbehörde in den USA, die für Standardisierungsprozesse zuständig ist. Kritisiert wurde sie im Zuge der Snowden-Veröffentlichungen für die Standardisierung eines NSA-Zufallszahlengenerators, bei dem es sich vermutlich um eine NSA-Hintertür handelt.

Die Studie des American Consumer Institute moniert, dass die Firmware der Router sich oft schlecht aktualisieren lasse. Bei manchen Routern müsse man sich beim Hersteller registrieren, um Zugriff auf die Updates zu erhalten. Andere lieferten Aktualisierungen erst nach einem langen Zeitraum oder bei älteren Modellen gar nicht aus. Dazu komme das häufig nicht besonders nutzerfreundliche Update-Prozedere. In den vergangenen Jahren wurden immer wieder Sicherheitslücken in Routern gefunden.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 59€ (Vergleichspreis 70,98€)
  2. 49€ für Prime-Mitglieder (Vergleichspreis 64,98€)
  3. 59,99€ (Vergleichspreis ca. 90€)

Evil Azrael 08. Okt 2018

Dito, bin auch drauf reingefallen. Gut, das ich eine Wegwerf-E-Mail-Addresse benutzte.

fuzzy 07. Okt 2018

Security by obscurity also. Ein Angeifer muss sich nur den nicht komplett verschlüsselten...

Slark 06. Okt 2018

Sehr wichtiger Hinweis wieso diese Studie (und damit auch die Artikelüberschrift) sehr...

Slark 06. Okt 2018

Dieses Scantool ist leider sehr unzuverlässig. Angeblich sind im aktuellen Release von...

FreiGeistler 06. Okt 2018

? Was? Warum? Wer öffnet schon unbekannte Links ohne Beschreibung?


Folgen Sie uns
       


Tiemo Wölken (SPD) zu Artikel 13

Der SPD-Europaabgeordnete Tiemo Wölken hofft darauf, dass das Europaparlament am 26. März 2019 den umstrittenen Artikel 13 noch ablehnt.

Tiemo Wölken (SPD) zu Artikel 13 Video aufrufen
Adblock Plus: Adblock-Filterregeln können Code ausführen
Adblock Plus
Adblock-Filterregeln können Code ausführen

Unter bestimmten Voraussetzungen können Filterregeln für Adblocker mit einer neuen Funktion Javascript-Code in Webseiten einfügen. Adblock Plus will reagieren und die entsprechende Funktion wieder entfernen. Ublock Origin ist nicht betroffen.
Von Hanno Böck


    Fitbit Versa Lite im Test: Eher smartes als sportliches Wearable
    Fitbit Versa Lite im Test
    Eher smartes als sportliches Wearable

    Sieht fast aus wie eine Apple Watch, ist aber viel günstiger: Golem.de hat die Versa Lite von Fitbit ausprobiert. Neben den Sport- und Fitnessfunktionen haben uns besonders der Appstore und das Angebot an spaßigen und ernsthaften Anwendungen interessiert.
    Von Peter Steinlechner

    1. Smartwatch Fitbit stellt Versa Lite für Einsteiger vor
    2. Inspire Fitbits neues Wearable gibt es nicht im Handel
    3. Charge 3 Fitbit stellt neuen Fitness-Tracker für 150 Euro vor

    Jobporträt: Wenn die Software für den Anwalt kurzen Prozess macht
    Jobporträt
    Wenn die Software für den Anwalt kurzen Prozess macht

    IT-Anwalt Christian Solmecke arbeitet an einer eigenen Jura-Software, die sogar automatisch auf Urheberrechtsabmahnungen antworten kann. Dass er sich damit seiner eigenen Arbeit beraubt, glaubt er nicht. Denn die KI des Programms braucht noch Betreuung.
    Von Maja Hoock

    1. Struktrurwandel IT soll jetzt die Kohle nach Cottbus bringen
    2. IT-Jobporträt Spieleprogrammierer "Ich habe mehr Code gelöscht als geschrieben"
    3. Recruiting Wenn die KI passende Mitarbeiter findet

      •  /