Smartphones: Oppo bringt vier Jahre Android-Versionsupgrades

Oppo hat einen Wechsel in der Updatepolitik seiner Smartphones bekannt gegeben. Ab dem Jahr 2023 sollen "ausgewählte Topmodelle" vier Jahre lang Android-Versionsupgrades und fünf Jahre Sicherheitsupdates erhalten(öffnet im neuen Fenster) .
Damit würde Oppo mehr Android-Upgrades als Google bringen: Google bietet aktuell zwar auch fünf Jahre lang Sicherheitsupdates an, allerdings nur drei Jahre lang Android-Upgrades. Samsung veröffentlicht für viele seiner Smartphones ebenfalls vier Jahre lang Android-Upgrades und fünf Jahre Sicherheitsaktualisierungen.
Oppo zufolge soll die neue Updatepolitik weltweit gelten. Der Hersteller führt allerdings nicht aus, für welche Geräte die neuen Aktualisierungen grundsätzlich gelten. Ausgehend von der Formulierung der "ausgewählten Topmodelle" ist aber davon auszugehen, dass Mittelklassegeräte nicht von den längeren Updatelaufzeiten profitieren werden.
Neue Updategarantie bezieht sich nicht auf ältere Modelle
Ebenso scheinen die in diesem oder vergangenen Jahr veröffentlichten Oberklassemodelle keine verlängerte Updatezeit zu erhalten. Samsung hatte bei der Einführung längerer Aktualisierungszeiträume auch bereits veröffentlichte Modelle einbezogen.
Aktuell ist unklar, inwieweit Nutzer in Deutschland von den Upgrades und Updates profitieren werden. Oppo ist es momentan wie Oneplus nicht erlaubt, in Deutschland Smartphones zu verkaufen. Grund dafür ist eine Patentklage von Nokia, die es den zum chinesischen BBK-Konzern gehörenden Unternehmen untersagt, ihre Geräte hierzulande offiziell anzubieten.
Offiziell ist Oppo noch nicht aus dem deutschen Markt ausgestiegen. Aktuell ist noch vollkommen unklar, wie lange sich der Patentstreit hinziehen wird und ab wann sowohl Oppo als auch Oneplus wieder Smartphones in Deutschland Smartphones dürfen.