Diese Aida ist keine Oper: Am 24. November 2021 wollen Esa und Nasa eine Mission starten, um die Abwehr einer Kollision eines Asteroiden mit der Erde zu testen.
Auf ins Sonnensystem: 2020 will die Nasa ein oder zwei Forschungsmissionen zu Zielen in unserem Sonnensystem schießen. Ziele sind unter anderem zwei Asteroiden und die Venus.
Rechts vor links kann auch im Weltraum für mehr Ordnung sorgen, meint Weltraumrechtler Stephan Hobe. Warum er dringend Verkehrsregeln und mehr Weltraumrecht für das All fordert.
Sie sollen über fremde Himmelskörper hüpfen, kriechen, rollen - oder wie ein Aal in einen Ozean unter kilometerdickes Eis abtauchen. Die Nasa fördert 15 Projekte, die neue, skurrile Roboter für die Raumfahrt entwickeln.
Bergbau im Weltall: Planetary Resources wird im Juli seinen ersten Minisatelliten ins All bringen. Er wird von der Raumstation ISS ausgesetzt - der erste Schritt zum Rohstoffabbau auf Asteroiden.
Die Raumsonde Dawn ist beim Zwergplaneten Ceres angekommen und schickt Bilder von dessen Oberfläche und mysteriösen weißen Flecken. Wissenschaftler hoffen auf die nächsten Aufnahmen.
Sonde, Cubesats und ein Landefahrzeug: Wenn 2022 eine US-Sonde auf dem Asteroiden Didymos einschlägt, wird die europäische Sonde AIM ganz nah dabei sein. Ziel der Mission ist, zu erforschen, ob und wie sich die Bahn von Asteroiden verändern lässt.
Der Mond bekommt einen Mond: Die US-Raumfahrtbehörde Nasa will einen Felsbrocken von einem Asteroiden in eine Mondumlaufbahn bringen. Die Asteroidenmission könnte schon in wenigen Jahren starten.
Nur dreimal so weit weg wie der Mond: Ein großer Asteroid wird die Erde am Montag so nah passieren wie selten. Man könnte ihn sogar mit einem guten Fernrohr sehen - wäre da nicht das Wetter.
Asteroid (162173) 1999 JU3 aufgepasst: Hayabusa 2 und der deutsche Roboter Mascot sind bereit für die Reise. Allerdings könnte das Wetter einen Start dieser Tage verhindern.
Japans zweite Asteroidensonde ist fertig: Hayabusa-2 soll Ende des Jahres zu einem Asteroiden fliegen. Dort wird sie Proben sammeln und diese zur Erde zurückbringen. Auch das DLR ist an der Mission beteiligt.
Nicht nur Planeten besitzen Ringe, auch ein Asteroid in unserem Sonnensystem. Das haben Forscher beim Asteroiden Chariklo erstmalig festgestellt und gleich zwei Ringe entdeckt.
Ist das Leben gar nicht auf der Erde entstanden, sondern in den Tiefen des Alls? Müssen wir nach E. T. gar nicht da draußen suchen, sondern nebenan, gegenüber, im Spiegel? Missionen zu Asteroiden sollen das erforschen. Und uns nebenbei Reichtum bringen und vor Kollisionen bewahren.
Washington D.C. ist derzeit eine leere Stadt und auch im amerikanischen Teil des Internets breitet sich Stille aus. Websites der US-Regierung wurden abgeschaltet.
Natürlich lesen Nasa-Techniker Science-Fiction-Bücher: Die seien eine wichtige Inspirationsquelle, sagt Pete Worden, Leiter des Ames-Forschungszentrums. Er selbst träumt von Reisen zu fernen Welten. Aber erst einmal geht es zum Mond und zu Asteroiden.
Asteroiden stellen eine Gefahr für die Erde dar. Die Nasa hat für deren Entdeckung deshalb einen Wettbewerb ausgeschrieben. Möglichkeiten zur Abwehr gibt es viele, schreibt Astronom und Blogger Florian Freistetter.
Arkyd ist das erfolgreichste Weltraumprojekt auf Kickstarter: 1,5 Millionen US-Dollar hat das Weltraumbergbau-Unternehmen Planetary Resources für sein Weltraumteleskop auf der Crowdfunding-Plattform gesammelt - das Anderthalbfache der angestrebten Summe.
Himmelsaufnahmen zu vergleichen, ist stinklangweilig, da hilft auch kein Blinkkomparator. Aber das Riesendaumenkino hat den geduldigen Forschern, die viele tausend erdnahe Asteroiden aufspürten, zum Erfolg verholfen. Würdigung eines Geräts im Ruhestand.
Planetary Resources hat eine Crowdfunding-Kampagne gestartet, um sein Weltraumteleskop ins All schießen und betreiben zu können. Es erkundet Asteroide, auf denen Rohstoffe abgebaut werden sollen. Spender können eine Teleskopnutzung für sich und die Wissenschaft erwerben.
Europäer und Amerikaner haben einen Asteroiden ausgewählt, mit dem sie 2022 eine Raumsonde kollidieren lassen wollen. Das Ziel der Mission sind Erkenntnisse darüber, wie sich Himmelskörper künftig von der Erde fernhalten lassen.
Ausschau zu halten nach rohstoffreichen Asteroiden ist das Spezialgebiet des Weltraumteleskops Arkyd-100. Das US-Unternehmen Planetary Resources hat nun einen Prototyp des Miniteleskops vorgestellt.
Deep Space Industries will Metalle und Wasser auf Asteroiden abbauen und diese für die Raumfahrt nutzen. Schon 2015 will das US-Unternehmen erste Erkundungsflüge zu erdnahen Asteroiden durchführen.
Gotcha, auch Paintball genannt, will ein US-Wissenschaftler mit Asteroiden spielen. Indem er die Himmelskörper mit Farbbällen beschießt, will er diese gleich auf zwei verschiedene Arten von der Erde ablenken.
Im Juni beziehen sechs künftige Raumfahrer eine Tauchstation vor Florida. Dort sollen sie lernen, sich bei geringer Schwerkraft zu bewegen. Der Aufenthalt ist Teil der Ausbildung für einen bemannten Flug zu einem Asteroiden, der Ende des kommenden Jahrzehnts starten soll.
Die Raumsonde Dawn hat Wissenschaftlern überraschende Erkenntnisse über den Asteroiden Vesta gebracht. Die Daten seien ein faszinierender Blick in die Vergangenheit des Sonnensystems, sagen sie.
Die Nasa entwickelt eine Methode, um Proben von Asteroiden und Kometen zu nehmen: Eine Harpune mit einem Probenbehälter wird auf den Kometen geschossen und anschließend wieder ins Raumschiff zurückgezogen.