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Deutscher Bundestag

Softwareverband stellt freie Software in Frage

Gallist: "Bundestag darf nicht als Marketinginstrument missbraucht werden.". Rudolf Gallist, Vorsitzender des Verbandes der Software Industrie Deutschland und vormals im Management von Microsoft Deutschland tätig, wendet sich in einem offenen Brief an Daniel Riek, Vorsitzender des Linux-Verbandes, gegen die Einführung von Open-Source-Software im Deutschen Bundestag. Laut Gallist stehen den "vermeintlich so klaren Vorteilen von 'freier Software' eine Reihe nicht unerheblicher Argumente entgegen".

FSF: Freie Software sichert Unabhängigkeit der Politik

Kommunikations-, Wettbewerbs- und Monopolfreiheit sprechen für freie Software. In der Diskussion um den Einsatz von Linux im Bundestag meldet sich nun auch Georg Greve, Präsident der Free Software Foundation Europe, zu Wort. In einem offenen Brief an den Bundestagsabgeordneten und Mitglied des Ältestenrates, Dr. Uwe Küster, tritt Greve für den Einsatz von freier Software ein, unabhängig davon, welches System letztendlich verwendet wird.

Bundestag erhält Einblick in Windows-Quellcode

Microsoft will verhindern, dass der Bundestag künftig Linux einsetzt. Wie Microsoft jetzt mitteilte, will der Software-Gigant dem Deutschen Bundestag Einblick in den Quellcode des Betriebssystems Windows XP gewähren. Ganz freiwillig geschieht das allerdings nicht, denn der Bundestag liebäugelt ganz offiziell mit einem Umstieg auf Linux.

Verstärkt Microsoft Lobbying-Aktivitäten im Bundestag?

Deutscher Bundestag als "Microsoft-freie" Zone? Ob im Bundestag bald freie Software eingesetzt wird, ist derzeit noch fraglich: Die Verwaltung scheut noch davor zurück, sich klar zu Open Source zu bekennen, da eine solche Entscheidung Modellcharakter hätte. Vor allem Microsoft selbst betreibe "massives Lobbying". Der Konzern versuche, Ängste zu schüren, etwa mit dem Argument, Open-Source-Software funktioniere in großen Verwaltungen nicht.
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Greenpeace besetzt Echelon-Knotenpunkt

Über 100 Umweltaktivisten besetzen Abhörstation der NSA in England. Etwa 100 Greenpeace-Aktivisten haben Teile einer in England stationierten Abhörstation des US-Geheimdienstes NSA besetzt, um gegen das umstrittene Raketenabwehrsystem zu protestieren, für das US-Präsident George W. Bush die Werbetrommel rührt. Menwith Hill ist ein wichtiger Knotenpunkt des ebenso umstrittenen Echelon-Projekts, das zum computergestützten Abhören von internationalen Telefongesprächen, Fax- und E-Mail-Kommunikation dient.

NAI Labs und die NSA entwickeln sicheres Linux

US-Geheimdienst fördert Security-Enhanced Linux. NAI Labs, eine Division von PGP Security, arbeiten zusammen mit der National Security Agency (NSA) und anderen Partnern an einem "Security-Enhanced Linux" (SELinux). Über die nächsten zwei Jahre wird die NSA hierfür 1,2 Millionen US-Dollar an NAI Labs zahlen, die die Sicherheit des Open-Source-Betriebssystems verbessern sollen.

Gesetz über elektronische Signaturen verabschiedet

SigG soll schon im Mai 2001 in Kraft treten. Der Bundestag hat am 15. Februar 2001 das neue Signaturgesetz verabschiedet, das das Signaturgesetz von 1997 ablöst und die Sicherheitsinfrastruktur für die elektronischen Signaturen regelt, die der eigenhändigen Unterschrift gleichgestellt werden.

CCC: Förderung von Medienkompetenz anstelle von Zensur

c't-Streitgespräch zwischen Heilmann (CDU) und Andy Müller-Maguhn (CCC). Thomas Heilmann, CDU-Internetsprecher, und Andy Müller-Maguhn, ICANN-Kandidat und Sprecher des Chaos Computer Clubs (CCC), streiten in der aktuellen Ausgabe 20/2000 des Computermagazins c't über den Umgang mit rechtsradikalen Inhalten im Internet.
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Neues Fernabsatzgesetz stärkt Verbraucherrechte

Unternehmen müssen Kosten für Rücksendungen tragen. Mit dem am 13. April verabschiedeten Fernabsatzgesetz will der Gesetzgeber eine Reihe von Regelungen zugunsten der Verbraucher einführen. Damit entstehen auch neue Rahmenbedingungen für den E-Commerce, denn neben dem Einkauf per Katalog, Brief oder Telefon schließt das Gesetz auch Online-Einkäufe ein.