Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Golem Plus Artikel
Blackbox Gematik:
Vom Einbox-Konnektor zum Zero-Trust-Konzept

Die Gematik genießt unter Datenschützern und Security -Experten nicht gerade den besten Ruf. Nun will sie weg von einer hardwarebasierten Sicherheit hin zu Softwarelösungen.
/ Friedhelm Greis
2 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Die Gematik will die digitale Medizin stärker mit mobilen Endgeräten verknüpfen. (Bild: Pixabay)
Die Gematik will die digitale Medizin stärker mit mobilen Endgeräten verknüpfen. Bild: Pixabay

Die halbstaatliche Gematik ist verantwortlich für Aufbau und Betrieb der Telematikinfrastruktur (TI) im Gesundheitswesen. Doch nicht erst seit dem umstrittenen Konnektorentausch gibt es Kritik an dem Dienstleister. Wir haben mit den Chefentwicklern Axel Schulz und Sergej Suskov darüber gesprochen, wann und wie die Gematik weg von der hardwarebasierten Sicherheitsarchitektur kommen will, und was die Entscheidungen mitunter so schwierig macht.

Bislang ist die Entwicklung der 2005 gegründeten "Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte" nicht gerade eine Erfolgsgeschichte. Im ersten Artikel von Golem.de, der die Gematik erwähnte, hieß es im September 2005 : "Neben dem vom Gesetzgeber für 2006 geplanten Heilberufeausweis, der Gesundheitskarte sowie dem elektronischen Rezept testen T-Systems und die Bundesknappschaft auch die elektronische Patientenakte." Fast 20 Jahre später sind weder das elektronische Rezept noch die elektronische Patientenakte flächendeckend verfügbar. Die TI 1.0 startete erst 2018 – statt im Jahr 2006.

Golem Plus Artikel