
Woher kommen die Leistungseinbußen bei Windows 10? Golem.de hat einen höheren RAM-Bedarf durch den betroffenen Patch festgestellt.

Der US-Supreme-Court wird wegen des Coronavirus zunächst nicht im Streit von Oracle gegen Google verhandeln.

Mit Windows 10 2004 aktualisiert Microsoft seine WSL-Umgebung so wie etwa Grafiktreiber oder Ähnliches: per Windows Update.

Wegen der Coronavirus-Pandemie sind Videokonferenzen angesagt. Eine eigene Instanz der freien Videokonferenz-Software Jitsi Meet ist innerhalb von wenigen Minuten lauffähig, Golem.de stellt eine bereit.
Eine Anleitung von Hanno Böck

Die nächste Konferenzabsage wegen des Coronavirus: Apples WWDC findet in diesem Jahr nur online statt.

Änderungen am Sperrbildschirm und der Shell sollen Gnome 3.36 aufhübschen. Hinzu kommen viele nützliche Kleinigkeiten.

Die Deutsche Telekom bietet ihren Kunden Disney+ für ein halbes Jahr kostenlos an, danach kostet das Abo für Telekom-Kunden dauerhaft weniger.

Vom gescheiterten Produkt zum Startup - und jetzt auch wieder Unterstützung vom Initiator: Mozilla steigt bei der Firefox-OS-Weiterführung KaiOS ein und hilft bei der Gecko-Engine.

Neuer Vorwurf gegen Google: Es soll seine Marktmacht im Smartphone-Segment dazu missbrauchen, Smart-TVs mit Amazons Fire TV zu verhindern.

Ein minimales Linux-System, ohne Paketverwaltung, SSH oder Shell, dafür ganz viel Rust - das reicht Amazon als Host-OS für Container.

Microsoft hat einen Patch für eine gefährliche Lücke im SMBv3-Protokoll veröffentlicht. Dieser sollte schnell eingespielt werden.

Statt eines "willkürlichen Schnappschusses" landet nun der aktuelle Code von Samsungs Exfat-Treiber im Linux-Kernel. Microsoft hatte zuvor den Weg dafür frei gemacht.

Die Paketverwaltung des Debian-Projekts Apt unterstützt in Version 2.0 die Muster von Aptitude. Das Werkzeug soll außerdem eine bessere Leistung liefern und sicherer sein.

Fast alle kompromittierten Konten in Azure Active Directory hätten laut Microsoft durch Mehrfaktorauthentifizierung geschützt werden können. Die bietet der Hersteller zwar an, verlangt dafür aber teilweise nicht unerhebliche Geldsummen.

Die aktuelle Version von Systemd bringt den Homed-Systemdienst für portable und verschlüsselte Home-Verzeichnisse. Hinzu kommen eine Nutzerdatenbank und ein Werkzeug zum Repartitionieren.

Microsoft bringt ein UEFI-Update für den Surface Laptop 3 heraus. Die Akkulaufzeit und Stabilität des Notebooks mit AMD-Ryzen-Chip sollen so verbessert werden.

Auf Basis des Noobs-Tools hat die Raspberry Pi Foundation ein kleines Programm erstellt, mit dem Nutzer einfach und schnell Installationsimages auf SD-Karten für den Raspberry Pi erstellen können. Das Tool kommt für Windows, MacOS und Ubuntu.

Cortana könnte bald Microsoft 365 Assistant heißen. Das ist eine schlechte Idee, da dieser Name in den vielen Angeboten mit der Zahl 365 im Namen einfach untergehen würde. Microsoft sollte Cortana stattdessen einen simulierten Charakter geben, damit sie ihrem Namen gerecht wird.
Ein IMHO von Oliver Nickel

Der vollständige Katalog wird erst später enthüllt, aber vor dem Start von Disney+ ist klar: Ganz neue Kinofilme werden wohl fehlen. Die aktuelle Staffel von Die Simpsons ist jedenfalls nicht dabei.

Wenn Disney+ hierzulande startet, werden alle wichtigen Gerätetypen unterstützt. Offiziell ist erstmals für Deutschland die Unterstützung für Fire-TV-Geräte und Fire-Tablets bestätigt worden. Bis zum Start könnten weitere Geräteplattformen folgen.

Neue App-Symbole und ein neuer Anstrich für das Startmenü: Microsoft experimentiert mit einem überarbeiteten Design für das Startmenü. Statt bunter Kacheln sollen diese homogener mit dem Hintergrund verfließen. Auch sollen Live-Kacheln in den Hintergrund geraten.

Die Entwickler des Unix-Systems FreeBSD haben nach deutlich mehr als zehn Jahren ihre völlig veraltete Version der GNU-Compiler-Sammlung GCC aus ihrem Code entfernt. Der Grund ist die prinzipielle Ablehnung der Lizenz.

Seit fast einem Jahr lassen sich auf vielen Android-Smartphones mit Mediatek-Chip leicht Root-Rechte erlangen. Schad-Apps nutzen diese bereits aus, dennoch gibt es kaum Hersteller, die einen Patch ausliefern. Nun will Google ihn selbst verteilen.

Die speziell für den Cloud-Einsatz erstellte Container-Engine Rkt wird nach der Übernahme von Core OS durch Red Hat nicht mehr weiterentwickelt. Als Alternative gibt es die native Umsetzung des Kubernetes-Projekts oder von Docker.

Die Zertifizierungen für MCSD, MCSE und MCSA werden bald nicht mehr angeboten. Microsoft lässt diese auslaufen und bietet stattdessen rollenbasierte Workshops an. Die richten sich komplett an die Azure-Cloud und Spezialisierungen auf Windows Server oder SQL Server sollen verschwinden.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat einen Forderungskatalog für die Sicherheit und Langlebigkeit von Smartphones veröffentlicht. So werden Sicherheitsupdates für mindestens fünf Jahre verlangt. Damit soll ein öffentlicher Diskurs angestoßen werden.

Die Upstream-Arbeiten für den Raspberry Pi 4 haben nun die Display-Pipeline des Grafiktreibers erreicht. Damit sollte die Videoausgabe auf dem Bastelrechner bald mit dem Mainline-Linux-Kernel genutzt werden können.

Nachdem Microsoft die Windows-Installation mit Online-Kontozwang in den USA eingeführt hat, beobachten Nutzer dieses Verhalten jetzt auch hierzulande. Anwender können vor der Installation die Netzwerkverbindung trennen. Auch nach der Einrichtung lassen sich Offline-Konten noch einrichten.

Apple hat in Betaversionen von MacOS eine Funktion zur Maussteuerung mit dem Kopf eingebaut. Zusätzliche Hardware ist überflüssig, sofern eine Webcam vorhanden ist.

Microsoft Defender ATP gibt es bereits für Windows 10 und MacOS. Anscheinend möchte Microsoft aber noch weitere Betriebssysteme bedienen - darunter Linux, Android und iOS. Entsprechende Previewversionen sollen kommen.

Das aktuelle Update KB4532693 verhält sich merkwürdig: Windows 10 startet in einigen Fällen nach dessen Installation mit einem temporären Profil, das Desktopsymbole und Favoriten zurücksetzt. Wenige Nutzer berichten auch von Datenverlust durch den Patch.

Mit dem Incremental File System will Google offenbar dafür sorgen, dass sich besonders große Android-Apps schon beim Download starten lassen können. Erste Arbeiten dazu sind nun im Android Open Source Project gelandet.

Neuerungen für das Windows Subsystem für Linux (WSL) gibt es bisher nur mit großen Updates für Windows selbst. Dank der Architektur des neuen WSL2 könnte sich dies aber bald ändern, was einige Nutzer fordern.

Mit der neuen Version 9.0 von NetBSD haben die Entwickler des freien Betriebssystems den Hardware-Support nach eigenen Angaben signifikant verbessert. Dazu gehören unter anderem die Unterstützung für ARM-Server und viele SoC aus Bastelplatinen. Das Team integriert zudem viele Sicherheitsfunktionen.

Das Windows Terminal 0.9 ist die letzte große Preview-Version vor der fertigen Software. Anwender können die Applikation über die Kommandozeile jetzt mit zwei oder mehr Tabs starten. Außerdem sollte durch einen Dialog verhindert werden, dass Nutzer aus Versehen alle geöffneten Tabs schließen.

Ein Sicherheits-Patch für Windows 10 wird nicht länger verteilt. Der Patch hat auf einigen HP-Computern für Probleme gesorgt.

Mit eigenen Änderungen der Android-Gerätehersteller am Kernel und an Sicherheitsfunktionen schleichen sich auch vermeidbare Fehler ein, schreibt ein Google-Entwickler. Grund sei die fehlenden Zusammenarbeit mit der Linux-Kernel-Community.

Das Nitropad schützt vor Bios-Rootkits oder Evil-Maid-Angriffen. Dazu setzt es auf die freie Firmware Coreboot, die mit einem Nitrokey überprüft wird. Das ist im Alltag erstaunlich einfach, nur Updates werden etwas aufwendiger.
Ein Praxistest von Moritz Tremmel und Sebastian Grüner

Mit der Desktopumgebung Plasma 5.18 LTS versprechen die KDE-Entwickler eine einfachere, zu mehr Produktivität führende Bedienung. Neu hinzugekommen ist ein Emoji-Auswahlfenster. Die Version bekommt zwei Jahre Updates.

Im mittlerweile dritten Anlauf warnt Microsoft vor einer kritischen Sicherheitslücke im Internet Explorer, die aktiv ausgenutzt wird. Eine weitere kritische Lücke in Edge ermöglicht ebenfalls das Ausführen von Code. Das Unternehmen hat zudem eine Vielzahl anderer Lücken geschlossen.

Mit den Februar-Updates für Android schließt Google eine Sicherheitslücke im Bluetooth-Stack, die das Ausführen von Code durch Angreifer ermöglicht. Dazu müssen diese nur in der Nähe der Geräte sein. Weitere Fehler in Android ermöglichen die Rechteausweitung.

Apple hat die erste Beta von iOS 13.4 und iPad OS 13.4 veröffentlicht und ermöglicht es damit erstmals, über den App Store die iOS- und MacOS-Version einer Software im Paket zu kaufen.

Die einfachen Programme Paint, Notepad und Wordpad sind in jeder Windows-10-Installation fester Bestandteil. Das soll sich mit dem kommenden Update 20H1 ändern: Die drei Anwendungen können künftig als optionale Features deinstalliert werden.

Auf der Fosdem-Konferenz in Brüssel zeigt sich in vielen Vorträgen, dass die Entwicklung des Linux-Kernels sehr viel Durchhaltewillen erfordert. Einige der Projekte im Kernel brauchen gar Jahrzehnte bis zur vollständigen Umsetzung.
Ein Bericht von Kristian Kißling und Sebastian Grüner

Die Ad Monetization Platform sollte Entwicklern Werbeeinahmen garantieren. Allerdings schaltet Microsoft das System im Sommer 2020 ab, da es sich wohl nicht rentiert hat. Das könnte ein weiteres Zeichen dafür sein, dass es UWP in seiner eigentlichen Form wohl bald nicht mehr geben wird.

Etwa eine Stunde soll es dauern, einen IC2 komplett hochzufahren. Dabei sind die Züge für viel Geld erst neu eingeführt worden. Derzeit sorgt das problematische Betriebssystem an Bord für Frust bei der Deutschen Bahn und den Fahrgästen.

Nach mehreren Jahren Arbeit und vielen Diskussionen ist die freie VPN-Technik Wireguard nun endgültig im Hauptzweig des Linux-Kernels gelandet. Die stabile Veröffentlichung mit dem kommenden Linux 5.6 gilt damit als sicher.

Die aktuelle Version 5.5 des Linux-Kernels bringt erste wichtige Arbeiten an Wireguard, verbessert das Cifs-Dateisystem für Samba-Shares und die Leistung einiger Komponenten.

Zwar behebt das letzte Windows-7-Update einige Sicherheitslücken, aber es führt auch einen merkwürdigen Bug ein. Der Desktophintergrund einiger Anwender ist plötzlich schwarz und zeigt kein Wallpaper mehr an. Microsoft arbeitet mittlerweile an einer Lösung.

Ausgerechnet der zu Epic Games gehörende Crossplay-Pionier Psyonix stellt die Unterstützung von Rocket League für MacOS und Linux ein. Im März 2020 erscheint das letzte Update für die beiden Plattformen.