iOS und MacOS: Apple aktualisiert zehn Jahre alte iPhones und Macbooks

Apple hat für eine Reihe älterer Geräte Updates verteilt, die verschiedene Sicherheitslücken schließen und Bugs beseitigen. Wie Apple auf einer seiner Hilfeseiten(öffnet im neuen Fenster) in einer Update-Übersicht mitteilt, wurden unter anderem Updates für Geräte verteilt, die fast zehn Jahre alt sind.
Neben einer neuen Version des aktuellen iOS 16 zählt Apple auch Aktualisierungen für iOS 12 (12.5.7), iOS 15 (15.7.3), iPadOS 15 (15.7.3), MacOS Big Sur (11.7.3) und MacOS Monterey (12.6.3) auf. Die Updates betreffen entsprechend Geräte, die seit längerem schon aus dem Versorgungszeitraum für neue Versionen gefallen sind.
So bekommen etwa das iPhone 5s , das iPhone 6, das erste iPad Air, das iPad Mini 2 und 3 und die sechste Generation des iPod Touch eine Aktualisierung auf iOS 12.5.7. Das iPhone 5s wurde am 20. September 2013 vorgestellt, ist also neuneinhalb Jahre alt. MacOS Big Sur läuft Apple Insider(öffnet im neuen Fenster) zufolge noch auf dem Macbook Air, Mac Pro und Macbook Pro von 2013.
Sprung zwischen iOS 13 und iOS 15
Mit iOS 15.7.3 und iPadOS 15.7.3 werden das iPhone 6s, das iPhone 7, iPhone SE, iPad Air 2, die vierte Generation des iPad Mini und die siebente Generation des iPod Touch versorgt. Der Sprung zwischen der neuen Version von iOS 12 und iOS 15 erklärt sich daraus, dass jedes Gerät, das mindestens iOS 13 unterstützte auch mit iOS 15 kompatibel ist. Entsprechend braucht Apple keine neuen Versionen dazwischen zu veröffentlichen.
Apple bietet für seine Smartphones und Tablets grundsätzlich einen Update-Zeitraum von fünf Jahren an. Dieser beinhaltet nicht nur Sicherheitsupdates und Bugfixes, sondern auch Versionsupgrades. In den vergangenen Jahren haben einige Hersteller von Androidgeräten wie Samsung, Google und Xiaomi mit längeren Aktualisierungszeiträumen nachgezogen. Auf fünf Jahre Versionsaktualisierungen wie bei Apple kommt aber keiner von ihnen.