Das Nitropad schützt vor Bios-Rootkits oder Evil-Maid-Angriffen. Dazu setzt es auf die freie Firmware Coreboot, die mit einem Nitrokey überprüft wird. Das ist im Alltag erstaunlich einfach, nur Updates werden etwas aufwendiger.
/45Kommentare/Ein Praxistest von Moritz Tremmel und Sebastian Grüner
Nitropad ist der Laptop zum Sicherheitsschlüssel Nitrokey: ein gebrauchtes Thinkpad, dessen Bios durch die freie Firmware Coreboot ersetzt wurde. Abgesichert wird das Nitropad zudem durch einen Nitrokey, der Manipulationen erkennen soll.
Eine Sicherheitslücke im Displayserver X.org erlaubt unter bestimmten Umständen das Überschreiben von Dateien und das Ausweiten der Benutzerrechte. Der passende Exploit passt in einen Tweet.
Die Gründerin von Qubes OS, Joanna Rutkowska, erklärt die grundlegenden Ideen und Konzepte des auf Sicherheit fokussierten Projektes. Außerdem verrät die Entwicklerin im Gespräch mit Golem.de weiter Pläne für Qubes.
Sicherheitsforscher demonstrieren einen Angriff auf Intels ME zum Ausführen von beliebigem Code, gegen den weder das sogenannte Kill-Bit noch die von Google geplanten Sicherheitsmaßnahmen für seine Server helfen. Theoretisch lassen sich Geräte so auch aus der Ferne angreifen.
Hochwertige Laptops mit vorinstalliertem Linux, die sich auch für Entwickler eignen, gibt es nur wenige am Markt. Das Purism Librem 13 bietet das und zusätzlich ein zurzeit unerreichtes Höchstmaß an freier Software. Nutzer müssen dafür aber an anderen Stellen einige Abstriche machen.
/72Kommentare/Ein Test von Oliver Nickel und Sebastian Grüner
Nach möglichst freien Laptops soll es nach dem Willen von Purism bald auch ein Smartphone geben, das fast vollständig auf proprietäre Soft- und Firmware verzichtet. Welche Hardware das Smartphone bekommt, ist noch nicht ganz klar.
Dem Qubes-Projekt fehlt es zwar generell noch an passender Hardware, die das sichere Betriebssystem auf eine verlässliche Basis stellt. Aber sollte diese je auftauchen, bringen neu eingeführte Zertifizierungen den Nutzern mehr Klarheit.
Nur zwei Tage auseinander liegen die Veröffentlichungen von Tails 2.11 und 3.0 Beta. Während 2.11 eine der letzten Aktualisierungen der Distribution auf der Basis von Debian 8 "Jessie" ist, wird Tails 3.0 bei seinem Erscheinen im Juni auf Debian 9 "Stretch" setzen.
Wer einen 32-Bit-Computer besitzt, kann ab dem Sommer kein Tails in der aktuellen Version mehr verwenden. Die 32-Bit-Version wird aus Kompatibilitäts- und Sicherheitsgründen ersatzlos gestrichen.
Wenn sich jemand mit Anonymität im Netz auskennt, dann doch sicher Drogenhändler im Darknet - könnte man meinen. Doch in ihrem Leitfaden zur Anonymität stellen die Betreiber eines Marktplatzes gewagte Theorien auf und vergessen eine ganze Menge.
Mit Subgraph OS soll ein neues, sicheres Linux mit innovativer Sandbox entstehen. Wir haben mit den Entwicklern gesprochen und das System ausprobiert - und sind trotz Alphastatus angetan.
Das auf Sicherheit getrimmte Betriebssystem Qubes kommt in der neuen Version mit vorkonfigurierten Arbeitsumgebungen. Der Installationsprozess ist einfacher, die Hardware-Unterstützung besser. Auch erste Pläne für Version 4.0 wurden mitgeteilt.
Qubes gilt als innovatives, sicherheitsfokussiertes Betriebssystem. Das größte Problem bislang: kompatible Hardware finden. Das Librem-Projekt bietet seine Rechner jetzt auf Wunsch mit Qubes 3.1 an. Ganz billig ist das jedoch nicht.
Eine Lücke im Xen-Hypervisor erlaubt einem Gastsystem, die Kontrolle über das komplette Host-System zu übernehmen. Hierfür wird die Speicherverwaltung ausgetrickst. Die Entwickler der Qubes-Distribution üben heftige Kritik an Xen.
Das Qubes-Projekt will die Sicherheit des Betriebssystems durch konsequente Virtualisierung verbessern. Jetzt hat das Team Version 3.0 veröffentlicht - und dem Erbe von Caspar Bowden gewidmet.
Anwendungen wie der Browser laufen in Qubes OS in isolierten Containern. So soll die Sicherheit erhöht werden. Das Betriebssystem nutzt dabei die Virtualisierung.
Mit Mempo will ein kleines Team Debian deutlich sicherer gestalten. Die Distribution soll auf einen gepatchten Linux-Kernel sowie starke Kryptographie und Virtualisierung setzen. Noch steht das Projekt aber erst am Anfang.
Nur mit Verschlüsselung könnten Anwender ihre Daten vor den Abhöraktionen der weltweiten Geheimdienste schützen, sagen Aktivisten. Hilft sie aber wirklich überall?
Invisible Things Lab hat sein sicheres Desktopbetriebssystem Qubes in der Version 1.0 veröffentlicht. Qubes bringt jede einzelne Applikation in einer strikt von allen anderen getrennt laufenden virtuellen Maschine unter.
Invisible Things Lab (ITL) hat eine Betaversion von Qubes 1.0 veröffentlicht, einem Desktopbetriebssystem, das in erster Linie auf hohe Sicherheit ausgelegt ist. Verantwortlich ist die Rootkit-Expertin Joanna Rutkowska.