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Router: BSI warnt vor Sicherheitslücke in 60 Netgear-Modellen

Rund 60 Routermodelle von Netgear haben eine Sicherheitslücke, die Angreifern das Auslesen des Passwortes ermöglicht. Das BSI warnt vor der Lücke - und ruft Risikostufe 5 aus. Was das bedeutet, bleibt leider unklar.

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Zahlreiche Router von Netgear haben eine kritische Sicherheitslücke.
Zahlreiche Router von Netgear haben eine kritische Sicherheitslücke. (Bild: Netgear)

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt vor einer kritischen Sicherheitslücke in Routern, die 60 Modelle des Herstellers Netgear betrifft. Betroffen sind sowohl Kabel- als auch VDSL-Modems und Router ohne eigenes Modem. Die Sicherheitslücke soll sehr einfach auszunutzen sein und ermöglicht einem Angreifer, das Passwort der Weboberfläche auszuspionieren.

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Das Passwort kann ausgelesen werden, wenn in der Administrationsoberfläche der Mechanismus zur Passwortwiederherstellung deaktiviert ist. Nach Angaben von Netgear kann der Fehler ausgenutzt werden, wenn ein Angreifer sich entweder im gleichen Netzwerk befindet oder aber, wenn die Fernüberwachungsfunktion des betreffenden Routers aktiviert ist. Standardmäßig ist diese Funktion jedoch deaktiviert.

Für zahlreiche Modelle hat Netgear bereits Updates zur Verfügung gestellt, die schnell eingespielt werden sollten. Besitzer der Kabelmodems müssen nach Angaben von Netgear darauf warten, dass ihr Kabelnetzbetreiber die entsprechenden Updates einspielt.

Es gibt einen Workaround ohne Update

Einige Geräte werden offenbar kein Update erhalten. Dies betrifft unter anderem die Modelle R6200, R6300, WNR 1000v3 und WNDR4000. Bei diesen Geräten empfiehlt Netgear, die Funktion zur Passwortwiederherstellung manuell zu aktivieren. Außerdem sollte, falls vorhanden, der Remote-Zugriff auf die Geräte deaktiviert werden.

In seiner Warnung vor der Sicherheitslücke ruft das BSI erneut die Risikostufe 5 aus. Dies hatte bereits auf dem Chaos Communication Congress 33C3 in Hamburg für Heiterkeit gesorgt, weil das BSI bislang nicht bekanntgegeben hat, nach welcher Maßgabe diese Risikostufen zugeteilt werden und welche anderen Stufen es überhaupt gibt. Wir haben die Behörde um ein Statement zu dem Thema gebeten.

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