Update Aus Konkurrenzgründen sei Free Now von Verkehrsverbünden und Bahn nicht in das Programm 9-Euro-Ticket gelassen worden, sagt Alexander Mönch, Chef von Free Now.
Update Rund sechseinhalb Jahre nach dem Beginn des E-Ticket-Projekts in Berlin und Brandenburg wird in der Hauptstadt die Selbstkontrolle in Bussen zur Pflicht. Ohne korrektes Piepen geht es nur noch mit dem Handy-Ticket und Papierfahrausweisen.
Ursprünglich behauptete der VBB einmal, dass Bewegungsprofile beim E-Ticket technisch unmöglich wären. 2015 wurden die BVG und andere dann erwischt, wie sie die Voraussetzungen schafften und schalteten ab. Zwei Jahre später gibt es Profile mit höherer Präzision. Schuld soll ein Dienstleister sein, dessen Arbeit die BVG nicht richtig prüfte.
Seit vor kurzem der 2-Minuten-Counter für Handytickets in der Öffentlichkeit aufgefallen ist, gab es viele Hinweise, dass bundesweit Besitzer gültiger Fahrausweise unberechtigt als ÖPNV- Schwarzfahrer eingestuft wurden. Die Verkehrsbetriebe könnten das leicht lösen.
Die BVG will in Kürze ein neues Handy-Ticket mit virtuellen Fahrausweisen im ÖPNV testen. Während der Einstieg klassisch per Klick funktioniert, erfasst die App den Ausstieg automatisch über die Koordinaten des Kunden. Mit dem Test soll die prinzipielle Nutzbarkeit des Systems überprüft werden.
Update Nutzer von Online-Tickets in Berlin und Brandenburg für den ÖPNV müssen aufpassen. Wer sein Ticket nicht zwei Minuten vor Abfahrt erworben hat, wird zum Schwarzfahrer erklärt - obwohl diese Regel kaum dokumentiert ist.
Update Wer in Berlin mit der BVG Bus fährt, versucht die mangelhafte ÖPNV-Pünktlichkeit oft mit Apps zu kompensieren und sich zu informieren. Das wird aber spätestens dann ein Problem, wenn die Fahrten nur virtuell stattfinden - sogar mit echt wirkenden Verspätungen.
Das E-Ticket-System (VBB Fahrcard) in und um Berlin ist noch lange nicht fertig und schon werden die ersten Karten ausgetauscht. Jetzt ist ein Fall bekanntgeworden, bei dem ein Abokunde deswegen als Schwarzfahrer eingestuft wurde.
Bundesweit sollen Chipkarten oder Handytickets nutzbar sein: Für das E-Ticket werden 16 Millionen Euro vom Bundesverkehrsministerium bereitgestellt. Bis 2019 soll es deutschlandweite digitale Mobilitätsplattformen geben und wohl auch bundesweite Bewegungsprofile der Fahrgäste.
Die Preisträger für die Big Brother Awards 2016 stehen fest. Mit den BVG wird er zum ersten Mal einem Verkehrsbetrieb verliehen; die kritische Berichterstattung von Golem.de dazu wurde in der Laudatio erwähnt. In der Kategorie Wirtschaft bekommt eine Kampagnenplattform die Antiauszeichnung. Endlich erhält ihn auch der Verfassungsschutz - für sein Lebenswerk.
Die Software steht bereit: Kunden können endlich auch ohne Android-Telefon die Daten anzeigen lassen, die auf ihrer VBB-Fahrcard gespeichert sind. Jetzt gilt es nur noch, das richtige Kundenzentrum zu finden.
Verwirrende Aussagen, keine Lösungen, keine Information an die Betroffenen: Dass Bewegungsdaten auf VBB-Fahrcards beschrieben werden können, hat der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg bestritten, bis das Gegenteil bewiesen wurde. Ähnlich reagiert er auf weitere Erkenntnisse von Golem.de.
Die VBB-Fahrcard ist schon seit langem in der Lage, Bewegungsdaten zu speichern, wie wir anhand einer eigenen Karte nachvollziehen konnten und auflisten. Mitte des Jahres wurde das System für die BVG-Busse noch verändert. Seither speichern die Busse auch eine "Permit-ID".
Mit der überwiegend in Berlin, aber auch in Brandenburg eingesetzten VBB-Fahrcard können laut VBB keine Bewegungsprofile gespeichert werden. Wie sich nun herausgestellt hat, stimmt das nicht. Lesegeräte in BVG-Bussen speichern Bewegungspunkte auf der Fahrcard.
Mit der VBB-Livekarte bietet der Verkehrsverbund Berlin Brandenburg nun eine Möglichkeit, sich mit Hilfe von Openstreetmap und Echtzeitdaten der angeschlossenen Verkehrsbetriebe über die Position von Bus, Bahn und Fähre zu informieren.
Als erster großer Verkehrsverbund in Deutschland wird der VBB in Google integriert. Google präsentierte in der VBB-Zentrale, wie die Integration des Öffentlichen Personennahverkehrs funktioniert.
Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) hat seine Fahrpläne sowie die Bus- und Bahnrouten unter der Creative-Commons-Lizenz freigegeben. Sie können damit kostenlos von anderen genutzt werden.
Streckennetzpläne offiziell in iPhone- und iPod-touch-Anwendung. In der neuen Version von Fahrinfo Berlin findet der Nutzer neue Streckennetzpläne. Sie stammen nicht mehr von der BVG, sondern, wie angekündigt, vom Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB). Der Entwickler hat das Programm um weitere Neuerungen ergänzt und kündigt eine Version für Stuttgart an.