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Open Data: Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg gibt Fahrplan frei

Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) hat seine Fahrpläne sowie die Bus- und Bahnrouten unter der Creative-Commons-Lizenz freigegeben. Sie können damit kostenlos von anderen genutzt werden.
/ Jörg Thoma
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Der Fahrplan des VBB ist unter der CC-BY veröffentlicht worden. (Bild: VBB)
Der Fahrplan des VBB ist unter der CC-BY veröffentlicht worden. Bild: VBB

Sämtliche Informationen zu den Bus- und Bahnlinien des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB), zu dem auch die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) gehören, stehen ab sofort unter der Creative-Commons-Lizenz CC-BY zur freien Verfügung. Unabhängige Entwickler oder Projekte können die Daten nach Belieben weiterverwenden.

Die freigegeben Daten umfassen sämtliche Nahverkehrslinien in Berlin, darunter für städtische Busse, Straßen- und U-Bahnen. Außerdem sind Informationen weiterer Tochtergesellschaften in Brandenburg erhältlich, darunter der Verkehrsbetriebe in Potsdam, Cottbus, Brandenburg an der Havel oder Frankfurt (Oder). Ausgenommen sind die S-Bahn und die Regionalzüge, die von der Deutschen Bahn betrieben werden.

Die Daten sind im GTFS-Format veröffentlicht worden. Sie listen Bahn- und Busrouten auf sowie die dazugehörigen Fahrpläne, die bis zum August 2013 gelten. Die in acht Textdateien gesammelten GTFS-Daten können durch eigene Informationen ergänzt werden, etwa beliebige Farben für die Routenanzeige.

OpenplanB stieß Diskussion an

Im September 2012 hatte das OpenplanB-Projekt unter anderem die Daten des VBB auf eigene Faust veröffentlicht und damit eine Diskussion über eine Freigabe solcher Informationen ausgelöst. Michael Kreil von OpenplanB hatte damals moniert, dass die deutschen Verkehrsunternehmen noch nicht in der Gegenwart angekommen seien und dass die Entwickler "coole Sachen damit machen."

Damals hatte der VBB die Aktion des OpenplanB-Projekts als "nicht gelungen" bezeichnet. Das Unternehmen werde aber nicht dagegen vorgehen, denn der VBB sei selbst interessiert, "dass diese Daten rauskommen" . Die Deutsche Bahn hingegen bezeichnete die Veröffentlichung als klaren Rechtsbruch .

Die etwa 18 MByte große Zip-Datei steht auf dem Open-Data-Portal der Stadt Berlin zum Download bereit(öffnet im neuen Fenster) .


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