Das Dicom-Protokoll dient vor allem dem Austausch medizinischer Bilder. Viele Einrichtungen kümmern sich bei dessen Einsatz aber offenbar kaum um Sicherheitsaspekte.
Push-Benachrichtigungen werden über Server von Apple und Google übertragen. Regierungen durften bisher wohl heimlich auf dabei anfallende Daten zugreifen.
Die neue EU-Verordnung soll das Potenzial vernetzter Daten heben. IT-Konzerne wie Google oder Microsoft profitieren im Gegensatz zu Behörden nicht davon.
Der Testbetrieb der von Palantir entwickelten Software läuft wohl schon seit März. Der bayerische Datenschutzbeauftragte wusste angeblich nichts davon.
Ulrich Kelbers Amtszeit endet bald. Ob er bleibt, ist ein Politikum, bei dem es wohl vor allem um einen Postenstreit in der Koalition geht. Die FDP macht offenbar der SPD das Vorschlagsrecht streitig.
7Kommentare/Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti
Die Arztsuche des kassenärztlichen Bereitschaftsdienstes 116 117 wird wenig genutzt und ist kaum bekannt. Arztpraxen binden lieber Doctolib oder andere Dienstleister ein.
Update Die Fraktionen des Europaparlaments haben sich auf eine Position zum Schutz vor Kindesmissbrauch geeinigt. Statt Chatkontrolle gibt es nun eine Alterskontrolle für Pornoanbieter und App-Stores.
Wer statt seinem Koffer oder Hund den Expartner mit GPS und Bluetooth trackt, soll künftig bestraft werden können. Das wird für die Herbstkonferenz der Justizminister vorbereitet.
Sicherheitsforscher dringen in fremde Netzwerke ein, um Lücken aufzudecken - und finden sich plötzlich vor Gericht wieder. Die Rechtslage ist kompliziert, wie ein aktueller Fall zeigt.
Die irische Regierung hat zwei Leitungsposten für ihre Datenschutzbehörde ausgeschrieben, auswählen soll ein Komitee aus Wirtschaftsakteuren. Bürgerrechtler kritisieren das Auswahlverfahren.
6Kommentare/Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti
Die Ampelkoalition will eigentlich ein Treuhändermodell bei der Nutzung von Autodaten umsetzen. Doch ein Expertenkreis schlägt ein anderes Konzept vor.