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Vorratsdatenspeicherung

Vorratsdatenspeicherung nennt man das Speichern personenbezogener Daten, vor allem Kommunikationsdaten, durch Behörden, ohne dass dafür ein direkter Anlass besteht. Die Daten werden für den Fall gespeichert, dass die Daten benötigt werden. In diesem Fall sind mit den Kommunikationsdaten sehr detaillierte Analysen persönlicher Netzwerke möglich. Die Vorratsdatenspeicherung ist in Deutschland sehr umstritten. Während Sicherheitsorgane die Vorratsdatenspeicherung vor allem im Rahmen der Terrorabwehr fordern, haben Bürgerrechtler und Gerichte immer wieder Grundrechte angeführt, um gegen die Speicherung zur argumentieren. Der Europäische Gerichtshof hat die anlasslose Vorratsdatenspeicherung zuletzt 2016 für illegal erklärt. Hier finden Sie alle Artikel von Golem.de zur Vorratsdatenspeicherung.

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